Soundtrack meines Lebens

  • 1. Van Morrison - Brown Eyed Girl

    Ich hätte nicht geglaubt, dass es außerhalb des Fernsehers noch ein solch urtümliches Diner gibt. Ein Cheeseburger, der diesen Namen noch verdient, handgemachte Pommes, Coke mit zu viel Eis und danach ein pappiger Vanillemilchshake. Im Hintergrund spielt die Jukebox diesen Song. Vielleicht ist Amerika ja doch nicht so blöde?

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  • 2. Ben Harper - Diamonds On The Inside

    Der heißeste Sommer seit Menschengedenken, eine nette Bar in Italien, im Hintergrund glitzert das Meer unterm Sternenhimmel...und dann dieser Song!

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  • 3. Don McLean - American Pie

    Eigentlich halte ich eher wenig davon, ein persönliches Lieblingslied zu haben. Es gibt so viel gute Musik, dass es schier unmöglich ist, einen ganz besonderen Song definitiv als Lieblingslied herauszupicken. Trotzdem würde ich "American Pie" von Don McLean guten Gewissens als mein Lieblingslied bezeichnen. Einfach aus dem Grund, weil mich dieser Song schon ewig lang begleitet. Als ich zum ersten Mal die Plattensammlung meines Vaters anschaute, fiel mir die Don McLean-LP zufällig in die Hände. Ich hörte "American Pie" und war begeistert...ich bin es heute noch. Wie oft ich dieses Lied schon gehört habe, kann ich beim besten Willen nicht sagen...wahrscheinlich zu oft, um es zu zählen. Für mich war es schon problematisch, mir "American Pie" auf CD zu kaufen...schließlich hört sich das ganze auf Vinyl noch einen Tick besser an. Was aber gar nicht geht, ist Madonna´s Version dieses Songs. Allein der Gedanke daran lässt mich jedes Mal erschaudern.

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  • 4. Ryan Adams - New York, New York

    Ist New York wirklich immer noch DIE Stadt schlechthin? Zweifel, als ich am dichtgedrängten JFK-Airport ankomme. Zweifel, als das Taxi durch die etwas tristen Vororte fährt. Keine Zweifel mehr, als wir schließlich durch Manhattan fahren. New York ist auch nach 9/11 die coolste Stadt der Welt. Und wer (außer Frank Sinatra) könnte die coolste Stadt der Welt besser besingen als Ryan Adams? Eben.

  • 5. STS - Fürstenfeld

    Früher, als wir aus dem Italienurlaub heimgefahren sind, gab es immer den Moment, in dem das Autoradio verrückt spielte. Dann hat mein Vater eine selbst aufgenommene STS-Kassette eingelegt. Eines der Lieder auf der MC war natürlich "Fürstenfeld". Deshalb verbinde ich das Lied noch heute mit den unbeschwerten Urlaubstagen meiner Kindheit.

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  • 6. Cat Stevens - Morning Has Broken

    In der 5. Klasse hatten wir an einem Tag in der ersten Stunde Englisch. Anstatt (wie sonst in Bayern oft zu Beginn der ersten Schulstunde üblich) zu beten, sangen wir immer "Morning Has Broken". Da die gesamte Klasse damals noch kaum Englisch konnte und unser Lehrer, der stets begeistert mitsang, eine schreckliche Stimme hatte, klang das Ganze absolut grauenvoll. Erst später habe ich gemerkt, wie gut dieses Lied (und alle anderen Songs von Cat Stevens) eigentlich ist. Ein Negativerlebnis hat mich also schließlich und endlich auf Cat Stevens, den ich mittlerweile sehr verehre, aufmerksam gemacht.

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  • 7. The Rolling Stones - Paint It, Black

    Ich kann mich an einen Gottesdienst erinnern, den ich während meiner Schulzeit besucht habe. Wahrscheinlich war das zu Beginn oder am Ende eines Schuljahres...das weiß ich nicht mehr so ganz genau. Auf jeden Fall war mir während der gesamten Dauer ein wenig langweilig. Dann kam dieses eine Lied, dessen erste Takte mich an den Stones-Klassiker erinnerten. "Oh, jetzt kommt `Paint It Black`," dachte ich mir. Allerdings entwickelte sich das Lied dann doch noch in eine andere (christlichere) Richtung. Trotzdem hatte ich danach nur noch "Paint It Black" im Ohr.

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  • 8. Barenaked Ladies - One Week

    Ich mag die Barenaked Ladies, weil sie nicht wie typische Rockstars rüberkommen, sondern eher ein wenig verwirrt, lustig und nerdy wirken. In etwa so wie ich. "Stunt", das Album, auf dem "One Week" zu finden ist, habe ich mir 1998 in New York gekauft. Ich habe das Lied am Abend in der "Tonight Show" mit Jay Leno gehört und war so begeistert, dass ich mir gleich am nächsten Tag die CD gekauft habe. Den restlichen Urlaub habe ich mir "One Week" unzählige Male angehört. Ich glaube, ich habe erst als ich wieder daheim war, realisiert, dass es auf "Stunt" noch andere Songs gibt, die auch sehr gut sind :-S. Trotzdem wird "One Week" immer mein Lieblingssong der Kanadier sein: 1) weil er mich an einen tollen Urlaub und an den letzten Besuch bei meiner mittlerweile leider verstorbenen Großtante erinnert und 2) weil der Text einfach unschlagbar ironisch ist.

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  • 9. Jamie Cullum - I Get A Kick Out Of You

    Der Frühling lies sich an diesem Donnerstag zum ersten mal im März 2005 zumindest ansatzweise erahnen und zur Feier des Tages gönnte ich mir selbst ein kleines Geschenk...nämlich "Twentysomething" von Jamie Cullum. Die CD im Player, machte ich mich - gut gelaunt wie schon lange nicht mehr - an den unangenehmen Teil des Tages...nachschauen, ob meine Klausurergebnisse bereits bekannt sind. Und siehe da, ich hatte nicht nur alles bestanden, sondern sogar noch bessere Noten, als ich mir erwartet hatte. Eigentlich kein Wunder: Sonnenschein, gute Stimmung und im Hintergrund Jamie Cullum, der lässige Hund - was soll da noch schief gehen?

  • 10. Simon & Garfunkel - The Sound Of Silence

    Wenn ich mal so richtig ins Träumen geraten will, höre ich mir "The Concert in Central Park" an, schließe die Augen und stelle mir vor, live dabeizusein an diesem 19.9.1981, als Paul Simon und Art Garfunkel im New Yorker Central Park vor über 500.000 Zuhörern ein Comeback feierten. Ich kann die besondere Atmosphäre zwar nur ansatzweise ahnen, aber eine Vorstellung jagt mir immer wohlige Schauer über den Rücken: es beginnt langsam zu dämmern, das Konzert neigt sich dem Ende zu und die ersten Takte des letzten Songs erklingen: "Hello darkness, my old friend..." Andere Leute würden mit einer Zeitmaschine ins Mittelalter reisen, wieder andere würden Jesus guten Tag sagen wollen, aber ich wüsste genau, wohin mich meine Reise in die Vergangenheit führen würde: zu Simon & Garfunkel im Central Park.

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  • 11. Sportfreunde Stiller - Frühling

    Jedes Jahr gibt es einen bestimmten Zeitpunkt, in dem man den Winter nicht mehr ertragen kann. Vorher findet man sich mit Schmuddelwetter, dicken Jacken und blaugefrorenen Lippen ab, aber irgendwann sagt man "Ich kann den Winter nicht mehr ertragen!" und wird dabei ganz traurig. Zur Ablenkung schaltet man das Radio ein, muss aber entsetzt feststellen, dass sich das Programm dem tristen Wetter perfekt angepasst hat. 2004 sprachen mir die Sportfreunde wieder mal aus dem Herzen: "Und ich wart´ mal wieder auf den Frühling man kann nicht nur traurige Lieder singen. Doch bald werden sie wieder anders klingen wenn die ersten Sonnenstrahlen Wärme bringen." Schon nach dem ersten Hören hatte ich "Frühling" zu meiner persönlichen Schönwetterwünschhymne auserkoren.

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  • 12. Manu Chao - Me Gustas Tu

    Ich habe "Me Gustas Tu" zum ersten Mal in Italien gehört. Zu dieser Zeit war die Single gerade rausgekommen und lief im italienischen Radio auf heavy rotation. Selbst wenn man wollte, konnte man kaum eine halbe Stunde am Strand verbringen, ohne mindestens ein Mal "Me Gustas Tu" gehört zu haben. Eines Tages, als sich die Sonne schon langsam zu senken begann, lief in der Strandbar mal wieder dieser Song und irgendjemand begann, mitzusingen...das war einer dieser Momente, an denen das Leben unmöglich besser werden kann. Bis heute ist "Me Gustas Tu" für mich das beste Heilmittel gegen schlechte Stimmung und eines meiner absoluten Lieblingslieder.

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  • 13. Creedence Clearwater Revival - Bad Moon Rising

    "Bad Moon Rising" verbinde ich seit vielen Jahren mit dem samstäglichen Bundesliga-Hören auf Bayern1. Normalerweise laufen vor der Sendung "Heute im Stadion" Oldies und Rock-Klassiker. Auffallend oft wird als einer der letzten Songs "Bad Moon Rising" gespielt, bevor dann gerne sofort ins Frankenstadion (oder wo auch immer der Club diesmal spielt) geschaltet wird, wo der 1.FC Nürnberg schon kurz nach dem Anpfiff aussichtslos auf der Verliererstraße ist. Als Anhänger des 1.FC Nürnberg habe ich gelernt, viel Leid zu ertragen. Leid, das CCR meist wenige Minuten zuvor vorausgesagt hatten: "I see a bad moon rising/ I see troubles on the way". So wahr...

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  • 14. Calexico - El Picador

    Es hätte das Konzert des Jahres 2005 werden MÜSSEN. Calexico, eine der großartigsten Bands der Welt, live auf dem Nürnberger Hauptmarkt vor knapp 25.000 Zuschauern. Und dann das: in der einen Minute lacht man noch bei leichtem Nieselregen über Joey Burns Kommentar: "Oh, it´s raining. I like rain, as it never rains where we come from" und im nächsten Moment bricht ein Unwetter der übelsten Art los, das die Fortsetzung des Konzerts unmöglich macht. Schöner Mist, aber immerhin bin ich zumindest drei Songs lang in den Genuß von Calexico live gekommen. Und das ist auch schon was...

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  • 15. Die Toten Hosen - Nur zu Besuch

    Ich muss zugeben, dass ich kein großer Fan der Toten Hosen bin. Trotzdem rührt mich dieser Song jedes Mal, wenn ich ihn höre, vor allem, weil er ziemlich exakt meine Gefühle beschreibt, wenn ich am Grab meines leider viel zu früh gestorbenen Großvaters stehe. Ich sollte ihn eigentlich viel öfter besuchen. Ich bin mir sicher, dass ihn das sehr freuen würde.

  • 16. AC/DC - Highway To Hell

    Wenn man 13 Jahre alt ist und in die 7. Klasse geht, ist man alles außer cool. Das war meinen Freunden und mir schon damals klar. Cool - das waren die anderen. Die langhaarigen Jungs aus der 10. Klasse, die schwarze Jeans, dunkle Sonnenbrillen und Band-T-Shirts von Metallica, Helloween, AC/DC oder Black Sabbath trugen. Mit solchen Insignien der Revolution konnten wir uns selbstverständlich nicht schmücken. Was wir aber konnten, war, eine MC mit AC/DC-Songs, die irgendwer von seinem großen Bruder organisiert hatte, auf und ab zu hören und mit unseren Zirkeln kunstvoll "AC/DC" in das weiche Holz der alten Schulbänke im Musiksaal zu ritzen. Cool wurden wir dadurch nicht, aber zumindest hielten wir uns dafür.

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