Soundtrack meines Lebens

  • 1. Oasis - Don't Look Back In Anger

    Wer hätte das gedacht? Da haben sich Oasis, genauer gesagt die beiden Gallagher Brüder doch noch einmal zusammengerauft, ein neues Album vorgelegt und sind auf Tour gegangen. Ein halbes Jahr zuvor hatte der Rolling Stone unter dem Titel "Symüpathisch, bescheiden und seelengut: der neue Noel Gallagher" einen Menschen und eine Band charakterisiert, die ich bis dato mehr als Menschen kannte, die sich gegenseitig die Zähne rausschlagen und bei Konzerten getrennte Garderoben beziehen. Als aber in Frankfurt die Lichter ausgingen (die Vorband "The Coral" das Publikum eingestimmt hatte), war eine grandiose wahrlich neue Band zu sehen. Auch wenn im nachhinein in diversen Foren über die Akustic gemäkert wurde, war es eines der besten Konzerte die ich jemals besucht habe. Oasis spielten vornehmlich Songs aus dem aktuellen Album (Don't Believe The Truth), doch der Unbeschreiblich Höhepunkt waren nicht "Wonderwall" oder M"orning Glory" sondern der Song den das gesamte Publikum aus voller Kehle mitsang. "Don't Look Back In Anger". Vielleicht ein Plädoyer für ein neues Oasis.

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  • 2. The Verve - Bitter Sweet Symphony

    Im Nachhinein kann ich nicht mehr sagen, wer besser war, die Vorband oder die Hauptband, Richard Ashcrof oder Colplay. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass der gute Richard, soviele Songs aus seiner Zeit bei "The Verve" spielen würde. Er stand ganz alleine auf der riesigen Bühne nur mit einer Gitarre um seiner Schultern. Ein bisschen konnter einem schon Leid tun, vorallem wenn man sich seinen legendären Satz in Erinnerung ruft, den er einst seinem Schulpsychologen auf die Frage, was er mit seiner Zukunft anstellen wolle, entgegnet hat: "Einmal werde ich in der größten Band aller Zeiten spielen." Wie gesagt, von einer Band war weit und breit nichts zu sehen, dennoch klangen die Songs gut, sogar besser und vielleicht ehrlicher. Er bedankt sich nach jedem Stück für den Applaus, ruft zum Frieden auf und lobt Coldplay für die er heute das Publikum aufwärmen darf. Ich höre "Lucky Man" und "Space And Time" und bin völlig fasziniert. Sein letzter Song, ich stehe starr vor Glück, ist "Bitter Sweet Symphony", die Musik kommt vom Band, Richard sing lediglich und hat die Gitarre im Arm. Und doch kann ich es nicht glauben, dass ich diesen Song live höre. Es ist ein bisschen wie, wenn Pink Floyd plötzlich wieder auf der Bühne stehen würden und "Wish You Were Here" spilen würden - einfach großartig. Richard Ashcroft verabschiedet sich - Coldplay werden es sehr schwer haben, dass noch zu toppen.

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