Soundtrack meines Lebens

  • 1. Nine Inch Nails - The Fragile

    Der Herbst hatte schon begonnen. Es wurde langsam wieder kühl und Nebel hing in der Stadt. Es war abends und ich stand auf dem Balkon ihrer Wohnung und dachte über Vieles nach, vor allem über sie und was sie mir von sich erzählt hatte, ihrer Familie, ihrer Vergangenheit, wie sie sich fühlte. Sie faszinierte mich und ließ mich einfach nicht los und auf einmal kam dieses Lied aus ihrem kleinen Ghettoblaster. Es war meine CD nur der Song war mir noch nie aufgefallen und plötzlich sang jemand genau das, was meine Stimmung in diesem Moment auszurücken vermochte: She shines in a world full of ugliness She matters when everything is meaningless Fragile, she doesn't see her beauty (...) I won't let you fall apart Es machte "klick" und ich wusste es. In diesem Moment wurde mir klar wie wichtig sie mir wirklich war - zwei treibende Seelen, die sich finden, festhalten um einen kleinen Moment nicht einsam, sondern zusammen stark zu sein...

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  • 2. The Smiths - Asleep

    Es muss wohl Winter gewewsen sein. Eine Freundin hatte mir damals dieses Buch geliehen: "Vielleicht lieber Morgen". Ich saß im Zug auf dem Weg zur Uni, draussen war es kalt und grau und ich las. Alles war gefroren und tot. Ich war schon die ganze letzte Zeit in so einer seltsamen Stimmung und dieses Buch sprach mir irgendwie aus der Seele. Ich fühlte mich allein, verletzlich, nichts lief so wie ich es wollte - vor allem in der Uni. Jedenfalls war der Erzähler so wahnsinnig begeistert von "Asleep", also war klar, dass ich hören musste, warum er so davon schwärmte. Als ich es dann zum ersten Mal hörte wusste ich warum: das Geräusch des kalten Windes und dann die ersten Töne und diese wunderbar todtraurige, bittersüße Melodie und der Text. Mein Gott, wenn ich jemals traurig sterben würde, mir alles zuviel wäre, dass wäre das Lied, was alles erklären könnte... Sing me to sleep And then leave me alone Don't try to wake me in the morning Cause I will be gone Don't feel bad for me I want you to know Deep in the cell of my heart I will feel so glad to go Einer der wenigen Songs, bei denen ich gerne in der Vergangenheit schwelge, mich an die schönen Zeiten und die "unendlichen Momente" erinnere und doch realisieren muss, dass sie unwiederbringlich vorbei sind - zum heulen schön

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  • 3. Team Deep - Morninglight

    Sommer 1997. Ein Abend ohne Eltern. Ein Haufen netter Leute - meiner Leute. Eine unbewachte Hausbar - das erste mal so richtig betrunken sein. Eine irrwitzige Ansammlung von Tonträgern aller Art - vor allem Vinyl. Zwei 1210er, abartiger Bass und dieses Lied. "deep... in the night..." Unzählige Stunden in diversen Autos, diverser Leute auf dem Weg irgendwohin, wo irgendwas los ist und immer dieses Lied. "c'mon, c'mon..." Damals Union Move. Der Loop danach. Sieben Uhr früh. Destination nach Hause in einem kleinen blauen Renault Clio. Es dämmert schon längst. "deep in the morninglight..." Was soll ich sagen: Es pusht mich, es drückt mich vorwärts und ich kann und will nichts dagegen machen und das schon eine so lange Zeit. Dieser Song machte mich fell in love with elektronische Musik. Erinnerung - gute wie schlechte - pur.

  • 4. Blue Öyster Cult - (Don't Fear) The Reaper

    Eine schwierige Zeit in meinem Leben. Ich war in einer sehr depressiven Phase. Alles um mich herum änderte sich - meine Freunde, mein Leben und ich selbst. Das machte mir Angst. Ich wusste nicht wo das alles hinführen sollte. All das, was vor kurzem noch selbstverständlich gewesen war löste sich langsam vor meinen Augen auf und ich konnte rein garnichts dagegen machen. Es war Herbst. Wir saßen alle bei einer Freundin zu Hause. Ich habe dieses Haus geliebt. Ein altes Haus in einem kleinen Dorf auf einem Berg umgeben von weiten Feldern und alleinstehenden Bäumen. Der perfekte Ort für lange Spaziergänge und die dazugehörigen weltbewegenden Gespräche, die man als Teenager halt so führt. Man hatte dort das Gefühl, dass man den Himmel berühren könnte - war in einer besseren, seiner eigenen kleinen Welt. Die Sonne schien, der Himmel strahlte in herrlichem Blau und die Blätter der Bäume waren schon rot und braun - göttlich, einfach ein wundervoller Herbsttag. Trotzdem war meine Laune ziemlich im Keller. Wir hatten beschlossen uns die Verfilmung von "The Stand" anzuschauen - grob geschätzt acht Stunden reine Spielzeit und ich hatte nicht wirklich Lust. Ein Film über den Weltuntergang und das mit meiner Stimmung, na danke. Alle anderen sind mit sich selbst beschäftigt, irgendwie abweisend. Kein schönes Gefühl. Man fühlt sich verloren. Ich will eigentlich nach Hause. Jemand drückt auf den Play-Knopf des Videorekorders und das Band beginnt zu laufen. Draussen zwitschern noch ein paar Vögel während der ersten Trailer. Schneller Vorlauf. Schwarzes Bild. Der Film beginnt - man sieht einen Maschendrahtzaun. Die Stimmung ist düster und grau. Es regnet. Auf einem der Pfosten sitzt eine Krähe. Sie bewegt den Kopf, blinzelt und kräht. Sanft und leise setzt diese Gitarre ein und mischt sich mit dem Geräusch des Regens - dann diese wundervoll sanfte, eindringliche Stimme: "All our times have come Here but now they’re gone Seasons don’t fear the reaper Nor do the wind, the sun or the rain We can be like they are Come on, baby Don’t fear the reaper Baby, take my hand Don’t fear the reaper We’ll be able to fly Don’t fear the reaper Baby, I’m your man..." Man weiß was kommen wird - Gewissheit... Es zieht mich weg. Etwas in meinem Kopf macht klick. Ich verschmelze mit der Musik. Und es geht allen Anwesenden genau so. Irgendetwas ist passiert, womit keiner gerechnet hat und es verbindet uns - ein wundervoller, phantastischer Augenblick. Jeder trägt die Last des anderen. Vier Leute gehen ineinander über - jeder versteht plötzlich warum die Dinge zwischen uns so sind wie sie sind. Wir leben in unserer eigenen kleinen Welt, brauchen nur uns - wir verlieren uns in diesem Moment und ich vergesse meine Sorgen für eine sehr sehr lange Zeit...

  • 5. Radiohead - Street Spirit (Fade Out)

    Meine Selbstmordhymne. Klingt krass, ist aber so. Der definitv emotional niederschmetterndste Song, den ich je in meinem Leben gehört habe. Manche Songs machen mich aggressiv oder depressiv, dieser macht mich einfach nur fertig - viele Erinnerungen, zu viele. In den falschen Momenten hätte mich diese Hymne fast um den Verstand und um mehr gebracht, trotzdem ist sie ein Teil von mir und manchmal brauche ich einfach diese intravenöse Injektion absoluter Traurigkeit. Jedesmal wenn ich sie höre verliere ich mich in einem Gefühl angsterfüllter und totaler Einsamkeit. Alles wirkt so sinnlos. Es zieht mich unwiederbringlich in die Tiefe. Nichts kann mich jemals wieder aus diesem Abgrund heraus holen. Man versinkt im Morast seiner eigenen gescheiterten Existenz, wehrt sich nicht und sadistischer Weise genießt man es - bis zum bitteren Ende. Man hat nach dem Gefühl gesucht und es schließlich auch gefunden... Rows of houses, all bearing down on me I can feel their blue hands touching me All these things into position All these things we'll one day swallow whole And fade out again and fade out This machine will, will not communicate These thoughts and the strain I am under Be a world child, form a circle Before we all go under And fade out again and fade out again Cracked eggs, dead birds Scream as they fight for life I can feel death, can see its beady eyes All these things into position All these things we'll one day swallow whole And fade out again and fade out again Immerse your soul in love Dazu Tom Yorkes hypnotische Stimme und dieses perfekte Gitarrenarpeggio. Ein wundervoll faszinierender Albtraum.

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  • 6. Kettcar - Landungsbrücken Raus

    Silvester 2002. Meine Feundin und ich hatten uns gedacht, dass wir dieses mal den Jahreswechsel in einem Club in München verbringen sollten, mangels passenden Alternativen - außerdem wäre es mal wieder ne neue Erfahrung. Ich war nicht sonderlich begeistert, die Leute waren seltsam, die Stimmung außerordentlich komisch und die Musikauswahl durchwachsen. Ich will hier weg, ich hasse das Gekrache und die lallenden, rempelnden Betrunkenen um mich herum. Plötzlich legt der DJ dieses Lied auf, es fängt mich ein und nimmt mich in den Arm - macht meine schlechte Laune vergessen. Die Raketen explodieren im Takt der Musik. Das Jahr hat gut angefangen und ich schlafe selig auf einer Bank in dem Club ein... Frequency 2003. Mein erstes Festival. Kettcar spielen auch und ich will die Band, die mein neues Jahr verschönert hat, unbedingt sehen. Sie kommen auf die Bühne. Ich kenne keins der anderen Lieder, komm mir irgendwie verloren vor. Alle um mich herum können jeden Text auswendig. "Jetzt spielen wir ein Lied das wir mit all unserem Herzblut geschrieben haben...". Kurze Stille und nach den ersten Akkorden macht sich in mir wieder diese wohlige Geborgenheit breit. Ich tanze, ich springe, ich singe, ich bin begeistert und glücklich, ich muss nach Hamburg, muss wissen warum dieses Bild Applaus verdient... Januar 2005. Ich will nicht leben und sterben wie ein Toastbrot im Regen. 2004, the year Schwachsinn broke - viel ist passiert in diesem Jahr, viel Grausames und viel Glückliches. Ich habe eine Einladung nach Hamburg von einem der wunderbarsten Menschen die ich je getroffen habe. Endlich werde ich sie sehen, das Mädchen und die Stadt, die mir beide in letzter Zeit so sehr ans Herz gewachsen sind. Arm in Arm stehen wir an den Landungsbrücken, den Duft der großen weiten Welt in der Nase. Der Augenblick ist überwältigend, ein unendlicher Moment. Ich fühle mich zuhause und jedesmal wenn ich dieses Lied höre: "Erinnerungssplitter liegen herum, ich tret rein...", immer wieder...

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  • 7. Kent - Kärleken Väntar

    Ich habe einen Spleen: Wenn ich in Clubs ein Lied höre, dass mir gefällt wird sich ne prägnante Textstelle gemerkt, aufgeschrieben, dann der Interpret gegoogelt und das Lied/Album im Laufe der Zeit organisiert. Bei Kent gestaltete sich das etwas schwierig, wenn man partout versucht englische Texbrocken aus den schwedischen Lyrics rauszuhören, als ich ihnen zum ersten Mal im Atomic Café lauschen durfte, also musste irgendwann der DJ dran glauben (rein infotechnisch versteht sich). Seither begleiten mich die Schweden durch mein Leben. Soviel zur Vorgeschichte. Zwei Freunde auf dem Weg gen Heimat, den obligatorischen Käsekrainer im Magen. Es hat geschneit, glatte Strassen, überfrierende Nässe. Die Autobahn zieht sich, wir erwischen nach einer Ewigkeit die richtige Ausfahrt, der Rhythmus der Songs wird langsamer. Die Landstrasse ist eklig und rutschig, die Abfahrt zu ihr nach Hause vereist, es ist dunkel und kleine Lichter blinken am Himmel. Kent strömt aus den Boxen – Schweden singt, so kalt und doch so wahr. Wir sind nicht müde. Mein Kopf auf ihren Beinen, ihre Hand streicht mir durch die Haare. Der Blick durch die Frontscheibe auf die Sterne – unvergesslich. An einem Ort nicht von dieser Welt sehen wir uns den Sonnenaufgang an, ihr Kopf auf meinen Beinen, meine Hand streicht ihr durch die Haare. Der Schnee wirft bizarre Formen. Zum ersten mal seit Jahren sehe ich bewusst, wie sich der rote Ball langsam über den Horizont schiebt und alles in sein Rot taucht. Die Berge treten aus der Dunkelheit hervor, sind zum greifen nah, schwarz und gigantisch, eine Wand aus Stein – ein zeitloses Bild. Zwei Freunde sind nicht müde und müssen trotzdem schlafen gehen. Die Sonne scheint mir in den Rücken und der graue Asphalt führt mich nach Hause während die Melodie weiter durch meine Gedanken schwingt. Ich danke dir für diesen wundervollen Abend. Visst känns det som att kärleken väntar...

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  • 8. ARCHIVE - Fuck U

    Der Geschichte erster Teil: In der Halle There’s a look on your face I would like to knock out See the sin in your grin and the shape of your mouth All I want is to see you in terrible pain Though we won’t ever meet I remember your name Can’t believe you were once just like anyone else Then you grew and became like the devil himself Pray to god I can think of a nice thing to say But I don’t think I can so fuck you anyway Ich sitze in der Ecke. Vergangenheit platzt in mir auf: Auf den Punkt gebrachte Emotion, nicht mehr, nicht weniger. Es passt perfekt auf dich. Du hattest mich betrogen, warst kurz davor mich zu verlassen und dann doch geblieben. Ich hab dir verziehen, keine Vorwürfe, nichts. Zwei Monate später ist es vorbei, dreieinhalb Jahre weggewischt, meine Welt zertrümmert im Augenblick eines Lidschlages, wieder wegen einem anderen. "Die letzten zwei Jahre hab ich dich nicht mehr geliebt..." wirfst du mir an den Kopf und im selben Atemzug ein "Hiermit erkläre ich diese Beziehung für beendet...". Ich versuche zu verstehen, wir reden über Stunden. Ich bin geschockt, perplex und verstört. Wir trennen uns "einvernehmlich". Umarmungen, Tränen, das volle Programm. "Ich will nicht, dass du einfach so gehst und ich dich nie wieder sehe, das könnte ich nicht ertragen..." waren deine letzten Worte und ich habe sie dir geglaubt. Gemeldet hast du dich aus eigenen Stücken nie wieder. Es geht auch ohne dich, dass weiß ich, nur manchmal, wenn die Wunde aufbricht brauche ich den Balsam der diese Gewissheit wieder in mich hineinprügelt, vor allem an diesem Abend, als ich Archive zum ersten mal erfahren durfte. Der Geschichte zweiter Teil: Rückblick oder auf freiem Feld You are scum, you are scum and I hope that you know That the cracks in your smile are beginning to show Now the world needs to see that it’s time you should go There’s no light in your eyes and your brain is too slow Can’t believe you were once just like anyone else Then you grew and became like the devil himself Pray to god I can think of a nice thing to say But I don’t think I can, so fuck you anyway Das erste Treffen nach der Trennung. Ich auf meinem alten klapprigen Rad, du mit den Skates. Meeting in der Mitte der Strecke, neutraler Boden. Ich hatte angerufen, eine kleine Umarmung. Austausch der verbliebenen Geiseln, nachdem du den Großteil mit ihm bei mir schon abgeholt hattest - der Stich ging bis ins Herz, aber es hatte nicht aufgehört zu schlagen und du hast es nicht einmal gemerkt. Wir fangen an zu reden, es ist nett, ich kann sogar wieder lächeln. Es tut gut dich zu sehen. Wir verabschieden uns, ich steige auf mein Rad. "Es wird schwierig sein dich in Zukunft zu treffen. Er kommt damit nicht klar das wir uns sehen und ich möchte ihn nicht belügen und ihm nicht weh tun..." Ich trete in die Pedale, sehe dir nicht nach. Als der Satz mein Innerstes zerfetzt kann ich nur noch diese eine Frage in den Wind stöhnen: "Warum bist du dann gekommen...?" Zwischenspiel Why the fuck why the fuck are you looking at me (Repeat x 4) Ich bin auf dem Geburtstag einer Freundin eingeladen, du auch. Ich komme, du auch - mit ihm. Keine Umarmung mehr. Du stehst verstört neben mir, versuchst kommunikativ zu wirken, deine Augen wandern immer wieder zu seiner finsteren Miene. Nach fünf Minuten verabschiededest du dich mit den Worten "Ich geh dann mal lieber, sonst gibts wieder Ärger...", verzeih, aber innerlich musste ich lachen. Der Geschichte dritter Teil: Die Küche Bet you sleep like a child with your thumb in your mouth I could creep up beside put a gun in your mouth Makes me sick when I hear all the shit that you say So much crap coming out it must take you all day There’s a space left in hell with your name on the seat With a spike in the chair just to make it complete When you look at yourself do you see what I see If you do why the fuck are you looking at me Es ist viel Zeit vergangen. Ich habe mein Leben zurück, neue Freunde und einen Traum: Hamburg. Zu Ende studieren, dann Tapetenwechsel. Eine neue Stadt, neue Leute, neue Erfahrungen und keine Erinnerung... Wir treffen uns durch Zufall bei einem gemeinsamen Freund, ein schwacher Händedruck als Begrüßung. Du hast gerade deinen Abschluss gemacht, ich hatte deine Ausstellung gesehen. Ein Fünkchen Stolz flammt in mir auf. Du hast abgenommen, wirklich krass abgenommen, ein Schatten deiner selbst. Man kommt ins Gespräch. Du willst mit ihm zusammenziehen (rechter Nierenhaken) kannst dir aber die Wohnung nicht leisten deswegen hilft er dir finanziell aus (der Cut am Auge bricht auf, der Ringrichter wirkt besorgt). Außerdem hast du Angebote in München, doch du willst lieber nach Hamburg, da hat er ne sichere Jobzusage und außerdem findest du den Norden toll, wolltest da schon immer hin (Tiefschlag, ich gehe zu Boden und werde angezählt ...9, 10, K.O.). Mein Gesicht wird Bleich, mir ist schlecht. Er ruft an, du musst gehen und verlässt den Raum mit den Worten "Du wirkst so kühl..." Der Geschichte letzter Teil: Der Keller There’s a time for us all and I think yours has been Can you please hurry up cos I find you obscene We can’t wait for the day that you’re never around When that face isn’t here and you rot underground Can’t believe you were once just like anyone else Then you grew and became like the devil himself Pray to god I can think of a nice thing to say But I don’t think I can so fuck you anyway Ein Abend in meinem Lieblingsclub, der früher deiner war. Ich bin seit einem halben Jahr Stammgast und hab dich seitdem noch nie dort gesehen. Ich bin alleine dort, zum ersten mal seit langem. Er biegt um die Ecke, sieht mich und dreht auf der Stelle um. Ich lächle. Du stehst neben ihm, die Augen weit aufgerissen, kannst mein "Hi" nicht erwidern. Er packt dich an der Hand und schleift dich an mir vorbei. Du starrst mich immer noch an bis ihr in der Menge verschwindet. Keine Begrüßung und keine Verabschiedung an diesem Abend, ich habe euch nicht einmal mehr gesehen. Das war für mich das endgültige Ende vom Lied, der Vorhang fällt und das Ensemble verlässt die Bühne. Das Stück ist abgesetzt, Gastauftritte der Darsteller sind nicht mehr geplant. Der Abspann So fuck you anyway (Repeat x 11) Dieser Song wird immer mit dir verbunden sein. Er hält den Menschen hoch der du für mich warst und erinnert mich daran wie du geworden bist - ein Mahnmal und eine Warnung. Danke Archive.

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