Soundtrack meines Lebens

  • 1. Bryan Adams - Summer Of '69

    Wohl jeder Schüler, kurz vor dem Abschluss, freut sich auf die Abschlussfahrt. Nur bei uns schien es bis zum Tag der Abreise anders zu sein. Alkoholverbot, ein Segelschiff mit (Vierer-)Kajüten, in denen man nicht einmal zu viert stehen kann, eine Klasse, die sich nicht versteht. Das alles verhies nichts gutes. Doch alles wurde anders: Alle haben sich (relativ) gut verstanden, jeden Abend wurde an Land gefeiert, getrunken, gesungen und einfach nur Party gemacht. Einen richtigen Platz, irgendwo in Holland, zu finden, ungestört von Lehrern oder Polizisten wurde fast als Sport angesehen - bei dem wir wahrscheinlich die Gold-Medallie gewonnen hätten. Die Woche in Holland, am Ijsselmeer, kann ich wahrscheinlich zu einer der Besten in meinem bisherigen Leben zählen. Summer of 69 war eins der Lieder, die wir bis zum abwinken, bis in die späte Nacht gesungen, nein eher gegrölt, haben. Immer wenn ich das Lied höre, erinnere ich mich an die schöne Zeit in Holland, zusammen mit meiner Klasse, die dadurch ein Stückchen mehr zusammengewachsen ist.

    Zu diesem Song haben diese User ebenfalls etwas erlebt:
  • 2. Good Charlotte - The Day That I Die

    Wenn man sich den Text, den Joel und Benji von Good Charlotte da geschrieben haben, mal genau anhört, merkt man direkt, dass es sich um Selbstmord handelt. Immer wieder, wenn ich dieses Lied höre muss ich an die Menschen, aus meinem Bekannten- und Freundeskreis denken, die sich (schon)umgebracht haben oder sich auch schon öfters mit dem Thema befasst haben. Wie läuft das wohl ab, welchen Gedanken haben die und warum? Lauter solche Fragen gehen mir dann durch den Kopf und ich möchte am liebsten schreien!

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