Soundtrack meines Lebens

  • 1. Wir sind Helden - Du erkennst mich nicht wieder

    Ich entdecke ein mir so völlig bekanntes und doch so fremdes Gesicht in der Menschenmasse am Hauptbahnhof und alles scheint still zu stehen. Unsere Blicke treffen sich und ich versuche zu lachen und hoffe er wird mich auch nach über einem Jahr noch erkennen. Er geht weiter, ich bleibe noch eine Weile zwischen all den rennenden Menschen stehen und sehe ihm nach.

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  • 2. 3 Doors Down - Here without you

    3 Minuten bevor der Zug kommt, der mich von Berlin nach Hamburg zurück bringen soll, liegen wir uns in den Armen und wissen nicht ob wir weinen oder lachen sollen. Glücklich, dass ich eine so gute Freundin habe und mit ihr zusammen auf dem Konzert war und eine Menge spaß hatte und traurig, dass es nach einem Tag wieder vorbei ist und viele kilometer zwischen uns liegen, steige ich in den Zug und fahre nach Hause.

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  • 3. caesars - Paper Tigers

    Svenda sagt "Man muss sie gesehen haben." und "Wenn du nicht hingehst werde ich nie wieder mit dir reden, glaub ich." Ich hänge mit zugekniffenen Augen vor dem Computer und frage mich ob es sich noch lohnt, ob ich denn überhaupt möchte. "Natürlich möchtest du.", sagt Svenda. Also gehe ich und es war ein tolles Konzert, das Tollste vielleicht sogar. Unvergesslich weil: Ich blieb am Instrumentenkoffer kleben und die Menschen um mich herum hatten sichtlich spaß, als ich versuchte mich von dem Koffer zu lösen.

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  • 4. Echt - Alles Wird Sich Ändern

    Ich war riesengroßer Echt-Fan. Seit Philip die CD mit in den Musikunterricht gebracht hatte, wir durften am Ende jeder Stunde ein Lied hören, dass uns gerade gefällt. Philip fand Echt gut, weil sie über das erste mal gesungen haben. Ich fand Echt gut, weil ich dachte, dass sie vielleicht recht damit haben könnten, dass in ein paar Jahren alles ganz anders ist und weil ich das Gefühl hatte, dass mein Leben sich um 180° dreht. Ich kaufte alle CDs und wusste am Höhepunkt meiner Karriere als Echt-Fan wahrscheinlich mehr über Echt, als sie selbst. [Im Herbst 2004 habe ich sie dann übrigens getroffen, da war ich lange kein Fan mehr und die CDs lagen seit ein paar Jahren unberührt in einem Pappkarton. Ich stolperte in einer Oktobernacht aus einem Club und vor mir standen Kai und Gunnar und grinsten. Die Helden von damals, die den Soundtrack eines tollen Sommers schrieben, als zwei junge Herren, die anstehen um in den Club zu kommen. "Manchmal macht das Leben seltsame Sachen", dachte ich, sah ihnen nach und ging nach hause.]

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  • 5. Tomte - Endlich einmal

    Johannes ist super. Das sagten zumindest alle. "Wir sind von Gott verbrüht, wir beide." hat Johannes gesagt und ich verstand ihn nicht. Er schenkte mir Tomte. Und ich fand sie doof. Bis jemand anders in einer Julinacht in mein Leben rutschte und meinen Kopf für sich beanspruchte. Und er ging nicht weg, er war da und eigentlich auch nicht und er machte mich wahnsinnig und meine Nächte endeten um 6 Uhr morgens, nach zwei Stunden Schlaf und irgendwann sah ich auch so aus. Es war eine warme Julinacht, ich lehnte an der Wand und weinte bitterlich, weil ich meine Gedanken nicht mehr ertragen konnte. Ich wollte Musik hören, um mich irgendwie abzulenken. Die erste CD die ich fand war "Hinter all diesen Fenstern" von Tomte und nachdem ich die ersten drei Lieder damit verbrachte mir die Tränen aus dem Gesicht zu wischen, fing ich beim vierten Lied wieder an zu weinen und weinte bis zum letzten Ton.

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  • 6. Tomte - Endlich einmal

    Johannes ist super. Das sagten zumindest alle. "Wir sind von Gott verbrüht, wir beide." hat Johannes gesagt und ich verstand ihn nicht. Er schenkte mir Tomte. Und ich fand sie doof. Bis jemand anders in einer Julinacht in mein Leben rutschte und meinen Kopf für sich beanspruchte. Und er ging nicht weg, er war da und eigentlich auch nicht und er machte mich wahnsinnig und meine Nächte endeten um 6 Uhr morgens, nach zwei Stunden Schlaf und irgendwann sah ich auch so aus. Es war eine warme Julinacht, ich lehnte an der Wand und weinte bitterlich, weil ich meine Gedanken nicht mehr ertragen konnte. Ich wollte Musik hören, um mich irgendwie abzulenken. Die erste CD die ich fand war "Hinter all diesen Fenstern" von Tomte und nachdem ich die ersten drei Lieder damit verbrachte mir die Tränen aus dem Gesicht zu wischen, fing ich beim vierten Lied wieder an zu weinen und weinte bis zum letzten Ton.

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