Soundtrack meines Lebens

  • 1. Elbow - Fugitive Motel

    Dieser Song ist ein kleines epochales Meisterwerk, eine Hymne, ein Song für die Ewigkeit. Als ich mich letzten Sommer für ein Praktikum kurzerhand wieder bei meinen Eltern einquartierte, hatte ich eine Menge an Musik-CDs dabei. Irgendwann im Laufe der erste Woche beorderte ich die Elbow-CD "Cast of Thousands" in meinen Player und beim dritten Lied war es um mich geschehen. Die Melodie grub sich tief in meinen Gehörgang und wollte dort nicht mehr raus. Es wurde die musikalische Untermalung meines Praktikums und auch wenn der Text äusserst melancholisch ist, verbinde ich heute eine sehr schöne Zeit mit dem Lied und mal ehrlich, fäält Euch spontan eine schönere Textzeile als "I blow you a kiss, it should reach you tomorrow, as it flies from the other side of the world" ein??

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  • 2. Placebo - Every You Every Me

    Ein verdammt geiler Song, vielleicht sogar der beste, den Placebo bisher der breiten Masse zu Gehör gebracht haben. Ich verbinde mit dem Song einfach einen sehr partylastigen Sommer, denn ohne Placebo kam damals keine halbwegs vernünftige Feier aus. Auch heute, obwohl so alt ist das Lied ja nicht, beseelt mich die Musik immer noch und versprüht gute Laune. "Grandioser Mädchen-Rock" ;O)

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  • 3. A Perfect Circle - Judith

    Über Tool-kommend bin ich auf den inzwischen erfolgreicheren Ableger von SängerGott Maynard James Keenan gestossen und "Judith" - mein Erstkontakt mit der Musik der Band - wird hier auch wegen des atemberaubenden Videos, für das sich David Fincher verantwortlich zeigt, aufgepinnt. Der Song ist wie ein Sog: binnen Sekunden bin ich mittendrin und kann der Rhythmik, dem Drive, dem Groove, dem Riff, der Dynamik, der Melodie nicht mehr entkommen. Gebannt und andächtig folge ich der Stimme Kennans, der Gitarrenarbeit, dem Bass-Gezupfe und dem Drum-Teppich bis zum Fade-out der letzten Note.

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  • 4. GodMachine - The Hunter

    Ja, zuerst muss ich zugeben, dass ich dieser Band den Nick entlehnt habe.. Ich kann mich noch relativ genau erinnern; ich bekam von einer Freundin die CD ausgeliehen und hörte den Brummelkreis durch ohne irgendwie die Faszination, die sie für diese Musik hegte nur annähert verstehen, geschweigen denn teilen zu können. Monate später fiel mir, als es mir wirklich dreckig ging, dieses schnöde, stilvoll gestaltete, weisse Cover der CD auf und ich gab "GodMachine" eine zweite Chance. Und die haben das Trio wahrlich genutzt. "The Hunter" stellt den absoluten Höhepunkt der "One last laugh in a place of dying" dar und ist musikalische Medizin für mich. Robin Sheppard-Proper`s einfühlsame Stimme haut mich aus den Pantoffeln, erzeugt eine Gänsehaut, trifft einfach den Nerv genau. "Someone will always hurt you" .. schon leichte Tendenzen Richtung weinen zu spüren. "But because of your beauty gestures are shallow" .. es wird schwer die Tränen zurückzuhalten. "What do you do when you feel like you're living a lie" .. es gibt kein Halten mehr, die Tränen wollen raus. Ich weinte hemmungslos, untermalt von dem wiederkehrenden "what do you do when you feel like you're living a lie". Es ist so befreiend, so tief, so rein.

  • 5. aimless - Hypnotized

    Mit dieser Band verband mich so viel mehr als die Musik. Heute ist davon leider nur noch die ungeteilte Liebe zur ihrer Musik übrig. Dieses Lied soll stellvertretend für eine handvoll Kandidaten erwähnt werden, aber ich betrachte den Song einfach als ihren besten. Ich kann mich durch "hypnotized" am schnellsten an die zahlreichen, unauslöschlichen Abende am Rande der Bühne, im Publikum erinnern und gestatte mir die Geschichten zu diesen herrlichen Plätzen, Abenden, Konzerten in meinem Erinnungsspeicher neuzustarten. Cooler Flashback.

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