NEON #07 2007

Die Blattkritik zur Juli-Ausgabe.

Liebe Leserinnen und Leser,

das Ende einer Liebesbeziehung ist schrecklich. NEON-Redakteurin Kathrin Hartmann hat für die Titelgeschichte dieser Ausgabe (ab Seite 40) herausgefunden, dass ernster Liebeskummer in der psychologischen Stressskala auf Platz zwei steht – gleich nach dem Tod eines Angehörigen. Kein Wunder, dass es so viele Lieder, Bücher und Filme gibt, in denen Menschen ihren Kummer über eine Trennung zu verarbeiten suchen.

Was all diese Musiker, Literaten und Regisseure aber viel zu selten thematisieren: die Schwierigkeit, nach dem Ende einer Beziehung mit dem ehemals (oder noch schlimmer: immer noch) geliebten Menschen umzugehen. Oft ist da der Wunsch, den anderen nicht ganz zu verlieren – schließlich hatte man eine schöne Zeit, kennt sich gut, hat man den Rat und die Nähe des anderen geschätzt. Wie viel Nähe ist jetzt richtig? Wie viel Abstand nötig? Aus einer großen Liebe eine tolle Freundschaft zu machen, ist eine der schwierigsten zwischenmenschlichen Aufgaben überhaupt. Wir sagen: Es geht nicht immer … aber es geht. Und so platt und verbraucht der Satz »Lass uns Freunde bleiben« oft rüberkommen mag – zur richtigen Zeit ausgesprochen, kann er helfen, dass uns wichtige Menschen nicht ganz verloren gehen. Das ist doch einen Versuch wert, oder?

Viel Spaß mit dieser Ausgabe!
Liebe Grüße, die NEON-Redaktion

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