Soundtrack meines Lebens

  • 1. The Police - So Lonely

    Dieses Lied symbolisiert für mich einen einzigartigen Freundeskreis. Als 2003 endlich der größte Teil von uns die Volljährigkeit erreicht hatte fingen wir an auf die Piste zu gehen. Vor allem in Clubs in denen Indie, Metal und Rock gespielt wird. Und dann mit 15 Leuten, die ich als Freunde bezeichnen kann, dieses Lied zu genießen, weil alle es mögen und dazu tanzen. Dieses Lied ist für mich einfach mit diesen Leuten und diesen wunderbaren letzten Schuljahren verbunden. Es ist "unser Lied". Und jetzt wo alle nach dem Abitur auseinander gehen wird es mich mehr denn je an sie alle erinnern.

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  • 2. The Everly Brothers - Always Drive A Cadillac

    Wenn ich als kleines Kind nicht schlafen konnte, hat mein Vater mich immer auf den Arm genommen, dieses Lied laut aufgedreht und mich im Wohnzimmer durch die Gegend getragen, bis ich (dann ganz schnell) eingeschlafen war. Erinnern kann ich mich natürlich nicht, aber es wurde mir erzählt. Und vor ein paar Monaten tauchte das Lied dann plötzlich wieder in meinem Leben auf. Der Text ist einfach großartig, vor allem wenn man, wie es so direkt nach dem Abi der Fall ist, Menschen gehen lassen muss.

  • 3. The Killers - Mr. Brightside

    Nicht nur die Melodie ist wunderbar, sondern vor allem auch der Text: Ich kann mich total mit dem "Gotta, gotta be down, because I wanted all" identifizieren. Man muss doch immer alles haben! Und dann "How did it end up like this? It was only a kiss." Das erinnert mich total an das Überrumpelt werden, was mir schon häufiger passiert ist: Ich stand neben "ihm" und irgendwie kam es zu einer Berührung oder einem Kuss und plötzlich verändert sich alles, ich hatte auf einmal eine Verantwortung ihm gegenüber. Dieses Lied sagt mir: Verdammt, da war doch eigentlich gar nichts, bis auf einen kleinen Austausch von Zärtlichkeit. Warum sind plötzlich so viele Gefühle im Spiel?

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  • 4. Soul Asylum - Runaway Train

    2001, ich 15 Jahre alt und das erste mal "allein" mit Freunden, ohne Eltern oder Reiseveranstalter im Urlaub. Alles war toll, uns gehörte die Welt. Und irgendjemand hörte dieses Lied, so laut, dass es über den ganzen Campingplatz tönte. Die Sonne ging grade unter, es war aber noch warm und wir wollten zum Stand. Die anderen gingen vor, ich blieb noch sitzen und hörte bis zum Ende mit. Nach Sylt fahren wir immer noch und jedes mal mache ich auf dem Hindenburgdamm dieses Lied an, lehne mich aus dem Zugfenster, genieße den Wind im Gesicht und in den Haaren, schaue über das Watt, erinnere mich ans erste Jahr und freue mich auf alles, was da kommen mag. Außerdem lernt man in diesem Lied tolle englische Wörter kennen, wie "out of touch", "insane" oder "firefly".

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  • 5. Green Day - Good Riddance (Time Of Your Life)

    Ich hatte Schluß gemacht. Meine erste "richtige" Beziehung war nach immerhin einem Jahr zu Ende. Ich war fertig mit den Nerven und meine beste Freundin nicht da! Eine Situation also, die man nichtmal seinen Feinden wünscht. Eine andere sehr gute Freundin schleppte mich mit zum Baggersee, verschaffte mir Ablenkung, Kontakt zu neuen Leuten, ein verständnisvolles Ohr zum Ausheulen und jede menge Rücksicht. In dieser Situation und bei sengender Hitze am Strand der Costa Kisa hörte ich das Lied zum ersten mal. Ich habe es gleich geliebt und mit ihm die Menschen, die in dieser Situation völlig unerwartet für mich da waren. Trotz des Schmerzes eine schöne Erinnerung.

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  • 6. Goethes Erben feat. Peter Heppner - Glasgarten

    Es gibt Lieder, die einen auf Anhieb, schon beim ersten Hören, mitreißen und nicht mehr loslassen. So ging es mir mit diesem Lied. Ich saß in der Sitzecke einer Disko und als dieses Lied begann, welches ich bis dahin nicht kannte, ging ich zur Tanzfläche. Ich fühlte mich außer Stande zu tanzen und so stand ich da und beobachtete die sich langsam bewegenden schwarzen Gestalten. Es war einer dieser Momente, in denen man sich seiner Umwelt unheimlich bewusst ist und merkt, wie sehr man es genießt Teil von ihr zu sein. Und dass man es immer sein will.

  • 7. Bad Religion - The Hopeless Housewife

    14 Jahre war ich alt und sooo verliebt. Seit dem Erste-Hilfe-Kurs in der Schule. ER war der Grund aus dem ich zur Schule gegangen bin. Meine beste Freundin übrigens auch. Wir haben die Blicke gezählt, die er während des Unterrichts zu uns rübergeworfen hat. Ein ganzes "Freundschaftsbuch" haben wir gefüllt, mit unseren unglaublich detailierten Analysen jeder seiner Bewegungen. Und telefoniert haben wir, jeden Abend, stundenlang. Wir haben beide in unseren Zimmerfenstern gesessen und in den Nachthimmel geschaut. Und dabei "The new America" rauf und runter gehört. "The hopeless housewife" war mein Lieblingslied des Albums (nicht zuletzt, weil ER mir den Spitznamen "Hausfrau" verpasst hatte). Ich höre es immer noch gerne und schwelge in Erinnerungen, die bei jedem Lied lebendig sind. Hach, was war die Pubertät doch für eine herrlich Zeit! *gg* Was für Probleme man so hatte...

  • 8. Pink Floyd - Wish you were here

    Die Liveversion dieses Liedes fasziniert mich unglaublich. Es ist perfekt aufgebaut und fesselt mich mit jedem Ton. Die Kombination aus wundervoller Musik und seiner Nähe hat sich in mir eingegraben. Ich fühlte mich selten einem Menschen so nahe, wie in dem Moment, als ich in seinen Armen lag und mich von der Musik wegtragen lies. Und dabei seine Lippen auf meiner Haut spürte, die sich beim leisen Mitsingen bewegten. Es hat sich so fest gefressen in meinen Kopf, dass ich es schon im Traum gehört habe, Ton für Ton und haargenau so, wie es auf "Pulse" aufgenommen ist. Beeindruckend war das!

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Mietze_Katzs Freunde

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