Soundtrack meines Lebens

  • 1. Roland Kaiser - Santa Maria

    Das ist das erste Lied, an das ich mich überhaupt erinnere. Rolands Stimme lief rauf und runter - es kam mir vor als liefe es den ganzen Tag. Die bebende Stimme, die mir als Kind mächtig Eindruck verschaffte. Vielleicht wars der erste Impuls auf dem Weg zur deutschsprachigen Musik.

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  • 2. Guns N' Roses - November Rain

    Novemver Rain ist ein verdammt langes Lied, was die Spiellänge betrifft. Also eigentlich ideal um seinen ersten Stehblus mit seinem ersten Mädchen zu tanzen. - Wenn auch der Sound nicht wirklich der passende ist. Im richtigen Moment ist aber bekanntlich alles passend. Und dieses Lied lief sogar drei Mal am selben Abend. Immer mit dem selben wahnsinnigen Geruch des selben Mädchens. Unvergesslich.

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  • 3. Element of Crime - Weißes Papier

    Viel investiert und dann doch gescheitert. Beziehung am Arsch. Und schmerzhaft wird es erst hinterher, wenn hochkommt, was früher einmal war. Dann lieber so rein und so dumm sein wie weißes Papier.

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  • 4. Dieter Thomas Kuhn & Band - Es War Sommer

    Peter Maffays "Es war Sommer" ist eine herrliche Popballade, so wie viele weitere schmalzige Lieder, die aus seiner Feder stammen. Auf einer Skihütte wurden wir auf einen jungen Schwaben namens Dieter Thomas Kuhn und seiner Version von "Es war Sommer" aufmerksam. Wenige Wochen später das erste Konzert und dann vom Virus ergriffen für einige Jahre. Diese Version steht für die vielen schönen Abende vor der Bühne von DTK. Hört Sie Euch an, am besten in der Live-Version von 1999. Spürt das zu verstehen, was das Phänomen ausmacht. Fuck, natürlich ist es nur spießiger Schlager. Dafür aber umso wärmer und umso herzlicher. Und ab 2005 gibts wieder mehr davon!

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  • 5. The Beatles - Girl

    Nachdem ich in den ganzen Kindheitstagen immer nur das Radioprogramm meiner Eltern verfolgte, vornehmlich SWR4 mit deutschem Liedgut und nebenher mein Bruder mit seiner Musik (Axxis & Co.) ebenfalls mich zu verderben versuchte, entdeckte ich meine ersten persönlichen Musikschätze und zwar in der Plattensammlung meiner Eltern: Die Beatles. Mindestens zwei Jahre rauf und runtergehört. 1989 folgte dann mit meiner ersten (und letzten!) Band das Covern der Beatles-Songs. Im zarten Alter von elf Jahren schafften wir es, die Menge mit "Yesterday" und Co. zu begeistern. Heimlicher Favorit bis heute: Girl. Denn sehr melodisch, sehr einfühlsam und sehr traurig. Danke John & Paul!

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  • 6. Bernd Begemann - Unten Am Hafen

    Es war soweit. Ich hatte einen Praktkumsplatz in Hamburg gefunden. In der Stadt, in der Freunde von mir leben und in die ich unbedingt hin wollte. Es ist die Schanze, es der FC St. Pauli, es ist der Kiez, die Stadt, die Elbe und der Hafen. Für die Monate in Hamburg im jahr 2004 stehen musikalisch Evergreens a la Hans Albers und Hannes Wader, die Hamburger Schule mit größen wie Rossmy, die Regierung, die Sterne oder Blumfeld, oder die Neue Hamburger Schule mit Kettcar, Olli Schulz und Tomte. Sicherlich am stärksten aber Bernd Begemanns "Unten am Hafen". Das Lied zeigt ganz viel Freude und ganz viel Ehrlichkeit. Es zu hören, an der Elbe auf die großen und schlafenen Schiffe zu schauen - was gibt es eigentlich schöneres?

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