Soundtrack meines Lebens

  • 1. The Pogues - Fairytale of New York

    Mit den Pogues begann in den 80ern meine Liebe zu Irland. Zu dieser Zeit hatte ich einen guten Freund, mit dem ich total auf einer Wellenlänge war. Dieses Lied war irgendwie eine Art Hymne, gehörte zu jedem guten Anlass dazu. Vor 3 Jahren bin ich extra nach Irland geflogen, um die Pogues noch einmal live zu sehen. Es war irre, nach dem Konzert in Dublin durch die Pubs zu streifen und überall diesen Song wieder zu hören.

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  • 2. Beach Boys - Wouldn't It Be Nice

    1989 war der Sommer meines Lebens. Ich war 18 und voll verknallt. Zuerst waren wir auf Sommerlager in den Bergen, da hatte ich eine Kassette mit den Beach Boys dabei. Die lief dann auch 2 Wochen am Stück. Ich war zwar verliebt, war aber noch voll naiv und hilflos. Und hätte nie den ersten Schritt gemacht. Da ist so ein Song auf jeden Fall enorm hilfreich – „Wouldn’t it be nice if we were older, than we wouldn’t have to wait so long, and wouldn’t it be nice to live together…“ Man schaut sich schmunzelnd an und singt mit. Als wir aus den Bergen zurück kamen, sind wir dann noch mit 5 Leuten spontan ans Meer gefahren. SIE war auch dabei. Und die „Beach Boys“- Kassette natürlich. Wir tranken Sangria, schliefen am Strand, Knutschten rum. Es war traumhaft. Zuhause fiel uns direkt ein Plakat ins Auge, auf dem ein Beach Boys-Konzert angekündigt wurde. Damit beschlossen wir dann den Sommer. Es war auch übrigens mein erstes Konzert. Es war irre, die ganzen Songs, die uns diesen Sommer begleitet hatten, nun zum Abschluss live zu hören. Wir alle. Mit „Ihr“ bin ich nie zusammen gekommen, alles ist nach diesem Sommer im Sande verlaufen. Doch es war der Sommer, den man nur einmal im Leben erlebt.

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  • 3. Jennifer Rush - The power of love

    Eine meiner ersten Singles, entsprechend oft gehört. Damals... Dann der erste Zungenkuss. Auf der Fahrt, auf der "es" passierte, hatte ich eine Kasette dabei. Da war dieses Lied und noch 3 andere drauf. Entsprechend oft hat man da jedes einzelne gehört :-) Jetzt ist es lebenslang eingebrannt. Würde ich es heute hören, könnte ich sofort wieder die Schmetterlinge von damals spüren.

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  • 4. The Dubliners - Boots of Spanish Leather

    Ich liebe Irland, und deshalb höre ich auch ganz gerne mal was von den Dubliners. Damals hatte es mir vor allem dieser Song angetan, ein Bob Dylan-Cover. Eleanor Shanley singt in dem Song mit, diese Stimme hat mich von Anfang an umgehauen. Als ich dann endlich das erste Mal in Irland war, war das auch der erste Song, den ich in einem Pub hörte.

  • 5. Krezip - I would stay

    Ich war Gruppenleiter und hatte es geschafft, alle Leute, die mir was bedeuteten, zu einem gemeinsamen Sommerlager zusammen zu trommeln. Wir waren in Holland am Meer, 2001. "I would stay" war DER Sommerhit. Das Video, wo "Krezip" beim Pink Pop-Festival das Lied vor einem vollen Stadionen sangen, lief alle 5 Minuten auf den Musikkanälen. Alleine das brennt sich schon ein :-) Seit dem ist dieses Lied für mich unwiederruflich mit diesem Sommer verknüpft, wo alle möglichen Emotionen zusammen kamen. Leider auch Streit, verpasste Gelegenheiten, aber eben auch verdammt schöne Erinnerungen. Danach war ich noch dreimal auf Krezip-Konzerten, jedesmal in der ersten Reihe.

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  • 6. Tracy Chapman - Baby can I hold you

    Ende der 80er war Tracy Chapman einfach neu und toll. Toll finde ich sie immer noch. Es war die Zeit von ganz viel Herz-Schmerz und Verliebtsein, und Tracy lief immer. Macht mir heute noch Gänsehaut, immer wieder. Erinnert mich auch an ein ganz tolles Mädchen. Wir haben mal eine ganze Nacht durchgeknutsch, ich hab ihr die ganze Zeit in den Haaren rumgekrault. Das war das Größte, ich kam gar nicht auf die Idee, dass man noch andere Sachen machen kann. Sie sagte irgendwann "Wird dir das nicht langweilig?" Und ich sagte "Nein!". Über soviel Naivität muss ich immer noch schmunzeln. Ich weiß nicht, wie oft die Chapman-Platten in dieser Nacht liefen.

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  • 7. The Verve - the drugs don´t work

    Wir spielten ein bisschen (aber leidenschaftlich) Gitarre und suchten immer neue Songs. Dann kam irgendwann der Vorschlag "The drugs don't work". Es war sofort das neue Lieblingslied. Wenn wir heute mal zusammen spielen, dann fangen wir meistens mit diesem Lied an, weil wir das fast auswendig können und man damit bei fast jedem ankommt :-) Toller song von einer tollen Platte, der mich seit vielen Jahren "verfolgt".

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  • 8. Die Toten Hosen - Liebeslied

    Mit diesem Lied verbinde ich kein spezielles Erlebnis, es hat mich aber eine ganze Lebens-Epoche begleitet. Ich bin zwar sehr „brav“ erzogen worden und aufgewachsen, aber ganz tief in meinem Inneren war ich wohl immer schon ein kleiner Punk. Das hat sich bis heute nicht geändert. Die Hosen machten damals genau MEINE Musik. Höhepunkt war die erste Live-Platte in den 80ern (das ist auch „Liebeslied“ drauf). Kaum eine Platte habe ich so oft gehört, ich kann heute noch die Ansagen mitsprechen („Man muss eine Stecknadel fallen hören können…“) :-) Die Hosen sangen von Trinken, Rumhängen und Revolution. „Liebeslied“ hat eine ungeheure Dynamik, ich liebe dieses Lied noch heute. Ich denke dabei an meine Ski-Freizeit in der 8. Klasse, als wir auf dieser Platte die ganze Nacht in der Skihütte rumgepogt sind. Ich erinnere mich an ein Hosen-Konzert, wo Campino so zugedröhnt war, dass er den Text von dem Lied vergessen hatte (zum Glück gibt’s ja Fans…). Ich erinnere mich an das letzte WM-Finale, wo wir mit einem Fässchen Bier auf der Straße saßen und philosophierten, bis wir auf die Idee kamen, dass wir jetzt unbedingt die Hosen-Platte holen und hören müssen. Und als die Hosen dieses Jahr bei „Rock am Ring“ waren, da hab ich mich heiser gebrüllt. „Wasserwerfer peitschen Dich, Tränengas beißt im Gesicht“. Au Mann, ich bin viel zu brav.

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