Soundtrack meines Lebens

  • 1. Fucking Faces - Fleisch Und Blut

    Jedes Mal, wenn ich diesen Track höre, bekomm ich eine Gänsehaut und muss mich erstmal ne Minute hinsetzen, am besten mit nem guten Tee oder irgendwas heißem. Es geht um Kindesmissbrauch, ein Vater, der seine Tochter vergewaltigt, ernstes Thema, sehr berührend rübergebracht. Die Band und ihr Album 'Licht und Schatten' hat auch eine schöne Geschichte: Ich sitz im Zug von FFm richtung nach Hause. Ein paar Sitze weiter 3 Jungs, Österreicher, Tocotronic im Kassettenrecorder, der eine, mit richtig geilen Haaren (so kleine, quirlige, braune Locken) grinst mich die ganze Zeit an Zeitsprung und wir werden gute Freunde, schreiben uns jeden Tag, telefonieren, aber sehen uns nie wieder. Eines Tages bekomm ich ein Päckchen mit unteranderem der Cd 'Licht und Schatten', 'Wir waren damals auf dem Weg zu dem Deutschlandkonzert von Fucking Faces, danke an sie, sonst hätte ich dich nie kennengelernt' Mittlerweile haben wir keinen Kontakt mehr... Aber irgendwann werden wir zusammen Snowboarden gehen und Diesel trinken, und ich werde endlich die fleischfressende Pflanze kennenlernen

  • 2. The Verve - Bitter Sweet Symphony

    Will ich auf meiner Beerdigung gespielt haben. Super zum traurig sein. Lange Reisen und 'The Verve' mit auf dem Reisetape. Ein Lied für ein ganzes Jahr meines Lebens. Spaziergang durch einen nebligen Nachmittag im Herbst. Das erste Mal Sex mit dem neuen. Liebeskummer. Tour durch Englang und Wales mit der besten Freundin. space-Cookies und Komplikationen. Garten Eden.

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  • 3. Air - All I Need

    Wir sind high. Liegen in fleecedecken gekuschelt mitten auf der Straße und schauen die Sterne an. Philosophieren über Wesen und Leben auf anderen Planeten, über unser Leben, fallen in das Loch des Unerklärlichen, Verwirrenden. Sagen uns wie lieb wir uns haben und wieviel wert unsere Freundschaft ist. Neben uns feiern die anderen bei Philip zu hause noch Party, saufen, werden zu schnapsleichen, gehen fremd, essen und wir haben uns gekickt und sind glücklich. Landen später im Graben zwischen Moos und Tannenzapfen. Vielleicht ist es doch zu kalt draußen

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