Soundtrack meines Lebens

  • 1. Die Ärzte - Zu Spät

    23.6.2004, 23.20 uhr, olympihalle münchen. 12000 hüpfende und tanzende menschen bilden den backgroundchor für einen großen, blonden mann in schwarzer kleidung, der davon singt, dass er sich an seiner verflossenen dadurch rächen will, dass er zum star wird. bela b. hatte es wenige minuten zuvor so ausgedrückt: "wir sind die beste band der welt, alle anderen sind poser!" spätestens jetzt wird mir bewusst, dass es richtig war, zu diesem konzert zu gehen und auf das fußballspiel deutschland-tschechien zu verzichten.

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  • 2. Die Toten Hosen - Seelentherapie

    Mein erstes Rockkonzert: Die Hosen in der Donauhalle. "Seelentherapie" war der brachiale Höhepunkt des Konzertes. Ein Freund von mir verlor während des Pogos seine Uhr und ich traute mich noch nicht so richtig ins Getümmel. Aber an diesem Abend wurde ich süchtig nach Rockmusik.

  • 3. metallica - one

    Während meines Zivildienstes in einer Werkstätte für geistig Behinderte trug ich meistens T-Shirts von Metallica, den Ärzten oder den Toten Hosen. Das T-Shirt zum Song "One" gefiel meinen Behinderten am Besten. Vorne war eine blutende kleine Mumie zu sehen und hinten drauf standen die Worte "Landmine hast taken my sight, taken my speech, taken my hearing, taken my arms, taken my legs, taken my soul, left me with life in hell." Die Präferenz für das T-Shirt hielt allerdings nur solange, bis ich ihnen den Text übersetzte.

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  • 4. J.B.O. - Ein Guter Tag Zum Sterben

    Ich war zwölf Jahre in einer Ministranten gruppe. Eine herrliche Zeit. Während der Gruppenstunden lief meistens eine Kassette von J.B.O. im Hintergrund. Als wir uns in fremde Städte aufmachten, um dort zu studieren, feierten wir noch einmal richtig. Das war wirklich ein besonders guter Tag zum Sterben.

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  • 5. Queen - Love Of My Life

    November 1998, Stuttgart. Zusammen mit meinem Freund Nick - Queen-Fan wie ich - war ich auf dem Konzert von Brian May. Wenige Tage zuvor, war ich mit meiner ersten Freundin zusammengekommen. Als Brian May "Love of my life anstimmte, standen wir in der ersten Reihe. Während des Songs brach der gestandene Rocker in Tränen aus und ließ das Publikum weitersingen. Am Schluss des Konzerts fing ich noch einen Drumstick von Eric Singer. Den Drumstick habe ich heute noch, die Freundin nicht mehr.

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  • 6. The Offspring - Pretty Fly (For A White Guy)

    Das Abi-Lied meines Jahrgangs. Was soll ich dazu noch schreiben? Freiheit, Freibier, Freudentänze!

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  • 7. Culture Beat - Mr. Vain

    Einer dieser bescheuerten 90er Jahre Dance-Songs, in dem eine Sängerin den Refrain trällert und die Strophen von einem uncoolen Rapper bestritten werden. Nichtsdestotrotz markiert dieses Lied meinen Einstieg in die Pubertät: Als ich meine erste Bravo gekauft habe, war "Mr. Vain" gerade Nr. 1 in den deutschen Charts.

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  • 8. A-ha - Take On Me

    Da wir zuhause keinen Kabelanschluss hatten, war ich dazu verdammt, mir terrestrisch zu empfangende TV-Programme anzuschauen. Deshalb wuchs ich mit dem Kinderprogramm von ORF1 auf. Auf ORF1 habe ich dann auch das erste Muskivideo meines Lebens gesehen: "Take on me" von a-ha. Direkt vor der "mini-ZIB"

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  • 9. Depeche mode - Walking In My Shoes

    Ein kleiner Tipp: Nie durchblutungsfördernde Salben aufs Bein schmieren, wenn man in ein Konzert geht. Das Stuttgarter Konzert von Depeche Mode hat sich bei mir dadurch sozusagen regelrecht eingebrannt.

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