Soundtrack meines Lebens

  • 1. Bob Dylan - Maggie's Farm

    Anfang einer schweren Identifizierungsphase mit Bob Dylan. Songs auswendig gelernt, Gitarre gespielt... Darauf folgend das Versprechen an mich selbst "ich verlasse diese, meine Stadt nur mit dem Güterzug." Ich war etwa 15. Freiheit und politisches Denken waren Dinge die mir durch den Kopf gingen...

  • 2. Jim Carroll Band - Poeple who died

    Ich war etwa 12. Und Jim Carroll, diesem New York Underground Poet verdanke ich es, dass ich selbst andgefangen habe zu schreiben. Und mir eine hässliche Lederjacke kaufte. Und eine schreckliche Frisur schnitt. Und so träumte ein Punk zu sein.

  • 3. The White Stripes - Black Math

    Ich bin 17 und ich fahre bei minus 20 Grad mit dem Fahrad zur Schule. Ich hasse die Schule. Wirklich. Außerdem verdanke ich den White Stripes eine Vertiefung meiner Blue und Punk Vorlieben... Ich habe Jack White eine Zeitlang wirklich verehrt.

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  • 4. Krzysztof Komeda - Rosemary's Lullaby

    Erste Berührung mit Roman Polanski Filmen. Folge: Ich muss Regiesseur werden. Glaube daran ist etwas versiecht aber nicht die Besessenheit für Filme!

  • 5. The Doors - The End

    Ich stelle diesen Song im Englischuntericht vor und nicht mal die Lehrerin kann nachvollziehen wie ein junger Mensch wie ich so etwas hören kann. Das läuft ja gar nicht im Radio, sagt sie. Wie kommen sie denn auf solche Musik? Ich suche meine Musik nie im Radio, sage ich. Weil die Musik im Radio nicht gut ist. Sie sieht mich schockiert und irgendwie verständnislos an.

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  • 6. DVA - Nunovò Tango

    Äußerst gute Musik zum hinterlegen von Videos! Ich entwickle die Theorie: Jedes Video hat DIE Musik die zu ihm und nur zu ihm passt.

  • 7. Curtis Mayfield - Pusher man

    Bin fasziniert von den 70ern und denke über das Wort "groovy" nach. Gutes Wort. Bob Dylan hat es auch gesagt.

  • 8. Jimmy Somerville - Smalltown boy

    Ein junger schwuler Türke in einem Dönerimbiss. Er arbeitet als Kellner. Ich sitze da mit meinen zwei besten Freundinnen am Tisch. Draußen dämmert es. Ich lächle ihm begeistert zu und er lächelt freundlich zurück. Wahrscheinlich denkt er ich bin lesbisch und deswegen solidarisch. In diesem Moment denke ich allerdings, oh Gott, er mag mich!

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