Soundtrack meines Lebens

  • 1. Kaiser Chiefs - I Predict A Riot

    Obwohl die Kaiser Chiefs nicht mal live beim Festival spielten, sind fast alle meine Erinnerungen an dieses Festival mit ihnen verbunden. In den Umbaupausen zwischen den einzelnen Bands liefen ihre Songs ständig und löste im Publikum Riesenfreude aus. Die Leute tanzten, sangen und sprangen mehr als bei den eigentlichen Bands auf der Bühne. Und wenn dann abends auf dem Weg zurück zum Zeltplatz aus dem Partyzelt am Wegesrand noch einmal „I predict a riot“ klang, sang und tanzte auf einmal der gesamte Campingplatz.

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  • 2. Mando Diao - You Can't Steal My Love

    Auf der Nebenbühne spielten Mando Diao, eine wohl neue Band aus Schweden, auf der Hauptbühne Ash. Von Mando Diao hatte ich schon gehört, bei Ash war ich mit jemandem verabredet, in den ich frisch verknallt war. Auf dem Weg zu Ash mussten wir an Mando Diao vorbei. Oh mein Gott. Laut, schnell, druckvoll. Wir konnten nicht mehr weitergehen. Mußten die Arme in die Luft reißen. Wäre da nicht diese neue Liebe vor der Ash-Bühne gewesen, wäre ich ewig bei Mando Diao geblieben – doch ich entschied mich für den Mann vor der Bühne. Mando Diao konnte ich seitdem zum Glück oft genug noch einmal live erleben, der Junge von der Hauptbühne hat mich verlassen.

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  • 3. nada surf - The Way You Wear Your Head

    Obwohl ich „Popular“ kannte, war mit die Grandiosität der Band nicht ganz bewusst, bis ich das Album „Let Go“ in die Hand bekam. Ich arbeitete zu der Zeit bei einer kleinen Radiostation und machte ein Interview mit Virginia Jetzt. Thomas gab mir die CD. Ich glaube, ihm war nicht bewußt, was er dadurch auslöste. Ich kann ohne Nada Surf nicht mehr leben. Habe meinen gesamten Freundeskreis infiziert und wir verbringen viele sommerliche Abende auf dem Balkon mit Let Go im CD Player, Bier in der Hand, Grinsen im Gesicht.

  • 4. Sportfreunde Stiller - Wellenreiten

    Ich kam aus England zurück nach Berlin. Die Musikszene hier hatte in meiner Abwesenheit verändert. Es gab viele neue, interessante Bands. Nova International, Miles, Slut, Virginia Jetzt, Tomte, Readymade. Ich war begeistert. Gebündelt zeigten sich dann die meisten meiner neuen Lieblingsbands beim Immergut Festival 2001. Noch nie in meinem Leben bin ich so oft so hoch gesprungen. Doch nicht so schlecht in Deutschland, dachte ich.

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  • 5. Stone Roses - I Am The Ressurection

    1997 zog ich nach Manchester. Anstatt vor den Häusern von Take That rumzuhängen, fing ich an zu studieren und ging 6 Tage die Woche clubben. Indie, Britpop, Madchester-Rave. Obwohl die Hoch-Zeit der Stone Roses eigentlich schon lange vorbei war, kam man in Manchester nicht um sie herum. Fast jeder kannte jemanden, der jemanden der Band kannte, in jedem Club wurden sie gespielt und für mich selbst war es wie eine Reise zu den Wurzeln des Britpop.

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  • 6. Tocotronic - Die Idee Ist Gut, Doch Die Welt Noch Nicht Bereit

    Ich war besessen von Indie und Britpop, hatte die Schule abgeschlossen und eine Ausbildung angefangen. Auf einmal kam da Gitarrenmusik aus Deutschland. Mit einem Freund von meiner alten Schule ging ich auf jedes Tocotronic Konzert. Diese Band drückte aus, was wir mit unseren 16 Jahren fühlten. Das letzte gemeinsame Konzert der Band besuchten wir zusammen in der Volksbühne in Berlin, dann zog ich nach England. Dadurch verloren wir uns aus den Augen, bis wir uns Neujahr 2005 plötzlich beim Tocotronic-Neujahrskonzert in der Berliner Volksbühne wiedertrafen.

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  • 7. Blur - Girls & Boys

    Ich sah das Video das erste Mal auf MTV und war sofort begeistert. Kaufte mir alle bisherigen Blur-Platten und besuchte jedes Konzert. Es waren die guten alten Zeiten, in denen das Deutsche Bahn Wochenendticket noch 30 DM für 6 Personen kostete und man damit zwei Tage fahren konnte. Wir nutzen es und fuhren zu Konzerten nach München, Nürnberg und Gott weiß wohin. Die Nächte verbrachten wir dann nach den Konzerten in Clubs, auf Bahnhöfen und in Nürnberg zusammen mit Blur im Pub! Schöne Erinnerungen an einen betrunkenen Graham Coxon.

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  • 8. Take That - Could It Be Magic

    Trotz meinem Ausflug zu den New Kids on the Block, war ich eigentlich kein Boygroup Fan. Warum ich Take That dann so verfiel, weiß ich nicht. Ich wurde zum richtigen Fan, der vor Hotels rumhing, die Band traf und einfach besessen war. Das gute daran war aber, dass die Band mein Interesse für England weckte. Meine Sommer verbrachte ich von nun an in Manchester, wo wir tagsüber vor den Häusern der Band rumhingen, nachts die Indie-Clubs & englischen Jungs auscheckten.

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  • 9. New Kids on the Block - Hangin' Tough

    Ich begann mich, dank BRAVO, mehr für Musik zu interessieren und nahm mit meiner Freundin immer Musik aus dem Radio auf. Daraus „produzierten“ wir dann unsere eigenen Radioshows. Diese Band war immer dabei. Es war auch mein erstes Popkonzert und ich hab mich heiser geschrieen. Ich war 10.

  • 10. Sandra - Maria Magdalena

    Meine erste Kassette, mal abgesehen vom "Flitze Feuerzahn"-Hörspiel. Mein Vater brachte sie aus Westdeutschland mit. Dazu gab es einen Sony Walkman. Ich war stolz wie Bolle, trug meinen Walkman mit der Sandra-Kassette überall mit hin und musste meinen „erlesenen Musikgeschmack“ vor vielen Freunden verteidigen.

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