Soundtrack meines Lebens

  • 1. Talking Heads - (Nothing But) Flowers

    Hin und wieder wird einem alles zu viel und man wünscht, sich einfach in einen Wohnwagen zu setzten, los zu fahren und ein fröhliches Hippieleben zu führen. Frei von allen Zwängen und zwanglos frei zu sein. In solchen Momenten leg ich mich auf eine Wiese und höre Talking Heads. (Nothing but) Flowers singend lässt es sich gut träumen.

  • 2. Beatsteaks - Let Me In

    Ihre erste "PK" gaben die Beatsteaks für Schülerzeitungen und wir waren eingeladen worden und erschienen zahlreich. Nicht nur, dass man ungestraft Unterichtsstunden fern bleiben durfte, man konnte auch die Band mal vom Nahen betrachten, die man schon kurz danach eh live sehen wollte. Die Pressekonferenz hatte einen leichten Amateurcharme und wird wahrscheinlich allen Redakteuren als besten Erlebnis der Schülerzeitungslaufbahn in Erinnerung bleiben. Beim Sally's Sound waren sie wie immer hervorragend und bewiesen, dass sie ohne Zweifel zu den besten Livebands Deutschlands zur Zeit zählen. "Let me in" steht für mich für all das und auch alle anderen Auftritte.

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  • 3. The Verve - Bitter Sweet Symphony

    Ich saß mit zwei Freundinnen im Wohnzimmer. Musik lief. Und Bitter Sweet Symphony begann. In einer spontane Reaktion drehten wir den Song auf volle Lautstärke und rannten auf die Straße. "I can't change, I can't change..." und wie drehten uns die Arme zu den Seiten gestreckt und die Füße den Staub aufwirbelnd. Ich habe mich selten davor und dannach so frei gefühlt.

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  • 4. Dresden Dolls - Mandy Goes To Med School

    Theoretisch hätte ich jeden Song der Dresden Dolls an dieser Stelle nennen können, denn diese Band steht im Allgemeinen für meine derzeitige Lebensphase. Dresden Dolls stehen für ein Dramatik, Cabaret und vorallem auch für Individualismus.

  • 5. Bruce Springsteen - Born In The USA

    Ich sitze in unserem Wohnzimmer und gehe die Platten meiner Eltern durch, dabei entdecke ich Bruce Springsteen. Mit einer Mischung aus Abscheu und Interesse betrachte ich das Cover mit der Amerikaflagge und will ersteinmal auf Patritotismus schimpfen. Ein jahr später höre ich den Song und höre auch die Zeile "Born in the dead man's land". Die Erkenntnis folgt und damit die Einsicht, dass man oft viel zu voreilig Schlüsse zieht. Ein kleines Aha-Erlebnis.

  • 6. Joan Baez - River In The Pines

    Mit 13 fand ich meine erste musikalische Liebe: Joan Baez. Nächtelang habe ich im Internet Informationen über sie herausgesucht und war immer faszinierter von ihr. Geblieben ist: die Liebe zu ihrer Stimme, der damals erkannte Pazifismus und ein "think different"-Poster mit ihrem Konterfei an meiner Wand.

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