Soundtrack meines Lebens

  • 1. Wilco - Red-eyed and blue

    der Song war die erste Begegnung mit einer meiner Lieblingsbands - eben wilco. Ich saß in einem Plattenladen an der Hörbar, hatte diese Platte "being there", von der ich mal irgendwo was gelesen hatte, auf den Ohren - und bei diesem Song "funkte" es dann zwischen der Band und mir. Und zwar genau an der Stelle, wo diese tiefe, melancholische Stimme leicht gebrochen "how much I miss you" singt... Da schossen mir an der Hörbar(!) echt Tränen in die Augen. Die Melancholie dieser Stimme kann echt einiges. Ausprobieren, Leute!

  • 2. Wilco - how to fight loneliness

    "how to fight loneliness... ...just smile all the time" mit dieser Haltung (und diesem wunderbaren Lied im Ohr) kann Einsamkeit gar nicht mehr so schlimm sein, oder?

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  • 3. Weezer - Holiday

    bei einer internationalen Zeltstadt vor einigen Sommern gehörte dieser zum Soundtrack des Zeltstadt-Films - ich denk gern daran zurück. außerdem ist "holiday" ein richtig großer Gute-Laune-Song. (und ich finde, es gibt weniger "große" Gute-Laune-Songs als "große" melancholische Songs)

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  • 4. Element of Crime - Seit der Himmel

    "bei mir geht überhaupt nichts mehr weil sich alles um dich dreht seit der Himmel jeden Morgen deine Augenfarbe trägt" hat schon mal jemand einen braunen Himmel gesehen? ;)

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  • 5. Bright Eyes - Method Acting

    wenn ich diese Platte in meiner WG-Küche auflegte, hielten sich die anderen meist die Ohren zu: "der mit der Heul-Stimme...", "den kann man sich ja nicht anhören", "mach den Jammerlappen aus"... gerade bei "method acting" hab ich natürlich nicht ausgemacht, denn neben dem interessanten Songtext über die "reinigende Wirkung" des songwritings (aha, deswegen wirkt das "Jammern so echt") reisst mich das "on and on and ..."-Geschreie jedes mal wieder mit. Das rockt!

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  • 6. Queen - Bohemian Rhapsody

    Was gab es Größeres auf einer Party als einen Kreis zu bilden und sich in den Armen liegend Freddie Mercury‘s (nicht Heintjes!) seliger „Mama“-Weinerei hinzugeben, dann endlich gemeinsame „Galileo“-Falsetto-Chöre anstimmen und sich gegenseitig „Bismillah!“ – „No - we will not let you go!“-Duelle liefern zu dürfen, anschließend Virtuoses auf der Luftgitarren hervorzuzaubern, um plötzlich in ein wildes Kurz- oder Langhaar-Headbangen und Moshen überzugehen , und man sich schließlich während der finalen Klavier-Melancholie gewiß sein konnte, dass man mal wieder einige der ergreifendsten 6 Minuten dieser Party mitzelebrieren durfte?

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  • 7. Pulp - This is hardcore

    Auch einer meiner Party-Songs, besser gesagt „Pre“- oder „After-Party“-Songs: „This is hardcore“ gehörte zu jeder der Partys, die ich gemeinsam mit einem Freund gegeben habe. Wir hörten diesen Song entweder voller Vorfreude auf die gleich beginnende Party oder (bzw. meistens) am nächsten Nachmittag beim Aufräumen. Für die Party selbst war er weniger geeignet, obwohl er auch eine mit „Bohemian Rhapsody“ vergleichbare 6-Minuten-Dramatik hat, die eigentlich noch viel größer, intensiver und schöner ist, aber „This is hardcore“ ist nun mal nicht Luftgitarren- und Headbang-tauglich...

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  • 8. The Kelly Family - An angel

    Ja, ich füge diesen Song meiner Liste hinzu! Ich traue mich. In meiner KJG-Jugendgruppen-Zeit war „An angel“ neben einigen anderen musikalischen Peinlichkeiten (wie Take That‘s „Babe“ oder TicTacToe‘s „Verpiß dich!“) fester Bestandteil einer jeden Fete, auf der wir KJGler gemeinsam auftauchten. Wir zwangen die DJs dazu diese Songs zu spielen, während die anderen kopfschüttelnd für einige Zeit aus dem Partyraum verschwanden. Der Tanzfloor war unser! Übrigens eignete sich die Kelly Family wunderbar, um die von uns für unsere Gruppenkinder veranstalteten Kinder-Discos zu beenden: Die Kinder rannten jedes Mal auf Nimmer Wiedersehn schreiend raus. Für sie gab es wohl doch noch etwas, was unterm Niveau von Scooter, DJ Bobo und Mr. President lag...

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