NEON #12 2005
Die Blattkritik der Dezember-Ausgabe.
Liebe Leserinnen und Leser,
wann habt ihr euch zuletzt betrunken? Komische Sache, der Alkohol: Wir wissen, dass er in großen Mengen gesundheitlich schadet. Teuer ist er meistens auch. Und er lässt uns Dinge tun, die wir in nüchternem Zustand niemals machen würden: nachts noch eine zärtliche SMS an den Exfreund schicken. Auf dem Brückengeländer balancieren. Einen Streit mit diesem Hünen am anderen Ende des Tresens beginnen. Und trotzdem würde uns eine Party, auf der nur Spezi und Wasser ausgeschenkt werden, irgendwie fade vorkommen. Natürlich ginge es auch ganz ohne Alkohol. Aber das muss ja gar nicht sein, betrunken sein kann ja auch großen Spaß machen. Wir sollten uns nur an ein paar grundsätzliche Regeln halten, wenn wir trinken. In der Titelgeschichte dieser Ausgabe (ab Seite 56) kommen wir auf zwölf dieser Grundsatzregeln, die im Zusammenhang mit Alkohol unter allen Umständen beachtet werden sollten. Wer sich alle zwölf merkt, kann ohne große Sorgen auf die nächste Party gehen - und wird es wahrscheinlich auch wieder nach Hause schaffen, ohne sein Leben riskiert zu haben oder andere Menschen unglücklich zu machen. Das Problem: Wer zu viel trinkt, tendiert dazu, auch die wichtigsten Regeln zu vergessen. Das führt dann zu allen möglichen Katastrophen...und ein Kater am nächsten Morgen ist davon noch die geringste. Eine Schwierigkeit, die unserem Autor David Pfeifer sehr bewusst war, als er diese Geschichte schrieb.
Eigentlich nur betrunken zu ertragen, ist der Geschenkeirrsinn zu Weihnachten. Aber klar, wir machen auch mit. Macht ja Spaß, etwas zu schenken...jedenfalls, wenn man sich nicht kurz vor Heiligabend und ohne eine gute Idee durch Fußgängerzonen quetschen muss. Sondern im NEON-Geschenke-Spezial die tollsten Ideen für alle Freunde und Verwandten anschauen und rechtzeitig besorgen kann. Zu sehen ab Seite 122.
Viel Spaß mit diesem Heft!
Liebe Grüße, die NEON-Redaktion
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