NEON #05 2008

Die Blattkritik zur Mai-Ausgabe.

Liebe Leserinnen und Leser,  

zur Selbstprüfung am besten kurz hinsetzen. Handy aus der Hosentasche kramen, Kontakte durchzählen. Und? Wie viele Perso nen sind im Adressbuch abgespeichert?
Jetzt mal überlegen: Wie viele dieser »Kontakte« wurden nur mit dem Hintergedanken abgespeichert, dass sie irgendwann mal nützlich sein könn ten – weil sie eine Wohnung in Paris haben oder einen großen Lieferwagen oder sich mit Computern auskennen? Dazu kommen noch die Onlineangebote von XING, Facebook, MySpace oder StudiVZ, die es leicht machen, Menschen kennen zu lernen – und oft werden diese auch gleich als »Freunde« bezeichnet. Aber wie haltbar ist eigentlich ein soziales Netz, das vor allem aus Kalkül-Bekanntschaften besteht? In unserer Titelgeschichte »Kennst du zu viele Leute?« (ab S. 100) hat sich NEON-Redakteurin Anna bel Dillig mit der Frage beschäftigt, ob wir vor lauter Kontaktesammeln nicht manchmal vergessen, uns auch noch angemessen um echten Freunde zu kümmern. Dass Freundschaft manchmal lebenswichtig sein kann, zeigt die Reportage »Niemandsmenschen« von NEON-Autor Erwin Koch, der das Schicksal von fünf nach Guantánamo verschleppten Männern aufgeschrieben hat (S. 26). Ohneeinander hätten sie die Tortur auf Kuba sehr wahrscheinlich nicht überlebt.

Liebe Grüße, die NEON-Redaktion

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