Soundtrack meines Lebens

  • 1. incubus - Stellar

    Überraschend, wie wir uns kennengelernt hatten. Unerwartet uns hier wiederzusehen. Beeindruckend wie schön es war. Und dann zeigte ich ihr das Lied. Das Lied, nicht den Text. Den habe ich selbst zum ersten mal wahrgenommen. Doch er hat alles gesagt. Und wie das so schön ist im Leben: Die schönen Geschichten enden schmerzhaft.

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  • 2. AC/DC - Thunderstruck

    Jedes Jahr aufs Neue: Das Kickfeschd in Meidelstetten. Jedes Jahr aufs Neue: Das Wiedersehen. Ich war noch ein unbeholfener Teenager als ich das erste Mal in den Geburtsort meines Vaters kam um mit einer wilden Meute Fussball zu spielen und zu feiern. Seitdem bin ich jedes Jahr wiedergekommen, erlebe jedes Jahr wieder diese Mischung aus Friedlichkeit und Fußball, die ich sonst noch nirgends gesehen habe. Und die Menschen, die diese Stimmung ausmachen. Dieses Jahr zwar erst nach langem Zweifel doch umso schöner. Ich grüße hiermit Manu, Sinan, Moritz, Martin, Felix, Ralf, Friedi und Tommi.

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  • 3. Ton Steine Scherben - Der Traum Ist Aus

    könig von deutschland. ein rio-reiser-musical. mit moritz, bester freund klingt immer so kindlich, also mit irgendwem ... ... seit jahren schaffte diese band die schönen illusionen von einer welt in der man das richtige tut. in frieden und liebe mit großartigen menschen. das musical war ein meisterstück. hätten wir nicht für das ganze stück gezahlt gehabt, wir wären in der pause losgezogen und hätten die welt gerettet. so bewegt waren wir. großartig. rio hat eine welt gerettet. meine zumindest. er tut es immer wieder.

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  • 4. Kaizers Orchestra - Christiania

    stellvertretend für das ganze konzert, vor kurzer zeit im Übel & gefährlich. und das stellvertetend für die vielen male die mich diese band begleitet hat, die vielen male die sie mich überrascht hat. und die tatsache daß sie mich immer wieder überzeugt. und es gibt ja doch unterschiedliche momente, in denen musik großartig ist und sich einbringen kann. und immer wieder ist diese band dabei. stellvertretend dafür seien verliebtheit, liebeskummer, prüfungsende, suff, sommerliche gelassenheit und winterliche einsamkeit genannt. und natürlich das allseits beliebt tapemixen.

  • 5. Interpol - Leif Erikson

    Das Frühjahr ist in vollem Gange. Etwas lebt auf, ein Sommer kommt, ein Jahr entfaltet sich. Und etwas geht zu Ende. Bald werde ich weiterziehen. Und die Blüten blühen. Die Blüten der Gefühle: Schön, manchmal trügerisch, leicht, schnellebig, betörend. Unverständlich. Und manchmal schmerzhaft. Einsamkeit. Mitten im Glück. Auch noch auf dem Weg ins Tessin. Diesen Urlaub werd ich jetzt nicht zerreden indem ich ihn kurz beschreibe. Aber eigentlich keine Zeit in der etwas schmerzt. Außer das Bewusstsein der Endlichkeit. Obwohl ichs riskiert habe: Ich habs nicht totgehört, Lilli. Es geht nicht.

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  • 6. Kaizers Orchestra - KGB

    Die Kaizers. Meine Entjungferer. Die Ersten, denen ich so weit vertraute daß ich auf die Frage nach der Lieblingsband etwas antworten konnte, was nicht tagesstimmungsabhängig war. Realismus aber geht vor. Und als die Neuerscheinung 'Maestro' angekündigt war sagte ich mir immer wieder daß ich zurechtkommen muß wenn es irgendwann vorbeigeht. Denn die Konzerthallen waren größer, die Artikel länger geworden. Und dann kam der Tag meiner letzten schriftlichen Prüfung zum Heilerziehungspfleger. Sonnenschein. Erleichterung. Ich kam mittags zu Hause an und die neue Visions war im Briefkasten. Mit CD. Mit einem Kaizers-Track. Ohne auf die Hülle zu schauen legte ich die CD ein, machte mir ein Bier auf und setzte mich in den Garten. Wartete. Dann: Lied Fünf. Ja, das waren sie wohl. Spannung. Enttäuschung. Nett, aber mehr nicht. Na gut, es wäre wohl auch zu viel verlangt einen so großartigen Tag zu erwarten. Doch dann wurde alles gerettet. Ja, ich überteibe nicht. Die blechernen Drums von Nummer Fünf hatten mich in die Irre geführt. Jetzt erst kamen sie. Und das richtig. Alles war gut. Und ist es seitdem geblieben.

  • 7. Funny van Dannen - Enttäuscht Vom Leben

    Ein wunderbares Wochenende. Die Freunde versammeln sich, kommen von Nord und Süd und West in die Mitte Deutschlands. Und am Ende fahren alle wieder. Außer mir. Ich habe es einfach nicht auf die Reihe gekriegt wieder rechtzeitig loszukommen. Und irgendwann war es dann zu spät: Alle Züge weg. Aber die Arbeit rief, ich habe mir also Moritz' Auto geliehen und bin spät am Abend losgefahren, die ganze Nacht bin ich durchgefahren, war gegen halb Acht zu Hause, um Acht ging es in den Wingert. Ein harter Tag (und zwei Wochen später noch eine richtig schlimme Rückfahrt). Begleitmusik: Funny van Dannen's 'Groooveman'. Herausgehoben seine feine Beobachtung und tolle (Selbst-?) Ironie bei 'Enttäuscht vom Leben'. Ganz große Texte.

  • 8. Jacques Brel - Ces-gens Là

    Eigentlich ist es die Geschichte zum Text, nicht zum Song, der kam erst später. Ich war heimgefahren, war ne Weile dort, habe bei meinen Eltern geschlafen. Letzter Abend in Reutlingen. Ich war n bissel einsam zu der Zeit (hatte noch kein Internet ..), bin also noch in die Kneipe. Hat sich gelohnt. Schönes Zusammentreffen. Abwechslungsreiche, schöne, mutige Stunden. Dann ein Mißverständnis auf dem Heimweg. Ich saß also bei meinen Eltern (die waren auf ner Tanzaufführung gewesen), putzte Zähne und sah ein Blatt, das sie wohl mitgebracht hatten .. fing an zu lesen und stockte. Mir ist wirklich die Zahnbürste aus dem Mund gerutscht, so beeindruckt war ich. Weiter, weiter, weiter gelesen, Vorder- und Rückseite. Es waren immer kleine Textzeilen aus Jacques' Liedern, auch noch übersetzt und trotzdem waren sie so schön; meist wehmütig oder traurig, manchmal bissig - Poesie in Zettel-Zusteck-Form. Und in Hamburg bin ich dann an zwei Alben geraten und die Musik hat mich eine Weile intensivst begleitet, inzwischen einige Lieder immer noch. Darunter eben bzw. vor allem Ces-gens là

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