NEON #08 2007

Die Blattkritik zur August-Ausgabe.

Liebe Leserinnen und Leser,

aaaah! Unglaublich, wie diese Lebensschluffis nerven können! Wie sie uns ihre Entscheidungsunfähigkeit als sympathische Lockerheit verkaufen wollen. Wie sie von völlig illusorischen »Projekten« faseln, die »man mal angehen müsste«. Wie sie sich ihre lebenslange Milchschaumschlägerei schönquatschen. Aaah! Unglaublich, wie diese Karriereheinis nerven können! Wie sie uns ihre verdruckste Dösigkeit als Seriosität verkaufen wollen. Wie sie uns nicht mehr als »Freund« betrachten, sondern nur noch als »nützlichen Kontakt« in ihrem elektronischen Adressbuch. Wie sie sich ihre emotionale Frühvergreisung schönquatschen.

Natürlich gibt es ein Leben zwischen diesen beiden Extremen. Aber wie lebt man es? In unserer Titelgeschichte »Planen oder treiben lassen?« (ab Seite 76) hat sich NEON-Autorin Dela Kienle mit der schwierigen Fragebeschäftigt, wie sehr man sein Glück zwingen kann … und wann man sich einfach mal locker machen muss. So. Die eine Sorte Leser wird jetzt zum Inhaltsverzeichnis weiterblättern und ganz gezielt Geschichten lesen. Die andere einfach ein wenig blättern und schmökern. Wie auch immer – viel Spaß mit diesem Heft!

Liebe Grüße, die NEON-Redaktion

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