NEON #01 2003
Die Blattkritik zur Januar-Ausgabe.
Anfangen
Wieso, weshalb, warum?
Am Anfang der Entwicklung von NEON stand ein einziger Satz: »Eigentlich sollten wir erwachsen werden.« Er fasst zusammen, was viele junge Frauen und Männer fühlen. Auf der einen Seite versuchen wir, die Unbeschwertheit unserer Jugend zu bewahren - obwohl wir schon lange volljährig sind: Möglichst nicht an Morgen denken. Den Augenblick genießen. Das Falsche tun, einfach weil es Spaß macht. Gleichzeitig wird das Leben aber auch komplizierter und ein paar grundsätzliche Fragen müssen geklärt werden: Rede ich bereits wie meine Eltern? Wird mich mein Beruf glücklich machen? Ist mein Partner der Mensch, mit dem ich den Rest meines Lebens verbringen will? Wie mache ich eine Steuererklärung? Und wie bleibe ich trotz all der Alltags-Scherereien locker?
Franka Potente erzählte uns in Los Angeles von dem Gefühl, zu früh alt geworden zu sein. Erkan und Stefan haben Angst davor, dass ihr »weltweiter Bunny-Führer« nicht rechtzeitig fertig wird. Nora Tschirner sorgt sich, ihre theoretische Fahrprüfung nicht zu bestehen, weil die am gleichen Tag wie das Cover-Shooting anstand. Charlotte Roche kümmert sich seit neustem darum, welche Versicherungen sie für sich, ihren chaotischen Freund und ihre kleine Tochter braucht. Axel Stein wünscht sich unbedingt einen Wolkenkratzer in Wuppertal, und Christian Ulmen hat sich vorgenommen, niemals so viel auf die Meinung der Nachbarn zu geben wie seine Mutter. Alle pendeln sie zwischen der Unbeschwertheit der Jugend und den Schwierigkeiten des Erwachsenwerdens.
Zwischen diesen beiden Welten bewegt sich auch NEON, das junge Magazin für Frauen und Männer aus der stern-Familie. »Eigentlich sollten wir erwachsen werden.« Wer diesen Satz versteht, ist hier richtig.
Wem NEON gefällt, sagt es bitte weiter. über Nachrichten freuen wir uns: redaktion@neon.de.
Viel Spaß beim Lesen!
Wie hat euch die neue Ausgabe gefallen? Sagt es uns hier in der Blattkritik!
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