NEON #03 2008
Die Blattkritik zur März-Ausgabe.
Liebe Leserinnen und Leser,
zu faulenzen gilt den Deutschen noch immer als größtes Glück. Vor die Wahl gestellt, ob man lieber einen anstrengenden Beruf ausüben möchte oder einen ebenso gut bezahlten, bei dem man eine ruhige Kugel schieben könnte, würden die meisten von uns, ohne groß nach zudenken, den lockeren Job wählen. So bliebe man verschont von den vielen Symptomen, die durch Stress ausgelöst werden: Herzinfarkte, Depressio nen, sogar Krebs. Allerdings hat NEON-Redakteur Marc Schürmann für unsere Titelgeschichte (ab Seite 76) recherchiert, welche Symptome durch totale Langeweile und dauerhafte Unterforderung auftreten können: Herzinfarkte, Depressionen, sogar Krebs. Nichts zu tun zu haben, ist am Ende mindestens ebenso schlimm, wie zu viel zu arbeiten. Und selbst wenn man nicht gleich davon krank wird, raubt es gerade jungen Menschen oft den Spaß und den Elan, wenn Vorgesetzte ihnen nichts oder zu wenig zutrauen.
Ganz schön viel gearbeitet haben die Redaktionsmitglieder, die das beigelegte Booklet »Die 222 besten Songs aller Zeiten« zusammengestellt und illustriert haben. Der Titel ist natürlich eine Provokation, und die Auswahl zu weiten Teilen Geschmacksache – aber abgesehen davon soll es auch einfach Spaß bei Lesen machen. So wie diese gesamte Ausgabe. Liebe Grüße, die NEON-Redaktion
Liebe Grüße, die NEON-Redaktion
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