Soundtrack meines Lebens

  • 1. Sportfreunde Stiller - Einmal Mond und zurück

    Ich erinnere mich nicht genau wie alt ich war, als mein Bruder mir diese CD in die Hand drückte. Ich glaube ich war 12. Und ich hatte keine Ahnung von Musik."So wie einst Real Madrid". Sportfreunde Stiller. Was waren das denn für komische Namen?! Ich war klein und skeptisch und das hielt mich lange Zeit davon ab die Platte zu hören. Sie verstaubte auf dem Regal. Irgendwann - ich weiß nicht was mich dazu bewog - legte ich sie aber doch in den CD-Player. Und sie entführte mich ein in eine wunderschöne, bunt schillernde Welt der Phantasie. "Einmal Mond und zurück - garantiert glückliche Stunden und Sonnenschein beim Badespaß am Mondsee." Ich glaube das war sie Stunde in der meine Liebe zu Musik geboren wurde.

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  • 2. Tomte - WAS DEN HIMMEL ERHELLT

    Da sind schwarze Wolken am Himmel. Es ist stürmisch. Du stehst mit mir vor der Bühne, auf der das Tomte Banner flattert. Unsere Gesichter sind staubig. Gerade kämpften wir uns noch durch den wildesten Pogo. Und jetzt stehen wir hier. Und warten. Da. Der erste Ton. Das Konzert beginnt. Ich stehe da und spüre wie mir die Tränen die Wangen hinunterlaufen. Weil das nicht irgendein Konzert ist. Nicht irgendeine Musik. Sondern die Musik, die mich durch die letzten zwei Jahre begleitete und mit der ich so viele Gefühle verbinde. Und Musik, die ich mit dir verbinde. Ich bin überwältigt von meinen Gefühlen. Ich kann nichts tun. Ich stehe da und weine. Da drehst du dich zu mir um. Und ich sehe wie du genauso weinst. Thees singt: "Es ist ein gutes Gefühl zu sagen: Wir kennen uns noch in zehn Jahren." Ja. Es ist ein gutes Gefühl.

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  • 3. SlipKnoT - Wait And Bleed

    Es war die Zeit, in der wir uns oft stritten. Wir warfen uns gemeine Sachen an dan Kopf. Ohne Rücksicht auf Verluste. Jeder von uns versuchte seinen eigenen Weg zu finden. Irgendwie. Bis dahin hatten wir immer alles zusammen gemacht. Plötzlich ging das nicht mehr. Wir stritten uns manchmal so sehr, dass wir heulend nach Hause gingen. Wir verstanden uns nicht mehr. Das war das Schlimmste. Andererseits durchlebten wir die wildesten Sachen miteinander. Und in dieser Zeit begleitete uns dieses Lied. Wait and Bleed. Erst im Nachhinein fällt mir auf wie passend der Titel ist. Unsere Freundschaft wurde auf eine ziemlich harte Probe gestellt. Es war die Zeit des erwachsen werdens. Nicht das wir jetzt erwachsen wären. Nein, das sicher nicht. Aber trotzdem streiften wir damals einen Teil unserer kindlichen Unbeschwertheit ab. Und immer wenn wir durch die Straßen liefen und nich wussten wohin wir eigentlich gingen, sangen wir dieses Lied.

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