Soundtrack meines Lebens

  • 1. Fettes Brot - Emanuela

    Ein wunderschönes Wochenende voller Leben. Nach drei Jahren Kampf um Studium, Glück in der Liebe, Alleinsein, Wohlfühlen in meinem Zimmer, wahre Freunde finden - nun endlich Großstadt, ein angenehmeres Studium, eine supernette WG und das Gefühl zu leben und jung zu sein. Ich weiß gar nicht mehr, wer angefangen hat "Lass die Finger von Emanuela" zu singen. Dann haben wir es auf dem ibook runtergeladen und viel zu oft gehört. Wir mischen Cocktails, albern hemmungslos rum, laden eine Menge Leute an, machen Weißwurstfrühstück, schauen "Wayne's World", weil es Kult ist, schauen "Sideways" im Kino, weil das Leben so ist, rennen falschrum die Rolltreppe hoch - der Augenblick zählt. Die Nachgeschichte: Nach so einem Wochenende fühlt man sich schnell so leer, der Alltag so grausam. Sowas macht man viel zu selten. Aber so einfach geht das nicht. Frage einen Freund eines Mitbewohners, ob wir das Feiern nicht mal bei ihm in der Stadt fortsetzen. Er blockt ab. War halt doch nur Spaß das eine Wochenende. War sogar beim Fettes Brot Konzert in Berlin, super Stimmung. Am meisten ging es bei Emanuela ab - genau in diesem Augenblick und keinem anderen mehr.

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  • 2. Fury In The Slaughterhouse - Won't Forget These Days

    I close my eyes and wait Till the wind blows round the corner Bringing back the memories to me... Viele Momente habe ich vergessen und das Gefühl fast auch schon. Vielleicht würde ich noch Tagebucheinträge zu dem ein oder anderen Erlebnis finden, aber die Tagebücher stehen bei meinen Eltern. Werde die vielen Abende in der Sumpfblume während meiner Schulzeit wirklich nicht vergessen. Bei "Won't forget these days" haben meine beste Freundin und ich immer am meisten abgefeiert. Weil wir die Tage einfach nicht vergessen wollten, das wussten wir schon damals. Die Tage, die mit 16 daraus bestanden, nach der Schule und den Hausaufgaben durch die Stadt zu gehen, Inlineskates zu fahren, Mc Flurries zu essen und am Wochenende in der Sumpfblume zu feiern. Da waren viele 16 wie wir oder älter, haben ein paar Bier getrunken, getanzt oder waren an der Promenade. Schöne, unkomplizierte Zeit. Aber damals war vom Gefühl her natürlich nichts einfach: Aussehen, Jungs, Schule, Freundinnen, Eltern, Clique - Well we dreamed our lives, and we lived our dreams.

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  • 3. Live - Lightning Crashes

    Das Lied verbinde ich mit meiner ersten großen Liebe. Wir haben eine Menge geteilt und auch wieder nicht. Weiß gar nicht, wie ich mich fühlen würde, wenn ich das Lied jetzt hören würde. Normalerweise habe ich meistens geweint, wenn ich es gehört habe. Meistens haben wir es im Auto gehört, weil ich es mag und nicht so traurig sein sollte auf dem Weg zum Bahnhof. Das hat mich aber meistens noch viel trauriger gemacht. Am Bahnhof war es auch nicht besser, eigentlich wie in einem schlechten Film. Ich habe geweint, Du mich getröstet und wir sahen so schrecklich eindeutig nach Fernbeziehung aus. Es ist komisch, wenn plötzlich ein geliebter Mensch ganz aus dem Leben gestrichen ist. Und mit ihm ein andere liebe Leute und eine bestimmte schöne Zeit. Wahrscheinlich ist es aber auch besser so und würde noch wehtun oder unnötig Hoffnungen auf eine bessere Beziehung schüren. Die es wahrscheinlich nicht gibt. Werde Lightning Crashes nicht hören und mich auf die Wärme des nächsten Sommers freuen.

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  • 4. Semisonic - Closing Time

    Meine Austauschpartnerin Lesley war cool. Sie hatte einen dicken roten Chevy Blazard, einen niedlichen Bruder, hörte Semisonic, ThirdEyeBlind und Korn und machte Taekwondo. Amerika mit 16 auf dem Schüleraustausch war toll: Unsere Ammis konnten Auto fahren, die ganze Nacht einkaufen und haben tolles FastFood und Ben&Jerry's Icecream. Mit meinem Lieblingslied "Closing time" verbinde ich eine wunderschöne Zeit in Vermont. Wir waren auch noch vier Tage in New York. Dort haben die Backstreet Boys im MTV - Gebäude gesehen, weswegen wir zu spät zum World Trade Center kamen ("haben uns mit der subway vertan"). Oben angekommen hat uns noch ein emigrierter Deutscher Geld geschenkt. Auch jetzt weiß ich noch "Every new beginning come from some other beginning's end".

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