NEON #05 2004
Die Blattkritik zur Mai-Ausgabe.
Liebe Leserinnen und Leser,
von Beginn an gibt es in NEON die Rubrik "Der Soundtrack meines Lebens". Darin verraten Menschen wie Anke Engelke, Mehmet Scholl oder in dieser Ausgabe der Schauspieler Hugh Jackman, welches Lied in welchem Moment des Lebens besonders wichtig war - und warum.
Mit Hilfe des Musikgeschmacks etwas mehr über eine Person zu erfahren, funktioniert natürlich auch bei weniger berühmten Menschen - nicht umsonst gibt es kaum eine Privatparty, bei der man als Gastgeber nicht irgendwann beobachtet wie sich ein kleines Grüppchen von Gästen ans Plattenregal schleicht und darin mit neugierigem Kennerblick stöbert. Das erste Album von Blondie, alles von Bob Marley, "Fetenhits '97". All das verrät auf den ersten Blick eine Menge über den Besitzer der Platten - und sagt natürlich doch nicht alles. Oftist man nach einem flüchtigen Eindruck des vermeintlichen Musikgeschmacks erst recht neugierig, welcher Mensch sich wohl dahinter verbirgt.
Aus dieser Überlegung heraus haben wir auf unserer Website www.neon.de ein neues Feauture entwickelt, und es heißt - richtig geraten - "Der Soundtrack meines Lebens". Jeder User kanndort eine private Hitparade erstellen und dazuschreiben, welche Bedeutung die Songs für ihn haben. Zehn dieser Lieder können als Teil des persönlichen User-Profils gespeichert werden. Wenn ein anderer User auf der NEON-Website den gleichen Song in seiner Top-10-Liste erwähnt hat, wird man automatisch informiert und auf diesen Menschen aufmerksam gemacht. Ob diese beiden sich ndann nur zu ihrem grandiosen Geschmack gratulieren, sich wundern, dass noch jemand auf der Welt an Paul Westerberg hängt, oder ob sie den ersten offiziellen NEON-Shostakovich-Fugen-Fanclub gründen, bleibt ihnen überlassen.
Auf jeden Fall wird in den kommenden Wochen und Monaten eine musikgeschmäcklerische Vernetzung auf www.neon.de entstehen, so dass man sich nicht nur an informativen Texten, lustigen Kommentaren oder interessanten Fotos der anderen User orientieren kann, sondern auch an Songs und den Gefühlen, die sie auslösen.
Wir wünschenn viel Spaß dabei - und natürlich auch mit dieser Ausgabe von NEON. Lob und Kritik gerne an redaktion@neon.de, wir sind gespannt darauf.
Liebe Grüße, die NEON-Redaktion
Wie hat euch die Ausgabe gefallen? Sagt es uns hier in der Blattkritik!
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