NEON #11 2012

Die Blattkritik der November-Ausgabe

Liebe Leserinnen und Leser,

Dienst ist Dienst und Schnaps ist Schnaps! Die Trennung zwischen Arbeit und Privatleben scheint schon so lange so wichtig zu sein, dass sie sich in einem uralten Sprichwort findet. Auch moderne Jobberater werden nicht müde, vor den Gefahren zu warnen, die eine enge Verzahnung mit den Kollegen mit sich bringt: Intrigen, unklare Machtverhältnisse und der ewig drohende Burn-out, der sich gerade dann heranschleicht, wenn man mit den Menschen, mit denen man arbeitet, gerne Zeit verbringt.

Was für ein Quatsch! Wenn es halbwegs läuft, verdienen wir unser Geld mit einer Beschäftigung, die uns erfüllt, die wir im besten Fall sogar mit einer gewissen Leidenschaft ausüben. Und unseren Kollegen geht es hoffentlich genauso. Verrückt, wenn wir nicht versuchen würden, uns möglichst gut mit ihnen zu verstehen. In unserer Titelgeschichte (ab S. 92) zeigen wir, wie sogar Freundschaften mit Kollegen möglich sind - man muss nur ein bisschen aufpassen mit wem.

Liebe Grüße, die NEON-Redaktion

17 Antworten

Kommentare

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    Also so das kleine Bild von der Titelseite, ich mein immer, darauf ist Oliver Kucharski zu sehen. ;)

    04.12.2012, 13:12 von topfbluemchen
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  • 1

    Ich muß David Pfeifer sehr recht geben - ich dachte schon, ich hätte ne Wahrnehlungsstörung, daß alle auf den "Die Clubs sterben"-Zug mit aufspringen.

    Wahr ist, daß die Konditionen bisher sehr ungerecht waren: kleine Veranstaltungen, von kleinen und sozialen Vereinen, ohne Eintritt und/oder Live-Musik hatten anteilsweise immer unverhältnismäßig hohe GEMA-Brocken zu tragen, während große Clubs sich auf Mengenrabatten ausruhen konnten.

    Vergleiche eine kostenloses Nachbarschaftsfest mit einer Live-Band ohne Gage (eigene Songs) und 10% Konserve: 76,15 € und damit 30% des Budgets.

    Oder vergleiche eine Jahresgebühr dafür, daß ich in einem offenen Kindertreff mal eine CD oder DVD abspielen darf: 495,86 €.

    Vergleiche das mit 10% GEMA-Gebühren auf den Eintritt bei einem Hauptumsatz durch Gastro, dann sind wir bei max. 5% auf die Einnahmen.
    Wer wegen so etwas pleite geht, sollte sich lieber gar nicht wirtschaftlich betätigen.

    Und wenn das eine 1000%ige Steigerung sein soll, dann hatten die Clubs bisher mehr Ausgaben für das Abwischen ihrer Theken gehabt als für die Honorierung von Musikproduktion - und das bei 100 Tagen im Jahr kommerzieller Großparty mit 100% Musik-Konserve.

    Ein grundsätzlich richtiger Schritt einer grundsätzlich notwendigen Einrichtung - aber noch lange nicht der letzte, um bei so etwas wie "Gerechtigkeit" anzukommen.

    Gerecht wäre ein absoluter Minimalsatz bei kostenlosen Angeboten und umfangreichen Sozialtarifen, die diesen Namen auch verdienen und ansonsten konsequente Berechnung anhand von Einnahmen ohne Rabatte! Gerecht wäre auch ein Kostenansatz, der Noten ganz unten ansiedelt, Cover-Bands ebenfalls und Konserve ganz oben - das wäre eine Würdigung von Live-Kultur und Eigenleistung.

    Daß Clubs wegen der GEMA sterben könnten, ist der allergrößte Blödsinn des Jahrhunderts und es ist peinlich für jeden, der auf diesen Zug aufspringt. Aber "peinlich" ist ja schon seit längerem kein Begriff mehr für die Stadtpolitiker unserer sexy Hauptstadt von links bis rechts.

    07.11.2012, 10:48 von LudwigMartin
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    Wieder eine gute Ausgabe der Neon (des Neon?)..egal.

    Ich wollte nur kurz zu dem Vang Vieng Artikel mich äussern. War heuer Ende April dort, nicht ahnend, dass wir in der Party-Drogen-Hölle landen würden. Ich war ehrlich gesagt richtig geschockt und habe mich geekelt und geschämt. Dieser wirklich wunderschön gelegene Ort mit seinem traumhaften Hinterland verkommt zu einer Stadt voller angemalter, grölender und sinnfreier Zombies. Dass die Einheimischen sich Sorgen um ihre Kinder machen, kann ich wirklich nachvollziehen. Es läuft exakt so ab, wie es im Artikel beschrieben ist, leider. Ich konnte das ganze Treiben beim besten Willen nicht nachvollziehen. Wir hätten eigentlich geplant, länger zu bleiben, weil wir die Berge und die Umgebung erkunden wollten, sind dann aber nach 2 Tagen geflohen. Schade um dieses eigentlich wunderhübsche Fleckchen Erde, das sich hoffentlich von diesem Drogen-Tourismus bald lösen kann. 

    29.10.2012, 13:40 von seiduselbst
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    "Hallo, wir sind die Neuen!" ist ein wirklich toller Artikel. Sehr interessant zu lesen, was andere über uns denken! Bitte mehr davon!

    23.10.2012, 14:12 von martin-
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  • 1

    Ich finde diese Neon-Ausgabe wirklich sehr gelungen! Aber die dicke Schöffel-Anzeige im Innenteil nervt wirklich wahnsinnig beim lesen und rausnehmen lässt sie sich auch nicht. Und der Artikel über die GEMA-Gebühren hat mich ein wenig aufgeregt, weil das inkompetentes Halbwissen war. Hat die Chefredaktion da eigentlich drüber gelesen?!


    21.10.2012, 20:18 von See_Emm_Why_Kay
    • 1

      Der Artikel mit der 'Meinung' über die Gema ist wirklich von jemandem verfasst worden, der sich nicht ganz ins Thema eingearbeitet hat.


      Wenn jemand herausfinden will wie hoch die Abgaben eines Clubs nach der Gema Tarifreform 2013 sind, sollte mal den Tarifrechner ausprobieren.

      Hier der Link dazu:
      http://www.kultur-retten.de/index.php/fakten/tarif-rechner2

      29.10.2012, 23:34 von Knut188
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  • 1

    Zu dem Migranten-Artikel, bzw deren Tagebucheinträge.
    Ich glaube nicht, dass die vorgestellten Personen in irgendeiner Weise der größeren Masse der "Durchschnittsmigranten" entsprechen.
    Da sie ja alle ein abgeschlossenes Studium zu haben scheinen und aus Ländern stammen die sie nicht auf Grund ihrer Mangelzustände dazu veranlasst haben nach Deutschland überzusiedeln.
    Eine interessantere Durchmischung der interwievten Personen, was ihren Anlass hierherzukommen und die Zustände in ihren Herkunftsländern betrifft, hätte mir besser gefallen.

    15.10.2012, 08:30 von Igel75
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      ..und das mit den Pennern in Aachen stimmt.
      Kann ich bezeugen.

      Naja ich kritisiere ja auch nicht den Stil, eher die Bandbreite.

      15.10.2012, 20:27 von Igel75
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      Also ich war erst beim Papier und dann bei den Tasten ;0)
      Psst..dieeinzigeZeitungfürdieicheinAbohabeweil-
               dieistsonstimmersoschnellvergriffen

      15.10.2012, 20:43 von Igel75
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      Freitag lag sie im Briefkasten.
      Ansonsten gibt es sie hier eher an den beiden TAnkstellen (lebe eher ländlich) und da ist sie immer schnell vergriffen.
      Also ich wars nicht am Samstag an der Edeka-Kasse :D

      16.10.2012, 07:52 von Igel75
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      Ich dachte Migranten seien alle, die i-wie aus dem Ausland kommen um in einem für sie fremden Land zu wohnen und zu arbeiten. das muss, find ich, nicht gleich heißen dass das Land aus dem sie kommen, arm ist.
      Ich fand den Beitrag aber echt interessant :)

      22.10.2012, 14:02 von MurphyS
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      Schon klar, ich hatte auch nur die fehlende Durchmischung kritisiert.
      Alle Migranten haben sicher nicht ein abgeschlossenes Studium (was hier auch noch etwas zählt) und gleich nen Job in der Tasche.

      22.10.2012, 14:10 von Igel75
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