Soundtrack meines Lebens

  • 1. Jimmy Eat World - Polaris

    Unglaublicher 4 Jahrestag, denke ich jedes Jahr mit variierenden Zahlen wieder und finde es schon irgendwie beachtlich. Sogar ganz schön großartig. Manchmal gefühlte 20 Jahre, dann wieder wie "gerade kennengelernt". Irgenwie beruhigend zu wissen, dass beides geht und es beides gibt, alles zu seiner Zeit. "Polaris" als Soundtrack einer Videokollage. Bestehend aus schwarz-weißen Beweisfotos der letzten 4 Jahre. Meine Liebeserklärung in Bildern, nicht bewegt, aber bewegend. "They say that love goes anywhere. In the darkest time it's just enough to know it's there When you go, I'll let you be But you're killing everything in me"

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  • 2. Elton John - Rocket Man

    Zum ersten Mal gehört in einer unendlich traurigen Filmszene, bei der ich wie auf Knopfdruck angefangen habe zu weinen. Einfach so. Selbst überrascht, weil mich vieles kaltlässt, was es eigentlich nicht sollte. Verzweifelt, weil manchmal überhaupt nichts mein "Herz aus Stein" bewegen will, wobei ich mir manchmal so gerne einen Trümmerbruch desselbigen wünsche. Dieser obligatorische Pessimismus. Verdammt nochmal nicht abzuschalten. Geht einfach nicht von jetzt auf gleich, auch wenn manche Menschen das gerne hätten. Ich denke weiter nach, die Tränen kullern immer noch, aber ich merke, dass es ok wird. Nicht ist, aber wird. "And I think it's gonna be a long long time Till touch down brings me round again to find I'm not the man they think I am at home Oh no no no I'm a rocket man Rocket man burning out his fuse up here alone"

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  • 3. Frou Frou - Let Go

    Kennst Du das Gefühl, wenn Du mit Kopfhörern durch die Gegend läufst, und Dich fühlst, als wäre das Lied, das Du gerade hörst, der Soundtrack der jetzigen Szene Deines Lebens? Wenn ich dieses Lied höre und auf dem Weg zur Uni bin, fühle ich mich wie im Film, als wenn ich mich der Mittelpunkt der Welt wäre und alle um mich herum in Zeitlupe an mir vorbei schweben. "So, let go Jump in Oh well, what you waiting for? It's all right 'Cause there's beauty in the breakdown"

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  • 4. Kettcar - 48 Stunden

    "Getrennt", "es kann sein, dass wir wieder zusammenkommen, aber im Moment ist es besser so". Verdammt, ich hätte nicht gedacht, dass mich das so mitnimmt, dass ich einen Kloß im Hals habe und den Tränen nah bin. Warum? Weil es nicht meine Beziehung ist oder eher war, sondern die meiner besten Freundin, und es hart ist, sowas zu lesen. Was ich ihr alles sagen möchte, kann ich nicht. Ich will nicht, dass es abgedroschen klingt, also sage ich wenig, schreibe viel, höre dabei dieses Lied und bastel ihr eine Collage aus Fotos von uns beiden, mit folgendem Text im Herzen (des Bildes): "Mach immer was dein Herz dir sagt! Da muss viel mehr Weisheit in dich rein Ich weiß genau dein Herz ist gut Weiß ganz genau meins wird zu Stein. Ein letzter flotter Spruch zum Schluss: „Nicht von Anfang an gewusst, nicht von Anfang an geahnt!“ Es war und ist, Kommt und bleibt. Es tut uns nicht leid"

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  • 5. The Get Up Kids - The One You Want

    Schule aus. Abi in der Tasche. Gar nicht realisiert, was das alles bedeutet. Trotzdem irgendwie alles aus und vorbei. Was kommt danach? Ich fahre auf spanischen Straßen, höre dieses Lied, dass stellvertretend für die vielen seiner Art steht. Für mich neu. Neuentdeckt. Irgendein Wandel vollzieht sich, bei dem ich merke, dass sich nicht nur mein Musikgeschmack geändert hat, den ich neuerdings nicht mehr in umbenannten Tarn-Ordnern verstecken muss. Irgendwas ist anders. Ich merke, dass ich doch nicht der Stubenhocker bin, der ich zu sein dachte, auch wenn ich nicht jedes Wochenende in einer prolligen "Disse" verbringe. Ich habe Freunde, die ich für nichts in der Welt gegen andere eintauschen möchte, weil ich jetzt weiß, dass man nicht 50 halbunbekannte "Freunde" haben muss, sondern 5 "Feste" und viele "Bekannte" reichen. Irgendwie freue ich mich damals aber auch auf das was kommt. Mit der obligatorisch überzogenen, selbst im Urlaub nicht ausblendbaren Panik natürlich. Rückblickend kann ich sagen: War gar nicht nötig. Wieder mal.

  • 6. My Chemical Romance - Helena

    Ich weiß nicht, was um mich herum passiert, ich weiß nur, dass ich es veranlasst habe. Ob es der größte Fehler meines Lebens war, oder das beste, was mir je passieren konnte, kann ich noch nicht sagen. Ich fühle nur diesen Einschnitt, diesen Wendepunkt, an dem plötzlich alles anders ist. Das Gefühl von 20 Jahre verheiratet sein fühlt sich auf einmal nicht mehr gut an, es löst nur noch Beklemmung aus. Was macht man, wenn man kurz davor ist zu ersticken? Man reißt sich los, solange und wenn man überhaupt noch kann. Unter Phrasen, die auf merkwürdige Weise an Bedeutung gewinnen, windet man sich, weil fast unmerklich das passiert ist, was man immer befürchtet hatte. Wie eine Schere verhalten sich Interessen und Ziele. Gegensätze ziehen sich an...oder gehen auseinander. Das Traurige an der Sache ist, ich bin überhaupt nicht traurig. Ich höre das Lied, das sich so schnell zu einer Hymne dieses Wendepunkts entwickelt hat. Ich merke, dass da noch viel mehr ist. Das Wort "Liebe" bekommt auf einmal ganz andere Dimensionen. Ich liebe vieles, aber ohne Beklemmung und Ersticken. Ich hasse mich einerseits dafür, dass ich nicht so traurig bin, wie ich sollte, aber andererseits geht es mir so gut wie lange nicht mehr. Und wer schreibt mir außerdem vor, wie ich wann und wie lange traurig sein soll? "What's the worst that I could say? Things are better if i stay So long and goodnight So long not goodnight"

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