Soundtrack meines Lebens

  • 1. Yann Tiersen - Comptine D'Un Autre Été : L'après-midi

    Yann Tiersen hat nicht nur den Soundtrack für die schöne Geschichte von Amélie geschrieben, er hat auch zugleich die Begleitmusik für meinen Trennungsschmerz geliefert. Neben Norah Jones und Coldplay hat mich dieses Album durch das Jahr 2003 begleitet. Hin- und hergerissen zwischen Hoffnung, Schmerz und Wut war da immer ein bisschen Yann Tiersen in meinem Ohr. Mittlerweile sind Schmerz, Hoffnung und Wut vergangen, aber das Album bleibt ein Favorit für Tage und Nächte in denen anscheinend nur Rotwein und fürchterlich traurige Musik das Richtige zu sein scheinen.

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  • 2. Fettes Brot - Jein

    es ist 1996..... ich weiss nicht wie oft ich diesen erstklassigen Song schon gehört habe; wie oft ich den Text mitgesungen habe. Immer dabei, vor der Bühne in der zweiten Reihe, auf der Tanzfläche oder zumindest in Gedanken: Heiner und Ingo. Ich weiss nicht wie lange wir uns schon kennen, aber eigentlich ist das auch nicht so wichtig. "jein" erinnert mich immer an die schönen Seiten im Leben, an Festivals, an Konzerte, Parties und eben an eine ganz besondere Freundschaft. oder sollte ich es wagen und sagen: Männerfreundschaft? Eigentlich umschreibt es dieser klischeehafte Begriff ganz gut. Egal ob beim Motorradschrauben in der Werkstatt, auf dem Weg zum Surfen nach Südfrankreich oder sonst wo. Die beiden und fettes brot, waren und sind immer irgendwie mit am Start

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  • 3. Robbie Williams - Let me Entertain You

    Ausgerechnet Robbie Williams. Verdammt. So vor ungefähr 3 Jahren verwandelte sich mein Leben in eine Dailysoup. Ich verliebte mich in die beste Freundin meiner Exfreundin von der ich mich kurz vorher nach fast 4 Jahren getrennt hatte. Natürlich ging das alles nicht so schnell. Sina und ich hatten uns nie gemocht, haben aber auf einmal entdeckt, wie gut wir zusammen reden und feiern konnten. Sie war mit Martin zusammen, zu der Zeit ein guter Freund von mir ( das verrät schon einiges). Ich bekam dann durch Zufall 2 Karten für das Midtfyns Festival in Dänemark geschenkt, mit Anfahrt und allem drum und dran. Ich bin mit Sina gefahren und es hat so richtig geknistert. Im Partycamp von Prince Denmark, für das wir VIP-Bänder hatten, lief ständig dieser Song von Robbie und wir haben dazu wie blöde getanzt und fleissig für umsonst Kippen geraucht. Es hat ziemlich lange gedauert bis wir zusammen sein konnten, es war ja auch die denkbar ungünstigste Konstellation. Trotzdem war Dänemark irgendwie ganz wichtig dafür. Und witzig - auch mit Robbie.

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  • 4. The Doors - Light my fire

    Doors. Jimi Hendrix, Steppenwolf. .... Als ich ungefähr 17 war, entdeckte ich die Musik und Kultur der Sechziger und Siebziger Jahre für mich. Ich war faziniert von der 68er Bewegung, jeglicher Hippie-Ästethik und allem was dazu gehörte. Mit ungefähr 21 reichte mein hart erarbeitetes Geld endlich für ein Motorrad. Hoher Lenker, so´n richtig fieser Chopper - Easy Rider like. Ich fühlte mich wie Peter Fonda in der falschen Zeit, saß an Lagerfeuern irgendwo mitten im nichts, rauchte Joints und lernte Gitarre zu spielen. Wenn wir auf der Suche nach guter Musik und lässigen Leuten die Clubs im hohen Norden abklapperten, liefen oft die Doors, während wir uns in alten VWs die Finger abfroren und durch klare Winternächte rasten. Light my Fire war zu der Zeit einer meiner Lieblingssongs - was so manchem Tape das Leben kostete.

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