Soundtrack meines Lebens

  • 1. Beck - Everybody's Gotta Learn Sometimes

    Dieser unglaublich wundervolle Song wird mich immer an ein geiles Jahr 2004 mit allen Höhen und Tiefen erinnern. Kennengelernt habe ich ihn, als ich mir den Film "Vergiss mein nicht!" im Kino ansah und das Lied im Abspann lief... Den Film fand ich dann so toll, dass ich in mir in der gleichen Woche noch zwei weitere Male angesehen habe. Und letztlich verbindet es mich auch in ganz besonderer Weise zu einem ganz besonderen Menschen von dem ich für ein Jahr Abschied nehmen muss und der mich ebenfalls nicht vergessen soll...

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  • 2. Massive Attack - Teardrop

    Teardrop - dieser unglaublich gefühlvolle Song ist mir ganz besonders im Zusammenhang mit seinem Videoclip ans Herzen gewachsen. Sommer 2004. Kater Mikesch und ich hatten gerade die Party des Jahres geschmissen, eine Videoclip-Party, auf der nicht nur einfach Musik lief, sondern auch die jeweiligen Videoclips mit zwei Beamern an die Wand projeziert wurden. Die Party war der volle Erfolg, die Leute hatten einen Spaß, wie ich es selten erlebt habe! Dann am Ende, zwar nicht vom Rausch ernüchtert, aber von der Euphorie völlig fertig, saßen Kater Mikesch, ich und Isa noch zu dritt im Partykeller auf einer Couch und haben uns noch ein paar ruhigere Videoclips angesehen. Als dann Teardrop lief habe ich das Licht im Partykeller ganz ausgeschaltet und der Raum war erfüllt und wurde erleuchtet von zwei riesigen Embryos - vom Leben selbst! Es war großartig!

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  • 3. Sigur Rós - Vaka

    Sigur Rós habe ich im Frühjahr 2004 kennengelernt, als ich erstmals konkretere Pläne fasste für ein Jahr nach Island zu gehen. Der Videoclip ist einfach unglaublich und für mich immer noch der beste Videoclip, den ich kenne und so begann ich mich dann auch in das Lied zu verlieben. Dann in den Osterferien haben wir es in unseren Abi-Film eingebaut, der sich wohl allein schon durch dieses Lied vom Niveau der Durchschnittsabifilme abhebt. Am großartigsten war es dann aber zu erleben, wie meine Stufe beim Abifilm in Tränen ausbrach, als gerade eben dieses Lied lief. Vaka...

  • 4. Marilyn Manson - The Speed Of Pain

    Dieser Song hat mich einfach absolut gefesselt, als ich mir das Album "Mechanical Animals" damals nur aus dem Grund gekauft habe, weil ich fand, dass Marilyn Manson auf dem Albumcover so genial aussieht. Dem restlichen Album habe ich zunächst gar keine Beachtung geschenkt, da ich immer nur diesen einen Song gehört habe. Der Text ist meines Erachtens absolut genial und das ganze Lied lässt mich irgendwie an eine apokalyptische Vision denken von einer Welt in der der Mensch sich längst den Drogen unterworfen hat... Besonders eindrucksvolle Zeile: "I wish, I could sleep. But I can't lay on my back. 'Cause there's a knife for everyday that I've known you". Vier lange Jahre später kam es dann zu folgendem grandiosen Dialog zwischen einem Freund und mir: Ich: "Boah, "The Speed of Pain" ist so ein tolles Lied! Da müsste es einen Videoclip zu geben, ich habe wenn ich das Lied höre immer eine ganz konkrete Vorstellung, wie der Videoclip aussehen müsste!" Freund: "Ja, dann dreh doch einfach einen Videoclip dazu." Ich: "Hm, das geht aber nicht..." Freund: "Ja, warum denn nicht? Mach doch einfach." Ich: "Ja, da brauche ich aber ein Atomkraftwerk."

  • 5. Dolly Parton & Kenny Rogers - Islands In The Stream

    Eine wilde Nacht in Islands seltsamsten und geilsten Club "Sirkus". Warum sie sich ausgerechnet für mich entschieden hatte, ist mir unbegreiflich. Isländern und Isländerinnen sagt man nach, ziemlich unzugänglich zu sein... Warum ich mich für sie entschieden hatte war mir keineswegs unbegreiflich. Sie ging mit mir nach Hause, Arm in Arm. Ich war verunsichert, sollte ich mit reingehen? Ihr Lächeln beim Türaufhalten ließen aber alle Zweifel verfliegen. Dann sollte ich ihr folgen. Sie ging zu einem Regal, kletterte aufs Regal... nein, es schien eine Leiter zu sein. Sie kletterte hinauf, öffnete das Dachfenster, stieg aufs Dach, wartete auf mich. Ich war verzaubert, ging hinterher. Beide saßen wir auf dem Dach – in Reykjavík, um sechs Uhr morgens, bei strahlendem Sonnenschein, noch leicht angetrunken. Wir redeten, küssten uns, redeten, lachten und waren glücklich. Dann später in ihrem Zimmer, in ihrem Bett. Sie steht kurz auf, legt eine CD ein... und dann dieser Song, den ich zuvor erst einmal gehört hatte. Ich hatte keine Ahnung, wer Dolly Parton ist, was sie reichlich seltsam fand. Dann schliefen wir ein, Arm in Arm. Am nächsten Tag ging ich. Doch der Song blieb und mit ihm die Erinnerung an ein wundervolles Erlebnis auf dem Dach.

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