Soundtrack meines Lebens

  • 1. Die Ärzte - Westerland

    Ich war 16 und seit längerem Ärzte Fan. Jetzt wollte die Gruppe sich auflösen und ich hatte noch kein Konzert von ihnen gesehen. Letzte Möglichkeit: Das Abschiedkonzert in Westerland. Mein damals bester Kumpel wollte auch mit und da wir beide noch keinen Führerschein hatten und das Bahnticket uns zu teuer war, mussten wir wohl radeln. Ein Campingplatz auf Sylt wurde organisiert und auch unsere Route von unserem Heimatort im Kreis Steinburg (S-H) nach Niebüll hatten wir sorgfältig geplant. Das einzige, woran wir nicht gedacht hatten: Konzerttickets. Das fiel uns dann auf dem Weg nach Niebüll auch auf. Aber wie singen die Ärzte so schön: "Zu spät!" In Westerland angekommen sahen wir unsere Konzertteilnahme durch die Massen an Jugendlichen, die sich in ihren schwarzen Klamotten durch die Fußgängerstraße drängten, stark gefährdet. Und so wurden wir an der ersten von zwei Vorverkaufsstellen auch mit einem bestimmten "Ausverkauft! Und Abendkasse gibt es nicht." abgespeist. Zum Glück konnten wir an der zweiten Verkaufsstelle noch zwei gerade abbestellte Karten ergattern und unsere Tour war gerettet. So haben wir dann tatsächlich am Abschiedskonzert der Ärzte teilgenommen und es war großartig. Dass unser Budget am nächsten Tag schon aufgebraucht war, störte uns dann auch nicht mehr wirklich. Viel zu früh aber doch glücklich haben wir dann also Westerland verlassen.

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  • 2. Shock Therapy - Hate Is A 4-Letter Word

    Das Festival ging über drei Tage und es sollten noch Danzig, Laibach, Oomph! sowie viele andere Bands spielen. Wir hatten uns in einem der vom Veranstalter angebotenen Hotels mit Mehrbettzimmer einquartiert. Zum mehrere Kilometer entfernten Festivalgelände fuhren regelmäßig Shuttles. Theoretisch jedenfalls, denn der Veranstalter hatte sich übernommen und war Pleite. So fuhren schon am zweiten Tag keine Shuttles mehr, so dass wir nur durch Hilfe unseres Hoteliers, eines urigen Brieten in seinem ausgebauten Ambulanzwagen oder mit Taxi zum Festival kamen. Da die Bands wohl auch nicht alle ihre Gagen bekamen, fielen sie reihenweise aus. Danzig hatte es immerhin für ca. 3 Lieder auf der Bühne gehalten, da hatte der gute Glenn dann keinen Bock mehr. Kurzum, es war ein ziemlich chaotisches Wochenende. Aber so bleibt es einem wenigstens im Gedächtnis.

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  • 3. Tilt - Libel

    Im Oktober 99 machte ich mit einem Freund eine Rundreise mit dem Mietwagen durch Kalifornien und die angrenzenden Bundesstaaten. Auf unserer Route lagen San Francisco, das Death Valley, Las Vegas, San Diego, LA und so mancher Nationalpark. Es war ein klasse Urlaub, nur hatten wir leider statt CDs nur Mixtapes im Gepäck. In Las Vegas wurden also ein paar CDs für’s Auto gekauft. Unter anderem auch Til It Kills von Tilt. Eine Punkband aus Kalifornien, die mir sehr gut gefiel. Jedenfalls die ersten zwanzig Mal, die wir sie auf der Fahrt hörten. Nach mehrjähriger Pause lege ich die CD aber wieder ab und zu in den Player und erinnere mich an meinen bisher schönsten Urlaub.

  • 4. Seeed - Dickes B

    Wieder eine Rundtour durch die USA. Diesmal aber mit anderer Begleitung und durch Neuengland. Für den Indian Summer war es leider noch viel zu warm. Aber NY, die Niagara Fälle und Washington waren auch so eine Reise wert. Ich hatte dazugelernt und diesmal genügend CDs mit. Aber mindestens einmal am Tag war das Debütalbum von Seeed Pflicht und bei Dickes B wurden die Autoscheiben zum Vibrieren gebracht. Deshalb ist dieser Song fest mit Erinnerungen an diesen Urlaub verbunden.

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