Soundtrack meines Lebens

  • 1. Sahara Hotnights - On Top Of The World

    Ich war 16 und fühlte mich wie ein Jack Kerouac . Bereit das Leben wie ein trockener Schwamm in mich aufzusaugen.Aller Anfang ist schwer. 22 h per Regionalexpress von Südthüringen nach Saaalbach Hinterglemm im Salzburger Land unterwegs. Ich war wild entschlossen endlich mal auf eigenen Beinen allein die Welt zu entdecken und zu rocken. So fühlte ich mich damals. Stimmungsgeschwängert und überglücklich - aufgrund meiner neu gewonnenen Freiheit - zu jeder Tageszeit und immer auf der Suche nach dem perfekten Moment zum Festhalten. Auf meiner Mix CD ist dieses Lied heute auch noch drauf und gibt mir immer noch das Gefühl als könnte ich jeden Moment einen Zeitsprung nach 2003 machen. Wie schön es sein kann jung, wild und ohne wahnsinnig prägende Eindrücke zu sein.

  • 2. Limp Bizkit - Hold On

    Allein auf meinem Dachboden. Wie ein Tier schreie ich diese Textzeilen aus mir herraus. Es überkommt mich ein warmer Schauer und Gänsehaut, wie ich mich völlig in die Musik fallen lassen kann. Im Hinterkopf mein dauerndes Fehlen in der Schule, weil ich Angst hatte zu versagen. Ein Lied zum Durchhalten und Aufbauen und auch sich wieder Erinnern.Diese Zeit durch die jeder glückliche Mensch schon einmal gegangen sein muss um zu wissen wie schön es am Ende des Regenbogens aussehen kann. Denn man muss erst die Kälte der Nacht erlebt haben um die wohltuende Wärme der Sonne schätzen zu können

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  • 3. Deftones - Digital Bath

    bei dem Song dachte ich an die wunderschönen Stunden die vor und hinter mir lagen. Wo? Als Snowboarder denke ich da an glizernde Bergspitzen mit weiten unbefahrenen Hängen weichen Powderschnees und genieße dabei die Ruhe der Berge. Berge für mich wie geschaffen als Ausgleich zu dem hier immer stressiger werdenden Alltag und so zieht es mich Winter für WInter in andere Snowboardgebiete. Meistens mit meinen Kumpels, obwohl es da auch nicht einen festen Kreis gibt. Ich mag die Abwechslung und so zog ich letzten Winter über Silvester nach Ofterschwang im Allgäu mit zwei weiteren Freunden und einmal mit dem Alpenverein an den Reschenpass. Beides mal komplett verschieden aber dadurch umso interessanter. Der Song lässt sich genauso weit interpretieren und fühlen wie die großen Schneeplatten der Berge. Er gibt mir ein angenehm geborgenes Gefühl wenn ich ihn höre, hat aber gleichzeitig auch etwas beängstigendes. Wie als ob man urplötzlich von einer Lawine mitgerissen werden kann und dann auf einmal wieder alles so still und ruhig ist wie wenn man auf einem Berggipfel steht und mit sich und dieser Welt die man dann sieht völlig im EInklang steht. So erlebt in Nauders auf 3300 Meter, einsam und irgendwie erhaben...

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