NEON #02 2009
Liebe Leserinnen und Leser,
die ersten Wochen, nachdem eine Liebesbeziehung in die Brüche gegangen ist, sind grauenhaft. Für die Betroffenen selbst natürlich - aber auch ihr Umfeld. Angerührt wird meistens ein alkoholhaltiger Cocktail aus Selbstmitleid, gekränkter Eitelkeit und diffusem Unmut über die ignorante Welt, die sich weiterdreht, als wäre nichts geschehen.
Mitbewohner, Bekannte, Tresennachbarn werden bestürmt mit intimen Geständnissen, Rachefantasien, selbsterniedrigendem Versöhnungsflehen. Bei allem Mitgefühl: Müssen Frischgetrennte sich so aufführen?
Wie schnell man nach einem Schicksalsschlag wieder auf die Beine kommt, ist sehr unterschiedlich, klar. Was aber sehr wohl verallgemeinerbar ist: lebenskluge Tipps, wie man sich in den ersten Wochen nach der Trennung verhalten sollte und wovon eher abzuraten ist. Verena Hasel und Marc Schürmann haben zusammengetragen, was die Lebenserfahrung von Trennungsprofis hergibt und was die Wissenschaft dazu sagt.
Auch allen, die selbst von diesen Sorgen verschont sind, sei die Titelgeschichte über die ersten vier Wochen nach einer Beziehung ans Herz gelegt. Denn gerade der Umgang mit liebeskummergebrochenen Herzen guter Freunde ist aufregende High-End-Psychologie.
Liebe Grüße,
die NEON-Redaktion



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