NEON #12 2012

Die Blattkritik der Dezember-Ausgabe.

Liebe Leserinnen und Leser,

Krisen gehören zu jeder Beziehung. Auf einmal ist der Zauber verschwunden. Vielleicht ist ein Partner mit den Gedanken nur noch bei der Arbeit, und der andere geht in Gedanken schon fremd. Jetzt nerven die Kleinigkeiten, die zuvor so liebenswert waren: sein leises Schnarchen, ihre gebrauchten Teebeutel im Spülbecken. Und manchmal stellt sich eine sehr schmerzhafte Frage: Kriegen wir das noch hin? 

Für die Titelgeschichte dieser Ausgabe hat unser Redakteur Sascha Chaimowicz fünf Paare befragt, die aus unterschiedlichen Gründen vor der Entscheidung standen, sich zu trennen oder für ihre Beziehung zu kämpfen. Die sehr ehrlichen Berichte zeigen auch, dass es für die Liebe nie zu spät ist.

In den hitzigen Debatten zur Eurokrise kann man derzeit leider den Eindruck bekommen, dass es für die Idee der Europäischen Union – trotz des Friedensnobelpreises – längst zu spät ist. In diesem Heft nennt NEON neue Ideen für ein besseres Europa, das wir alle mitgestalten können.

Es ist wie in der Liebe: Wichtig ist, was man aus einer Krise lernt.

Liebe Grüße, 
die NEON-Redaktion

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23 Antworten

Kommentare

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  • 0

    Hallo Leute,
    leider stecke ich auch gerade in einer Beziehungskrise und habe schon über professionelle Hilfe nachgedacht. Beim Frisör fiel mir die Neon zu diesem Thema in die Hände. Leider habe ich mir nicht den Namen der Damen auf der zweiten Seite des Beziehungsartikels gemerkt, den Psychologinnen aus München. Kann mir bitte jmd. helfen?
    Danke, Johanna

    10.01.2013, 21:42 von johanna82
    • 0

      Hallo Johanna!


      Die beiden Diplompsychologinnen heißen Bettina Bergau und Dr. Katharina Bublath. Sie leiten die Paar- und Singleberatung "zamm" in München. 

      Alles Gute dir,

      Max

      11.01.2013, 11:45 von Max-Jacob_Ost
    • 1

      Hallo Max,
      vielen Dank für die schnelle Hilfe. Mal sehen, was für Erfahrungen ich damit mache ;-).
      Viele Grüße
      Johanna

      11.01.2013, 13:51 von johanna82
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  • 0

    wo habe ich denn die Möglichkeit an die letzte Ausgabe von 2012 ranzukommen??

    21.12.2012, 12:36 von SimonStarkowski
    • 0

      Hallo! Hier kannst du Einzelhefte nachbestellen.


      Beste Grüße,
      Max

      21.12.2012, 13:09 von Max-Jacob_Ost
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  • 0



    Ich fand heute einen Brief von meiner Freundin im
    Briefkasten. Darin die Seiten aus der aktuellen Ausgabe mit dem Artikel „Seid
    ihr noch zu retten“. Ich las den Artikel aufmerksam und am Ende fand ich eine
    Karte auf der Stand: „Bitte ankreuzen: Kämpfen oder Trennen“.

    Uns trennen 600km und wir wussten von Anfang an: Das wird schwierig. Ich
    bin jedoch Fernbeziehungserprobt und es machte mir zunächst auch wenig aus, da
    Sie aber ein Mensch der Zweisamkeit ist, litt und leidet sie sehr viel mehr
    darunter als ich. Nun, nach einem Jahr getrennter Zweisamkeit habe ich bei mir
    endlich einen soliden Job mit Lichtblick gefunden, somit ist die Zeit erst
    recht unser Feind geworden. Bei unserer beider Lebensrhythmen sind mehr als 20
    min. Telefonat pro Tag kaum mehr möglich, geschweige denn das wir beide die
    Ruhe und das Verständnis für die Sorgen des anderen aufbringen können. Nun
    liegt also die Verantwortung bei mir, das Kreuz zu setzen und zu entscheiden:
    Trennungsschmerz oder das Gefühl zu ertragen, wie das eines Beinlosen, der
    durstig in der Wüste von Pfütze zu Pfütze robbt, in der Hoffnung, irgendwann
    endlich eine üppige Oase zu erreichen und Satt zu werden. Ich frage an dieser
    Stelle nicht „was soll ich tun?“, denn ich habe meine Entscheidungen immer
    alleine getroffen. Über Erfahrungsberichte jedoch wäre ich sehr dankbar.

    30.11.2012, 19:51 von Shifty
    • 0

      Hallo Du
      ich weiß nicht wie weit ihr mit eurer Entscheidungsfindung seid.
      Eine Weile hatte ich auch eine Fernbeziehung über ca. 580 km. Ich wollte die Beziehung, weil es sich richtig angefühlt hatte. Ich liebte diese Frau so sehr.
      Sie war anfangs skeptisch. Doch stimmte zu, es auszuprobieren. Es war eine wunderschöne Zeit.
      Nach einem Dreivierteljahr aber trennten wir uns und ich hörte wieder in mich hinein, um festzustellen, dass es sich richtig und gut anfühlte.
      (jetzt nicht sagen, ich hätte sie nicht geliebt, denn das weiß ich wohl besser ;) )
      liebe hat mit freiheit zu tun, aber auch mit füreinander da sein.
      mein rat an dich kann daher nur sein: Was sagt dein Bauchgefühl, was rät das Leben dir? Höre zu und achte auf die Zeichen.
      Alles ist möglich.

      Lieben Gruß


      05.12.2012, 19:22 von loveroflfe
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  • 0

    Wie kann man denn so ne Kontaktanzeige machen ?

    lieben gruß

    26.11.2012, 10:30 von stadtlied
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  • 3

    was isn ein gutes paar?
    eins, das kinder kriegt? eins, dass nach 20 jahren noch miteinander vögelt? eins, das nicht alle nervt? eins, das mit sich und der welt zufrieden ist?

    oder einfach nur zwei schnullis, wo die frau hasenzähnchen hat und der typ knapp hinter ihrem rücken vorbeiguckt, weil da schon ne total taffe straighte powerfrau steht? direkt hinter der türe? na?

    21.11.2012, 18:52 von lavish
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  • 0

    Euer Artikel "Recht milde" hat mich sehr aufgeregt, wie könnt ihr nur so etwas in eine Zeitschrift bringen? Mir ist die ganze Zeit nur Ein Gedanke durch den Kopf gegangen und zwar vor allem nach diesem Satz: Oft tun sich die Gerichte schwer damit, die rechte Gesinnung als Tatmotiv nachzuweisen.

    Das heißt also in meinen Ohren, dass die deutschen Richter und Gerichtshöfe auch alle sehr rechts eingestellt sind, sonst würden sie sich mehr bemühen dieses Gesindel hinter Gitter zu kriegen. Aber in einem Land wo früher mal Hitler herrschte, schwirrt er höchstwahrscheinlich immer noch ein bisschen in den Köpfen umher. 
    Und dann das Interview mit den Herrn tobias Singelnstein war ja der Hammer. Man muss jetzt, wenn man einen Mord begeht oder ein Verbrechen, einfach ein paar Requisiten der Rechten Szene in der Wohnung haben, dann kriegt man ein milderes Urteil, weil die deutsche Justiz zu Faul ist der Sache nachzugehen.
    Ihr habt jetzt allen potenziellen Mördern etwas gegeben, dass sie nicht zu hart verurteilt werden.
    Meine Gedanken bei diesem Artikel waren, dass Deutschland im Grunde immer noch Rechts ist und dass man als Rechter viel leichter vor dem Gesetz davonkommt. Ich denke nicht, dass das euer Ziel war. Vielleicht überlegt ihr das nächste Mal ein bisschen besser wie ihr solche Artikel schreibt. Und wenn ihr schon so einen Aufhänger habt, dass die Rechten immer milde davon kommen, dann hängts an die Große Glocke, damit sich die Gerichte ein bisschen mehr Mühe geben, denen das Höchste Urteil aufzubrummen.
    Also dann, ich lese mal die Zeitschrift weiter, bin ja noch nicht weit gekommen, vielleicht finde ich ja noch etwas das nicht passt ;)

    21.11.2012, 08:51 von lancome83
    • 3

      Nunja...was glaubst Du denn, wer das Deutschland der Nachkriegszeit hinter den Kulissen gemacht hat ? Der Ungeist der Nazizeit wurde doch von einer bürgerlichen Basis gespeist. Das waren ja nicht nur Hitler und ein paar böse Fieslinge in braunen Uniformen. Das Nazideutschland wurde vom Volk zunächst akzeptiert und zwar vA dadurch, dass die billigen Ressentiments eines, durch die Geschichte ach-so-verletzten, deutschen Volkes sauber bedient wurden. Der Ungeist, der das dritte Reich erschuf war der Ungeist der Massen. All die Leute in den Amtsstuben, in den unterschiedlichsten Funktionsbereichen des Staatswesens waren, mindestens auf dem Papier und eben oft auch im Kopf, Nazis. Menschen mit einfachen Antworten auf unangenehme bis schwierige Fragen. Menschen, für die "die Anderen" eben schuld sind. Der Fremde. Der Asoziale...der Feind.
      Glaubst Du denn, dass sich diese grundlegende Mentalität mit der alliierten "Entnazifizierung" geändert hätte ? Mit welchen Leuten hätte man denn den "Nachfolgestaat" machen sollen ?
      In "staatstragenden Bereichen", insbesondere von Recht und Gesetz saßen die Ungeister. Was man seinerzeit getan hat war ein paar Galeonsfiguren des dritten Reichs abzusägen oder aufzuknüpfen. Das oberflächliche Unkraut rupfte man weg...die Wurzeln beließ man. Allein auch, weil man Deutschland -aus alliierter Sicht- schnell als Puffer gegen diese seltsame russische Großmacht aufbauen wollte.

      Der brave Deutsche hatte ohnehin schon etwas gegen diese grässlichen Bolschewiken...ungemein praktisch also. Und der brave, pseudoentnazifizierte Deutsche, musste sehr schnell sehr stark werden um einen soliden Frontstaat gegen Russland zu bilden. Soweit, so Marshallplan. Und da bedient man sich natürlich der verfügbaren Aktivposten und besetzt Amtsstuben eben mit den Leuten, die diese Funktion auch ausfüllen können.

      Die Ideologie dieser Funktionsträger ist da zu guten Teilen egal, solange sie nicht "Hitler" ist.

      Schlussendlich : Das Nachkriegsdeutschland wurde auf tiefbraunen Wurzeln aufgebaut, woraus sich nun zwangsläufig eine gewisse Rechtsblindheit ergibt.
      Deutschland ist zwar sicherlich nicht mehr Hitlerland...aber die großen Anteile bürgerlicher (angeblich) "Wertkonservativer" sind halt tendenziell bis offensichtlich faschistoid.
      Und "die Rechten" wenden sich gegen Menschen, gegen die ein guter Teil der Menschen ohnehin Vorbehalte hat und die sich (noch) zu saturiert sind um es gutzuheissen, wenn rechte Speerspitzen mal "aufräumen".

      Aber überall dort, wo eine Moschee gebaut wird, ein Asylheim gebaut wird und generell dort, wo die kleinbürgerliche Ordnung irgendwie gestört wird, da
      riecht´s auf einmal, mal mehr und mal weniger, nach der guten alten Zeit, wo Zucht und Ordnung und Massenmord herschten.

      Das ist aber freilich kein Alleinstellungsmerkmal "des Deutschen". Blickt man in´s europäijsche Umland...da, wo´s gerade zu der einen oder anderen sozialen Verwerfung kommt...sieht man, dass die Rechten überall dort lauthals in der Welt herumschreien, wo möglichst billige Antworten und
      einfache Lösungen gebraucht werden.

      Deutschland hat diesbezüglich eine besonders prominente Geschichte, die man zwar aufgebeitet hat...die man aber eben auch in den Institutionen weitergeführt hat.

      Nicht sonderlich überraschend also wenn es bei den Institutionen im Kampf gegen Rechts zu ...Unregelmäßigkeiten kommt.
      Dazu kommt, dass "die Rechten" (die nun wirklich nicht immer mit völlig tumben Glatenfußvolk gleichzusetzen sind) nun eben auch ihren eigenen "Marsch durch die Institutionen" betreiben.

      Der Fisch stinkt nicht nur von den Köpfen.
      Das Teil stinkt vom Kopf bis zur Schwanzflosse.


      23.11.2012, 17:27 von derHerrMitDemPixel
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  • 3

    Es gibt viele andere Artikel, die es viel eher verdient hätten, auf der Titelseite zu landen als die xte Paargeschichte. Der Artikel über rechtsextreme Straftaten zum Beispiel.

    18.11.2012, 10:41 von MadElaine
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  • 2

    "Der Nike Slogan war mein Mantra" und "Recht Milde"
    sind Artikel weswegen ich gerne Neon lese.
    Es waren nur zu wenige Seiten ;0)

    16.11.2012, 16:36 von Igel75
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  • 1

    Ich bin immer wieder erstaunt wie viele eurer Leser euer Heft anscheinend ganz furchtbar finden, aber dennoch hier auf jeden Artikel kommentieren. 

    13.11.2012, 13:54 von Schmalzstulle
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  • 0

    Weiß jemand wo man Informationen über die Zeischrift her bekommen, damit meine ich Entstehung, Entwicklung der Zeitschrift!
    Bräuchte Informationen für eine PowerPoint Präsentation...

    13.11.2012, 08:17 von Baer
    • 0

      In den Mediadaten (Zielgruppen, Auflage, Themenplanung etc.) und hier.

      30.11.2012, 18:50 von Jimmy_D.
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Seite: 1 2
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