NEON #11 2007
Die Blattkritik zur November-Ausgabe.
Liebe Leserinnen und Leser,
unser Verhältnis zu Geld ist schizophren. Sorgenfrei leben wollen wir alle (im besten Fall sogar irgendwann mal reich werden) … aber dafür Sparkonten eröffnen? Aktiendepots verwalten? Bausparverträge abschließen? Vorsorgepläne ausknobeln? Ach nee. Dann doch lieber einen großen Urlaub machen. Essen gehen mit Freunden. Die teuren Stiefel kaufen. Und wer sich doch schon frühzeitig um seine Finanzen kümmert, tut das oft lieber im Stillen – um vor Freunden nicht als Langweiler oder Spießer dazustehen. Natürlich macht es Spaß, sein Geld auszugeben. Natürlich bieten sich dafür jederzeit Gelegenheiten. Aber warum eigentlich hat der vorausschauende Umgang mit Geld so einen schlechten Ruf?
In unserer Titelgeschichte (ab Seite 94) haben wir uns mit den Folgen beschäftigt, die sich aus dem unterschiedlichen Umgang mit Geld ergeben – und eine Typologie erstellt, in der sich möglicherweise viele von uns wieder finden. Bist du ein Verdränger? Ein Scheinsparer? Ein Prasser? Wie auch immer: Wer mehr ausgibt, als er hat, steht natürlich rasch vor einem Problem. Wer sich mit eisernem Sparen die tollsten Vergnügungen versagt, allerdings auch. Was jetzt der beste Weg ist? Das muss natürlich jeder selbst wissen. Aber jetzt erst mal: Viel Spaß mit dieser Ausgabe!
Liebe Grüße, die NEON-Redaktion
Wie hat euch die neue Ausgabe gefallen? Sagt es uns hier in der Blattkritik!



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