NEON #08 2008

Die Blattkritik zur August-Ausgabe.

Liebe Leserinnen und Leser,    

als arm gilt in Deutschland, wer als Alleinstehender weniger als 781 Euro im Monat zur Verfügung hat. Als reich gilt, so die neusten Zahlen der Bundesregierung, wer monatlich mehr als 3418 Euro ausgeben könnte. Die nüchterne und traurige Realität: 13 Prozent aller Bundesbürger gelten als arm.
In unserer Titelgeschichte »Diesmal zahle ich!« (ab Seite 48) hat sich NEONAutorin Theresa Bäuerlein mit einem der unangenehmsten und zugleich wichtigsten Beziehungsthemen auseinandergesetzt: dem blöden Geld und den Problemen, die es verursacht – unabhängig davon, ob viel oder wenig da ist. Nachdem man ihre Geschichte gelesen hat, könnte man »arm« und »reich« zumindest für Liebespaare auch emotional definieren: »Arm« wäre dann, wer sich in einer Beziehung mit seinem Partner ums Geld streiten muss – weil der andere nachlässig mit der gemeinsamen Barschaft umgeht, sich ständig einladen lässt oder kleinlich jeden Cent nachrechnet. »Reich« wäre, wer mit seinem oder seiner Liebsten für den Umgang mit dem Geld eine Lösung gefunden hat. Getrennte Konten? Gemeinsame Kasse? Haushaltsgeld? Es gibt zahllose Möglichkeiten. Wie verkrampft oder bescheuert man diese Modelle auch finden mag … wenn sie für ein Paar funktionieren und einer Liebe nicht im Weg stehen, ist alles in Ordnung.  

Liebe Grüße, die NEON-Redaktion

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