Soundtrack meines Lebens

  • 1. Peter I. Tschaikowsky - Klavierkonzert Nr. 1

    Ich war neun oder zehn Jahre alt, als ich durch eine Zeitschrift über Komponisten, die in den ersten paar Ausgaben eine Gratis - Kassette enthielt, an Tschaikowskys Musik geraten bin. Sie war damals genau, was ich brauchte - gleichsam kraftvoll, dramatisch, abgrundtief melancholisch, rührend, voller Leidenschaft. Ich habe das Klavierkonzert Nr. 1 dann immer gehört, wenn ich besonders traurig/ hilflos/wütend war, weil man sich so wunderbar darin verlieren konnte, weil es beruhigend und tröstend - kraftgebend war/ist. Auch heute noch fasziniert mich dieses Stück.

  • 2. ABBA - Chiquitita

    Das "ABBA GOLD"-Album war das erste, das ich mir von meinem eigenen Taschengeld gekauft habe. Wie ich darauf gekommen bin, weiß ich heute nicht mehr so genau, aber ich weiß, dass ich dazu immer ganz toll mitsingen konnte, wohl, weil die weiblichen Stimmen so hoch waren, heute habe ich eine absolute Alt-Stimme und erreiche hohe Töne nur noch schwer, damals konnte ich jedenfalls herrlich mitschmettern, zumal es ja auch ziemlich einprägsame Melodien sind. Chiqitita und Fernando waren meine Lieblingslieder.

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  • 3. Ghostface Killah - All That I Got Is You

    Im Auto lief eine CD, die mir mein bester Freund ausgeliehen hatte, mit der ich bis auf wenige Ausnahmen nicht viel anfangen konnte. Als letztes oder vorletztes Lied dann dieses unsagbar wunderbare Stück. Eigentlich geht es wohl um schwierige familiäre Beziehungen, ich habe es jedoch auf unsere Freundschaft uminterpretiert, weil das Gefühl, das dieses Lied transportiert einfach gut passt. Wir haben soviel zusammen durchgestanden, immer zueinandergestanden, und er ist immer noch da. Das Lied macht mich dankbar.

  • 4. Anouk - Nobody's Wife

    Ich hatte viel zu viel Tequila getrunken,habe dieses Lied zum ertsen Mal gehört, habe es großartig gefunden. Exzessives Lied, Abend ebenso, passend. Heute kann ich mich mit dem Text zwar nicht mehr identifizieren, finde das Stück dennoch sehr schön, weil es mich an meine erste Beziehung erinnert. Es ist zwar nicht so, dass sich der komplette Text auf die Beziehung übertragen ließe, aber die Zeilen:"I`ve got to see what I feel for I grow older." oder "Sorry, but I ain`t gonna change my ways, you know I tried, but it`s still the same, I´ve got to do it my way" lassen sich damit sehr gut in Verbindung bringen. Die Beziehung dauerte fast sieben Jahre, und es hat mich enorme Kraft gekostet, mich aus ihr zu lösen.

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Dieramonas Freunde

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