Soundtrack meines Lebens

  • 1. Sonic Youth - The Diamond Sea

    Dieses Lied erinnert mich im positiven Sinne immer an M. Als ich ihm sagte, ich würde das gerade hören, sagte er, er fände das toll und hätte das vorvorletzten Sommer immer gehört, als es ihm schlecht ging. Und im August hörten wir es dann gemeinsam am See. Da war es warm. Waaarm. Sonne. Schwitzig.

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  • 2. The Mars Volta - Inertiatic Esp

    Der ewig lange Hin- und Rückflug nach Australien/Dtl., der Aufenthalt in Sydney... Überall hörte ich The Mars Volta. Wenn es warm war (was es da irgendwie bis jetzt immer war, wenn ich da war), konnte ich mich einfach in ein Café setzen, oder irgendwo anders hin, und bloß diesen ganzen Menschen zusehen, wie sie lachend vorbeigehen. Ich entdeckte irgendwann zufällig einen Laden mit ganz vielen Cd's, Patches, Aufnäher, T-Shirts und (diversen) anderen Kleidungsstücke. Alles dunkel, als ich rein kam und total der Menschen-Flash, aber mein Blick viel sofort auf eine Mars Volta Vinyl - $3 - passt! Abends machte ich mich auf den Weg zurück, der Hafen (Darling Harbour) war vom Mond beleuchtet und es war so wunderschön. Es war warm und dieses bestimmte Licht, das nun mal nur "da ist", wenn nur der Mond scheint... Und dieses Lied im Ohr!

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  • 3. Audioslave - I Am The Highway

    Ich war gerade mal drei Tage nach den Ferien wieder in der Schule und fühlte mich vollkommen überfordert. Nicht wegen den Menschen, nein, schlichtweg weil ich mich (zum ersten Mal in meiner Schulzeit?) gefordert fühlte. Ich wusste, dass die Oberstufe kein Zuckerschlecken werden würde, dass es vielleicht sogar das schwerste Jahr wird, da vier Stunden mehr als üblich und sieben Hauptfächer. Aber allein der Satz "Ihr seid ja nun erwachsen und seid selber für euren Kram verantwortlich" (Zitat: ahnungslose Trottel) lösten in mir Mordgedanken aus. Ich war kein kleiner verstörter Teenie, der nicht mit der Schulsituation zurecht kam und sich beschwert wie unfair und schwer das nun alles wird, ich fand's lediglich nervend, dass jede/r etwas von uns abverlangte. Auf'm Pausenhof hörte ich von da an immer - mit oder ohne Freunde - "I Am The Highway", fühlte mich Lehren, Eltern, Verwandten und Bekannten überlegen und ausreichend stark, anzupacken, was vor mir lag. Hat geholfen!

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  • 4. Radiohead - I Want None Of This

    Weil Herr Yorke ganz genau das sagt, was ich mir ständig denke: "You can keep what you want. I want none of this. They're just bad memories I don't want." Da fehlen mir wohl die Worte. Gaaaanz langsames Lied, noch viel langsamer als alle anderen Radiohead-Lieder und total leise. Auf meinen (nächtlichen) Spaziertouren hörte viel Radiohead, u.a auch diesen Song. Kühle, frische Luft, kaum ein Auto. Alles, was man hört (und sieht) sind Blätter, die wellenartig rascheln, wenn es windet. Mir erschienen so viele Dinge in dem Moment so nutz- und sinnlos. Manchmal habe ich diese Pseudo-Aha-Effekte, in denen mir aufgeht wieviel Blödsinn und Schrott bei uns kursiert. Und das war einer von ihnen. Mir wurde klar, Dinge (dazu gehören auch "bad memories") differnzieren zu müssen, um auf irgendeine Art und Weise Klarheit und Ordnung in mein Kopf und mein Leben zu bekommen.

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