Fürs Leben gelernt
12.07.2005 13:12 Uhr
Eine Schule ohne Direktor - ist das möglich? Lernen ohne Notengebung, aber mit Endziel Abitur - funktioniert das? Ja, in der SFE in Berlin.
Dritte Stunde: Deutsch. Thema: Friedrich Schiller, „die Bürgschaft“. Marius und Mirko kommen zu spät, setzen sich hinten an die Wand, die Füße auf den nächstbesten Stuhl. Niemand sagt etwas.
Jamba ist gelangweilt. Desinteressiert liegt sie auf dem Boden und döst vor sich hin, bettet die Schnauze in ihre Pfoten. Schiller kann der Hündin ziemlich egal sein.
„Wer hat den Text noch nicht?“ fragt der Lehrer. Zehn Finger werden in die Luft gestreckt. Zehn Schüler sitzen heute in den Bänken. Der Lehrer geht bereitwillig kopieren.
Wenig später betritt eine Nachzüglerin das Zimmer, zwanzig Minuten zu spät. Als ersten begrüßt sie den Hund.
Micha kommt zurück. Micha ist der Lehrer. Er trägt Chucks und sitzt mitten unter den Schülern. In seinem Unterricht herrscht heute nicht gerade Hochbetrieb. „Unsere Klasse ist sehr politisch“, erklärt Marius. „Wenn dann in der Richtung was los ist, sind fast alle fort.“ Heute wird in Berlin ein besetztes Haus geräumt. Dass es wichtiger ist dort Widerstand zu leisten als brav die Schulbank zu drücken sieht Micha durchaus ein.
So landet man im Gespräch über Schiller auch schnell bei den Gipfelprotesten in Genua. Während die Diskussion in vollem Gange ist, stehen drei Schüler auf, setzen sich auf die Fensterbänke und zünden Zigaretten an. Was in anderen Schulen ein Akt größter Rebellion wäre und aller Wahrscheinlichkeit nach mit Schulausschluss bestraft würde, ist hier Selbstverständlichkeit und entlockt dem Lehrer nicht einmal ein Wimpernzucken.
Kein Platz für Rassismus
Das, wovon die ganze deutsche Schülernation träumt, ist in der SFE (Schule für Erwachsenenbildung) in Berlin Realität. Hier beginnt der Unterrichtstag erst um 9.30 Uhr. Wer trotzdem zu spät kommt, hat nichts zu befürchten. Wer gar nicht kommt, auch nicht. Einen Direktor gibt es nicht. Zwänge genauso wenig. Und Klassenarbeiten werden erst recht keine geschrieben.
Ganz regellos geht es aber auch hier nicht zu. „Keinen Raum für Sexismus, Rassismus, Antisemitismus, Homophobie an der SFE“ steht schwarz auf rot über der Essensausgabe. Jemanden aufgrund seines Geschlechts, seiner Nationalität, seines Glaubens oder seiner sexuellen Neigung zu diskriminieren, wäre ein Vergehen, das allerdings ohnehin der Überzeugung aller derer widerspräche, die sich für die SFE entschieden haben.
Die eiserne Regel lautet: „Alle entscheiden alles!“ Hat jemand etwas zu verkünden, das die Allgemeinheit betreffen könnte, hat er das Recht, beim gemeinsamen Frühstück ein Forum auszurufen. Auf eigene Faust läuft hier nämlich nichts. Sollte das doch jemand versuchen, bekommt er mit Sicherheit alle fünf Minuten ein „Hast du das schon auf dem Forum gesagt?“ entgegengeschleudert.
Bei so viel Gemeinschaft und Gleichberechtigung bleiben Konflikte natürlich nicht aus. Doch Raum für Diskussion ist genug geboten. Sogar bei Lehrerkonferenzen herrscht ein reges Kommen und Gehen, denn die Schüler dürfen hier anwesend sein und werden auch nach ihrer Meinung gefragt. In regelmäßigen Abständen werden Vollversammlungen einberufen, bei denen dann über alles Wichtige abgestimmt wird. Es ist selbstverständlich, dass hier jede Schülerstimme so viel zählt wie eine Lehrerstimme.
„Die SFE wird von SchülerInnen und LehrerInnen selbstverwaltet und ermöglicht aufgrund staatlicher Unabhängigkeit selbstbestimmtes Lernen ohne Notengebung und Versetzung, aber orientiert am Berliner Rahmenplan“, heißt es im Flugblatt der Schule.
Was das in der Realität bedeutet, kann sich niemand vorstellen, der es nicht live miterlebt hat. „Wenn ich anderen erzähle, was bei mir in der Schule abgeht, die glauben das gar nicht“, erzählt Ines und drückt ihre Zigarette auf einem Teller aus. Die 22-Jährige möchte auf dem zweiten Bildungsweg ihr Abitur nachmachen. Den zweiten Bildungsweg kann einschlagen, wer schon eine abgeschlossene Berufsausbildung oder mindestens drei Jahre gearbeitet hat. Viele Schüler, die auf der SFE landen, haben schon einiges hinter sich. Verschiedene Schulen, abgebrochene Ausbildungen. „Auf die SFE kommen dann die Leute, die sich irgendwann doch plötzlich gedacht haben: Ich will mein Abi haben!“
Und um das auf der SFE zu machen, kommen sie aus ganz Deutschland nach Berlin. Die wenigsten, die hier zur Schule gehen, sind gebürtige Berliner.
Edwin erst recht nicht. Er hat sein Abi eigentlich schon gemacht. Aber in Kolumbien. Und das ist in Deutschland nicht anerkannt. An der SFE fühlt er sich wohl, weil er trotz seiner schwierigen Ausgangsbedingungen als Ausländer gut in der Schule ist, er akzeptiert und keinesfalls benachteiligt wird. Er, der aus Kolumbien Strenge und Zwänge gewohnt ist, muss sich an der SFE allerdings gewaltig zusammenreißen: „Es fällt mir hier schon schwer, weil alles so locker ist.“
Schulalltag ohne Stress
Beim Frühstück im Aufenthaltsraum sieht man viele Nationalitäten aufeinandertreffen. Hier gibt es pünktlich um zehn vor elf frischgeschmierte Brötchen, Kaffee und Tee für jeweils 30 Cent. Schüler und Lehrer machen das Essen selbst. Jede Woche rotiert der Küchendienst durch die Klassen, ebenso der Putzdienst. Der scheint allerdings vernachlässigt zu werden. Der Boden ist übersäht mit Zigarettenkippen, Papier und Plastikflaschen. So finden die Hunde wenigstens immer etwas zum Spielen. Hunde gibt es hier zuhauf.
Diana hat heute drei dabei. Sie ist seit einem halben Jahr hier. Nachdem sie ihre Ausbildung in einer Bibliothek abgeschlossen hatte, fand sie keine Arbeit und beschloss, ihr Abitur zu machen. Auf der Schule, auf die sie dann ging, hatte die 22-Jährige stets Konflikte mit den Lehrern. Ihre jetzigen Lehrer duzt sie sogar. Wie alle anderen Schüler auch. „Ich kenn fast nur die Vornamen von den Lehrern“, gesteht sie. Und: „Ich bin heute nicht noch zwei Stunden lang wütend, wenn ich von der Schule nach Hause komme, so wie ich das früher war. Heute ist mein Alltag nicht mehr stressig.“
Stress ist ein Fremdwort in diesen Räumen. Die SFE ist ein Ruheplatz mitten in der Großstadt Berlin. Im Frühstücksraum läuft Musik, in irgend einem Klassenzimmer spielt jemand Gitarre. Pflanzen auf den Fensterbänken, bunte Streifen an den Wänden, tobende Hunde zwischen schwatzenden Schülern.
„Hier kann ich ich sein,“ sagt Marius glücklich. „An anderen Schulen hatte ich immer nur Ärger.“
An anderen Schulen muss man auch jeden Tag zum Unterricht erscheinen. Hier scheint es durchaus Sinn und Zweck zu haben, dass so viele Klassenzimmertüren offen stehen. Es herrscht ein reges Ein und Aus.
Unter diesen Umständen ist es auch nicht besonders tragisch, dass keiner den Stundenplan zu kennen scheint. Auf die Frage: „Wie viele Leute seid ihr in der Klasse?“ folgt auch regelmäßig ein: „Ich weiß nicht.“ Nach längerer Diskussion dann: „Vielleicht zwischen 20 und 25.“
Manche der Schüler erscheinen eher sporadisch. Auch Sarah schätzt die Verleitung zum Schwänzen sehr hoch ein: „Wenn ich weiß, dass ich die Sachen schon kann, dann komm ich erst gar nicht“, gesteht die 19-Jährige. Zu viele Freiheiten machen konsequentes Lernen zur Schwierigkeit. „Man muss sich halt schon reinhängen und zu Hause auch was tun, sonst hat man hier verloren“, sagt Ines. Und die 23-jährige Christina, die heute Küchendienst macht, fügt hinzu: „In einem gewissen Alter ist man selbst dazu in der Lage zu wissen, was man tun muss. Da braucht man keine Lehrer mehr, die einem das sagen.“ Zur Selbstbestimmung gehört eben auch Selbständigkeit.
Selbstbestimmtes Lernen
Und gerade die lernt man an der SFE. Lehrerin Ele betont: „Die Leute lernen hier, selbstbewusst und selbstbestimmt in Gruppen aufzutreten und Verantwortung zu übernehmen. Wer’s bei uns schafft, startet meist an der Uni oder in der Ausbildung richtig durch.“ Und schaffen tun es einige. Auch wenn die Abitursprüfung nicht in der Schule abgenommen wird, sondern extern von einer staatlichen Prüfungskommission. „Die Erfolgsquote hängt ganz von dem Engagement in der jeweiligen Klasse ab, im Durchschnitt sind aber sicher 80 bis 85 Prozent derjenigen, die sich zur Prüfung anmelden, auch erfolgreich“, sagt Ele und fügt hinzu: „Zumindest beim zweiten Versuch.“
Für diesen Erfolg muss man etwas tun, und deswegen treffen sich die Schüler auch oft nachmittags zum Lernen. Dass Lehrer dann mit von der Partie sind, ist keine Seltenheit. Wer als Lehrer an der SFE unterrichtet, setzt sich für seine Schüler ein – in jeder Hinsicht. Es gehört schon eine gewisse Überzeugung dazu, die erschwerten Bedingungen an solch einer Schule zu akzeptieren. Vor allem, da der Lehrerlohn nur über das Schulgeld finanziert wird und somit weitaus geringer ausfällt als an staatlichen Schulen.
Auch Ele, die Geschichte, Politische Weltkunde und Deutsch unterrichtet und außerdem die Philosophie-AG betreut, erwähnt, dass sie aus voller Überzeugung an der SFE ist, „weil ich die Ehrlichkeit im Umgang liebe und viel mehr Möglichkeiten habe, meine Ideen umzusetzen.“ Und auch, weil das Verhältnis zwischen Schülern und Lehrern so unvergleichlich gut ist.
„Ich hab Lehrer, die würde ich als Freunde bezeichnen“, erzählt Marius und erhält Zustimmung von den Umsitzenden. „Mit denen gehe ich auch mal was trinken.“ Und auf Demos oder Podiumsdiskussionen. An der SFE finden immer wieder Veranstaltungen und Projekte statt, in denen sich Schüler und Lehrer einbringen können. „Das Tollste ist, dass wir außerhalb der Schule so viel miteinander machen“, so Marius. Gemeinsame Auslandsurlaube nicht ausgeschlossen.
Klausuren ohne Noten
Man arbeitet nicht gegeneinander an dieser Schule, sondern miteinander. Dass es keine hierarchischen Strukturen gibt, ist Marius am wichtigsten. „Dadurch fällt das Lernen auch leichter.“ „Ich lerne hier für mich und nicht für irgendwelche Lehrer“, betont auch Sarah, die heute eine Freundin mitgebracht hat, um der einen Einblick in diesen verrückten Schulalltag zu verschaffen. Allerdings vermisst sie schon ab und zu die Notengebung: „Die wäre schon von Vorteil. Der Kontrolle wegen.“
Klausuren werden zu Hause recherchiert und geschrieben. Die Lehrer korrigieren, doch eine Zahl wird nicht unter die Arbeit gesetzt. Sinn und Zweck der Klausuren ist nur die Überprüfung des Kenntnisstandes. Den Schülern kann mitgeteilt werden, an was sie noch arbeiten müssen. Konkurrenzdenken und Leistungsdruck werden von vorneherein ausgeschlossen. Allerdings lernen die Schüler nicht, was es heißt, eine Klausur unter Druck zu schreiben. Die Abitursprüfung ist für sie in doppelter Hinsicht eine Premiere.
Zur Vorbereitung können die Schüler Arbeitsschwerpunkte und Lehrmaterialien selbst auswählen. Sie sind aufgefordert, den Unterricht aktiv mitzugestalten, statt nur zu konsumieren. Unter solchen Umständen erwartet man Chaos. Doch gerade das ist nicht der Fall. An dieser Schule herrscht ein Diskussionsverhalten, wie man es an keiner staatlichen Schule finden würde. Jeder lässt den anderen ausreden, keiner wird aggressiv oder beleidigend.
Auch im Unterricht herrscht gesittetes Verhalten, obwohl sich keiner meldet, Hunde den Boden besiedeln und immer wieder jemand wortlos das Klassenzimmer verlässt. Kein Reinreden, kein Getratsche, Klassenclowns sucht man vergeblich, denn beweisen muss sich hier niemand.
Selbstbestimmung und Gleichberechtigung – ein Experiment, das zu glücken scheint. Schule ohne Chef? Es klappt eben doch.
Inzwischen hat auch Edwin seine Zigarette fertig geraucht. Die Schüler sitzen alle wieder brav an ihren Tischen. Für kurze Zeit Stille. „Sollen wir noch mal?“ fragt der Deutschlehrer und zeigt auf sein Blatt. „Hier: Schiller!“ Die Schüler dürfen entscheiden. Ein Raunen geht durch das Klassenzimmer. Dann, zögerlich: „Okay!“






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Tinchen
RE: Fürs Leben gelernthat schon was dieses system, aber wird bei kleineren klassen wohl nie ganz funktionieren, außer man zieht es von anfang an durch, was wohl aber keines der länder genehmigen wird, aus angst vor dem verderben der kleinsten. und mh noten würd ich auch vermissen. ich brauche immer etwas kontrolle.
08.07.2005 16:02 Uhr
la_vie_deluxe
RE: Fürs Leben gelerntfind ich doof. die armen hunde. und kippen uffm boden muss ja och nich sein...
und wenn n lehrer chucks traegt isser ne geile sau und "cool" und locker....oder wat?
und ja..abi wird schon geschafft...."zumind est beim zweiten versuch"...na geil
09.07.2005 12:01 Uhr
Charlie_B
RE: Fürs Leben gelerntIch glaube, so etwas kann nur mit Leuten funktionieren, die ihre Erfahrungen im Leben schon gemacht haben und gewillt sind ihre Ziele zu erreichen. Damit scheidet dieses System für die weite Verbreitung aus.
Jede Schule soll (!) die Schüler auf das Leben vorbereiten. Und zwar bevor die Schüler durch schmerzhafte Erfahrung gelernt haben, wie das Leben sein kann. Dass das häufig daneben geht ist klar. Aber gerade bei kleinen Kinder wird der Ansatz der SFE nicht funktionieren. Wieviele Kinder sollen denn in die Steckdose fassen, bevor sie lernen was Strom ist?
Kann das Konzept der SFE die Lösung für alle unsere Probleme mit oder an Schulen sein? Ich glaube nicht.
09.07.2005 16:03 Uhr
public_enemy
RE: Fürs Leben gelerntEine schule ohne hierachische struktur, schön und gut-bestimmt auch nicht all zu stressig. wie aber bereitet sie ihre schüler für den teilweise harten arbeitsalltag in der freien wirtschaft vor, wenn nicht einmal disziplin und pünktlichkeit gelehrt werden?
das leben ist halt leider keine demokratie. man wird bestimmt auch nicht weit kommen, wenn man sich nicht autoritären strukturen unterordenen kann!!
09.07.2005 17:52 Uhr
lisken
RE: Fürs Leben gelerntEin interessanter Blick auf ein System, das auch in mir aber diverse !!!! Fragezeichen auslöst. Als zweite Chance klingt es prima, als ersten Weg - kann ich mir schwer vorstellen. Dennoch: Für eine Bereicherung von Blickwinkeln bin ich immer.
10.07.2005 19:55 Uhr
Kallewirsch
RE: Fürs Leben gelerntMit Menschen, die schon eine gewisse Reife erreicht haben und sich freiwillig dafür entschieden haben, das Abitur nachzuholen mag das klappen.
Mit Kindern, die eine Schulausbildung haben müssen und nur unter Protest zur Schule gehen, wird dieses System schon in den Anfängen scheitern.
Und nur 80 - 85% der Leute, die freiwillig ihr Abitur nachholen wollen schaffen es auch?! Im zweiten Versuch?! Diese Quote ist miserabel und nichts, das man als pro für dieses System bringen sollte.
An dieser Zahl sieht man, dass es anscheinend nichtmal bei "reiferen" Leuten klappt.
Auch diese schöne Aussicht, den Lehrer als Freund zu haben ist bei jüngeren Menschen ein eher zweischneidiges Schwert. Einige Lehrer an meiner Schule haben es damals schon auf der Kumpelschiene probiert und sind damit kläglichst gescheitert, da bestimmte Menschen während ihrer Entwicklung eine Respektperson und keinen Freund brauchen, von dem sie lernen können.
11.07.2005 14:53 Uhr
Kaddinsky
RE: Fürs Leben gelerntda schick ich meine Ronja Räubertochter hin!! muss ich doch nicht mit der Familie nach Skandinavien auswandern - schön! :)
12.07.2005 22:38 Uhr
Pipistrella
RE: Fürs Leben gelerntsolche schulsysteme funktionieren wunderbar! und solche schulen sind nicht weniger stressig und undizipliniert schon gar nicht. ich war auf einer solchen schule (grund und mittelstufe). wir hatten unseren "offenen beginn" "klassenrat" und unsere klasse haben wir auch selber geputz. nix von wegen verwahrlosung. wir kinder konnten schon in der 5 klasse alleine kochen, schreibmaschine schreiben, den computer bedienen und vor allem selbstständig referate halten. ich habe mein abi dann an einer "normalen" frontalschule gemacht und habe mich immer über die unselbstständigkeit der leute gewundert. ich habe das beste abitur des jahrgangs gemacht und meine alte schule hat bei der unsinnigen pisa-studie den besten platz belegt, sogar noch vor dänemark.
ein leitsatz den bei uns die kinder zu den lehrern gesagt haben: hilf mir, es selbst zu tun!
13.07.2005 13:16 Uhr
idi
RE: Fürs Leben gelerntAlso ich finds super.
16.07.2005 16:33 Uhr
talented
RE: Fürs Leben gelerntein leben ohne regeln? ohne disziplin? eine "erfolgsquote" von 85% im zweiten anlauf? super sache..
16.07.2005 19:13 Uhr
idi
RE: Fürs Leben gelerntNein nicht ohne Regeln aber etwas mehr Selbstbestimmung, auch in der Schule.
17.07.2005 22:25 Uhr
radio_angara
RE: Fürs Leben gelerntAls ich den Text las, dachte ich zuerst an Summerhill, jenes berühmte Internat in GB, wo man in den 70ern nach einem neuen antiauthoritären Weg suchte. Und, auch das muss man sagen, das Experiment wird heute allgemein als gescheitert angesehen.
Aber nun zur SFE. Ich habe selbt mein Abi auf einer Abendschule nachgemacht und mit dem was Lady Anarchy beschreibt, verglichen. Obwohl ich "nur" auf einem ganz unkonventionellen Abendgymnasium war, wurden wir dort auch wie Erwachsene behandelt und ich kann mich gut daran erinnern, das ich meinem Englischlehrer beim Umzug geholfen haben...Jürgen halt, wir haben ihn alle geduzt!
Was mich in der SFE schonmal tierisch nerven würde, wäre die Qualmerei (bin NR und hab keinen Bock drauf, ständig den Rauch anderer einzuatmen), wäre der Dreck und wären die Hunde (ich liebe Hunde, aber in ner Schulklasse haben sie nichts verloren).
Selbstbewusst und selbst bestimmt, miteinander und nicht gegeneinander...Nett e Schlagworte, aber die Leute, die dort ihr Abi schaffen, sind echt die wahren Helden. Ich z.B. hätte sofort Mathe und Naturwissenschaften boykottiert und dann in der externen Abiklausur total abgeloost.
Danach studieren? Habe mitterweile auch ein Uni-Studium hinter mir und kann nur sagen: Äußerst unwahrscheinlich, dass man das besteht, mit SFE-Hintergrund. Warum? Weil das Uni-System gnadenlos ist. Du kannst eine Weile studieren ohne Scheine zu machen, aber irgendwann schlägt die Prüfungsosrdnung zu! Und die Uniklausuren (so wars zumindest bei mir) sind echt happig! Wie willst Du überhaupt die Kraft für die Vorbereitung finden, wenn Du immer gelernt hast, grad den Weg mit dem größten Chill- oder Funfaktor zu gehen?
Ich bin ein relativ anarchischer Hedonist und Lebemensch und gehe lästigen Zwängen gerne aus dem Weg. Aber so ist das Leben eben nicht, da gibt es sehr wohl Zwänge und Wettbewerb und unterschiedliche Interessen. Ist ja auch gut so!
Fürs Leben gelernt? Ich finde eben gerade nicht. Denn wenn Du ins Leben hinaus gehst, stellst Du schnell fest, dass Du auch Deine Interessen durchsetzen können musst. Du bewirbst Dich um einen Job und musst Dich gegen Konkurrenz durchsetzen, Dein Nachbar spielt spät nachts E-Bass und Du kannst nicht mehr pennen und musst ihn in seine Schranken weisen, Du willst politisch was bewegen und musst auf Deine politischen Gegner eindreschen.
Nee nee, das Leben ist nicht nur Harmoniesauce und Autonomie. Überleben heißt siuh anpassen,a ber auch sich durchsetzen und etwas schaffen!
19.07.2005 10:29 Uhr
hier-bin-ich
Fürs Leben gelernt? wohl eher nicht,...Das ist kein Platz für freie Entfaltung, sondern nur etwas für Menschen, die glauben weder pünktlich sein zu müssen, überall rauchen zu dürfen und ohne Respekt in der Schule, als eine Art Freizeitbeschäftigun g, zu sitzen. Nur weil irgendwo „Keinen Raum für Sexismus, Rassismus, Antisemitismus, Homophobie an der SFE“ zu lesen ist, heißt es nicht, dass es auch umgestzt wird. Da kann man gleich ein Schild aufhängen "Hier sitzen nur intelligente Schüler " davorhängen, und der Wahrheitsanspruch wäre der gleiche. Blödsinniger Unfung wenn man mich fragt. Schule bedeutet immer noch Disziplin, denn sie bereitet uns auf das spätere Leben vor, denn man kann in der Arbeitswelt auch nicht immer zu spät kommen, oder gar nicht erscheinen oder rauchen wenn man es will ...
07.06.2006 13:22 Uhr
LadyAnarchy
Fürs Leben gelernt? wohl eher nicht,...den respektlosigkeitsvor wurf kann ich so nicht stehen lassen. selten habe ich eine so große menge an menschen auf einem haufen erlebt, die insgesamt so respektvoll miteinander umgegangen ist.
und hättest du dich jemals in irgendwelchen autonomen lokalitäten aufgehalten, wüsstest du wohl, dass du da ganz schön schnell ärger kriegst, wenn du irgend etwas sagst oder tust, was als sexismus, rassismus, antisemitismus oder homophobie interpretiert werden könnte. in manchen autonomen jugendzentren musst du als mann ja schon aufpassen, nicht wegen sexismus hausverbot zu kriegen, wenn du mal deine freundin antanzt! ;)
was mich an deinem beitrag aber am meisten stört, ist die generalisierung des "späteren lebens", der "arbeitswelt". es gibt auch menschen, die eben nicht acht stunden täglich im büro sitzen wollen, und es gibt berufe, in denen man sich eben doch frei entfalten und sein tun und lassen ein stück weit selbstbestimmen kann. manchmal ist es weit sinnvoller, einen vernünftigen sozialen umgang unter gleichberechtigten gelernt zu haben als autoritätshörigkeit und disziplin.
07.06.2006 15:53 Uhr
hier-bin-ich
RE: Fürs Leben gelerntDu meintest "manchmal ist es weit sinnvoller, einen vernünftigen sozialen umgang unter gleichberechtigten gelernt zu haben als autoritätshörigkeit und disziplin." Das eine schließt das andere doch nicht aus! Willst du sagen, dass jeder der Disziplin und Autorität in der Schule für wichtig hält keinen sozialen Umgang mit Menschen lernt? Und mit dem späteren Arbeitsleben, hab ich mich gar nicht auf einem Buröjob bezogen. Gerade wenn man ein einen Job besitzt, der sehr viel Selbstverantwortung mitsichzieht, und in dem die Arbeitsteilung einem selbst überlassen ist, ist es wichtig Selbsdisziplin zu beweisen. Denn spätestens wenn die Miete oder die Nebenkostenabrechung da ist, merkt man wie wichtig so ein Job ist. Ich glaube nur nicht, dass jemand, der es seit langem gewohnt ist nur dann zu erscheinen wenn es ihm passt und gerne das Thema wechselt, wenn das Thema gerade etwas langweilig ist, auf einmal umdenken kann und sich anderen Umständen anpassen kann. Denn es klappt leider nur selten, den Traumjob schlechthin zu finden, wo man die Angewohnheiten die man sich angeeignet hat, beibehalten kann. Du scheinst sehr gute Erfahrungen gemacht zu haben und ich bin mir sicher, dass du durchweg nur sehr nette Menschen um dich hattst, aber ich glaube einfach, dass man gerade bei der Arbeitsmarktsitution (hoffentlich klinge ich nicht allzu Großmütterlich) besser vorbereitet werden muss.
07.06.2006 19:07 Uhr
LadyAnarchy
RE: Fürs Leben gelerntnatürlich schließt das eine das andere nicht aus. aber ich habe nicht den eindruck, dass unser deutsches schulsystem den "sozialen umgang unter gleichberechtigten" fördert - das sehen die meisten lehrer doch überhaupt nicht als ihre aufgabe an und das können sie unter den gegebenen bedingungen auch schwerlich leisten.
und selbstdisziplin lernst du an einer solchen schule doch wie nirgends sonst! in der uni sagt dir doch auch keiner, wann du wo zu erscheinen hast, da rennt dir keiner hinterher und macht dir deinen stundenplan. gerade dadurch lernst du doch, dein leben SELBST zu organisieren, selbst verantwortung für das zu übernehmen, was du tust. im fall der sfe geht es ja auch nicht drum, die schule schwänzen zu dürfen, sondern darum: freiwillig hinzugehen, weil man was lernen möchte - und nicht, weil einen die schulpflicht dazu zwingt. und diese eigenschaft: etwas aus freude daran, aus motivation zu tun, es engagiert anzugehen und eben nicht, weil jemand mit dem kochlöffel hinter dir steht und dich zur arbeit jagt - das ist doch etwas, das einem zufriedenen späteren leben (und eben auch: berufsleben) durchaus dienlich sein kann.
07.06.2006 19:20 Uhr
hier-bin-ich
RE: Fürs Leben gelerntNur, was ist mit den Schülern die in dem Alter noch nicht wissen "was das beste" für sie ist,..die müssen mit den Konsequenzen ihrer "null-bock" Einstellung leben. Was wenn man erst später begreift, wie wichtig es ist pünktlich zu erscheinen und sich auch durch unangenehme Themen durchzubeißen? Und genau da bietet die Schulpflicht und eher strenge Regelung beihilfe. Ich will hier nicht das deutsche Schulsystem rechtfertigen, denn auch das hat massive Lücken und Probleme. Aber nicht jeder hat die Reife früh genug zu erkennen, das das Lernen unabdingbar ist, wenn man doch auch ins Café nebenan gehen könnte und den Nachmittag mit einer Freundin verbringen könnte.
07.06.2006 19:57 Uhr
LadyAnarchy
RE: Fürs Leben gelerntdu kannst dir sicherlich denken, dass die meisten schüler, die auf die SFE gehen, in einer anderen schule eben NICHT zum unterricht erscheinen würden - dort tun sie's, dort kriegen sie 'ne chance, ist doch wunderbar. ich sag ja auch nicht, dass das modell so für alle taugt. aber was ich voller überzeugung sage: es sollte mehr solche angebote geben, damit auch menschen, die mit autoritäten ihre probleme haben, eine angenehme nische finden können.
07.06.2006 20:02 Uhr
hier-bin-ich
RE: Fürs Leben gelerntHat es wirklich so gut geklappt? Wäre ja mal ein sehr angenehmes Zeichen, auch wenn ich meine Meinung beibehalte, ...hast du deinen Abschluss dort gemacht?
07.06.2006 20:16 Uhr
LadyAnarchy
RE: Fürs Leben gelerntnee, ich war auf 'nem humanistischen elite-gymnasium! *lol* war nur zwei tage für die reportage in der schule und hab mir damals gewünscht, nochmal abi zu machen und zwar dort! ist klar, dass bei der selektivität der schüler nicht alle einser-abis hinlegen, aber mir schien das doch ein sehr erfolgreiches projekt zu sein.
07.06.2006 20:20 Uhr
hier-bin-ich
RE: Fürs Leben gelerntNa ja geh auf ein humanistisches Gymnasium und (pflichtfach altgriechisch) aber dieses Elitegehabe geht mir sowas gegen den Strich! Ich kann´s echt nicht mehr hören. Wünschte nur, dass andere Projekte auch mal so efolgreich wären...denn egal was man dagegen sagen kann , die Ausbildung auf so einem hum. Gymnasium ist wirklich viel Wert...
07.06.2006 20:48 Uhr
annama
RE: Fürs Leben gelernthihi, als ich die überschrift gelesen habe, dachte ich, es gehe um meine geliebte waldorfschule. dabei hatte ich mich doch grade schon woanders über diese ausgelassen.
jedenfalls glaube ich, wird man eine jede schulform nur beurteilen können, wenn man selbst drin war und idealerweise auch noch auf einer "normalen" staatsschule (wobei die wiederum auch völlig unterschiedlich sind). ich denke, es kommt auf den einzelfall an. generell finde ich z.b. das waldorfkonzept super, aber an unserer schule fehlt es an den richtigen menschen und den finanzen. und schon geht die ganze sache den bach runter.
bei der oben beschriebenen schulform hätt ich n bisschen angst, dass die lehrer polemisch werden^^ naja, also gut ist es natürlich schon, wenn sie ihre persönlichkeit nicht so unterdrücken müssen, aber wenn sie da so völlig hier und dort ihre meinung einfließen lassen können...bei uns isses schon komisch, wenn ein lehrer verständnisvoll nickt, wenn welche wegen ner demo fehlen ( sei sie auch für einen guten zweck) und ich glaube, das ist auch gut so .
14.11.2006 01:07 Uhr
DancingShoes
RE: Fürs Leben gelerntRecht amüsant, dass man mindestens 18 Jahre alt sein muss, um dann noch Schulgeld dafür zu bezahlen, dass man mit 20 oder 21 sein Abi hat, hehe. Ich fühl mich unglaublich gut bei diesem Gedanken :) Ich kann mir nicht vorstellen, dass das so erfplgversprechend sein kann, zumahl von einem im "richtigen Leben" ja genau die Eigenschaften verlangt werden, die bei der Erziehung an dieser Schule scheinbar etwas zu kurz kommen: Pünktlichkeit, Disziplin, Respekt. Ich frage mich, was wohl passieren würde, wenn es in ganz Deutschland nur diese eine tolle Schulform gäbe...
27.12.2006 23:01 Uhr
LadyAnarchy
RE: Fürs Leben gelerntwenn dies der fall wäre, dann würde das, was du als "richtiges leben" bezeichnest, vermutlich anders definiert werden - und dann würden andere qualitäten zählen, denn in dieser welt zählen glücklicherweise nicht ausschließlich eigenschaften wie pünktlichkeit, disziplin und respekt.
wobei ich dir allerdings in dieser hinsicht auch widersprechen möchte. zumindest, was die letzten beiden punkte anbelangt. gerade in solch einer schulform wirst du dazu gezwungen, selbstdisziplin aufzubringen - weil du andernfalls untergehst und dir keiner in den arsch tritt. und ich habe an keiner staatlichen schule jemals erlebt, dass den lehrern ein so großer respekt entgegengebracht wurde, wie ich das an der sfe in jedem gespräch, in jeder geste gespürt habe. was die lehrer leisten, wird dort noch richtig gewürdigt. und auch untereinander zeigen die schüler einen weit größeren respekt, als ich das an meiner schule erlebte - und ich war an einem sogenannten elitegymnasium.
28.12.2006 01:44 Uhr
Romeo_Flausch79
RE: Fürs Leben gelernt<<Ich frage mich, was wohl passieren würde, wenn es in ganz Deutschland nur diese eine tolle Schulform gäbe...>>
Das ist m.E. die falsche Einstellung. Ist doch toll, daß es eine Alternative zum staatlich veruglierten Schulsystem gibt. Eine der "deutschen" Stärken war die Auftragstaktik: Das Ziel wird vorgegeben, wie man es erreicht bleibt einem Überlassen. Wenn jemand an der SFE besser lernt als an anderen Schulen, dann ist es doch nur logisch, daß man soclhe Schulen erlaubt. Und so geht es mit fast allen Schulformen, die ein wenig aus der Form fallen. Auswahl bereichert.
28.12.2006 18:33 Uhr
Romeo_Flausch79
RE: Fürs Leben gelerntVorsätze für 2007: Besser Korrektur lesen.
Wünsche für 2007: Editfunktion.
28.12.2006 18:35 Uhr
EiskaltesHaendchen
RE: Fürs Leben gelerntKlingt interessant und furchtbar zugleich. Dieses System ist aber sicher nichts für jüngere Schüler.
26.01.2007 11:04 Uhr
nickine
RE: Fürs Leben gelerntSoweit ich weis ist die komplette gym klasse dieses jahr durchgefallen. und ich finde es einfach fatal junge menschen glauben zu lassen sie könnten so ihr abitur schaffen. indem sie nur ab und zu mal auftauchen und es ok ist so wenig wie nötig zu tun. am ende steht man immer dumm da. fatalerweise glauben wirklich viele es so schaffen zu können oder besser hoffen es. immerhin geht es um 3 jahre ihres Lebens. Ich zweifle auch sehr an der qualität des unterrichtes, der hauptsächlich darin besteht auf die kopien des lehrers zu warten, zu überlegen was man den eigendlich machen will, dem redeschwall selbstverliebter Schüler zuzuhören oder zum zichten mal das selbe hören weil es für irgendjemanden der sonst sowieso nicht da ist neu ist. Wenn den überhaupt jemand kommt. da geht jede motivation verloren, so enthusiastisch man auch gewesen sein mag. die sfe ist nur für die, die schon abiturreife erlangt haben. vielleicht lernt man eine andere ideenwelt kennen andere möglichkeiten miteinander umzugehen, aber wenig abiturrelevantes.
für viele ist die sfe zu wollen und zu scheitern.
17.08.2007 09:29 Uhr
chinchin
RE: Fürs Leben gelerntIch bin mit einem erweiterten Hauptschulabschluss von der Schule gegangen und habe meinen Realschulabschluss und mein Abi an der Sfe gemacht. Ich habe einen Durchschnitt von 2,4 , was aber soviel Wert ist, wie 2,0 in etwa. Daran kann man deutlich erkennen, dass es Menschen gibt, die in dem autoritären Schulsystem untergehen und an einer antiautoritären Schule durchstarten. Ich habe das Abi diesen Sommer gemacht und erlebt, wie die komplette Gym- Klasse durchgefallen ist, während meine Klasse super Noten bekommen hat. Ich war öfter mal in dieser Klasse und die Lehrer haben den Leuten immer wieder gesagt, dass es so nicht geht. Aber sie wollten nicht hören. Natürlich ist die Sfe nicht für jeden was und es gibt auch viele Dinge, die verändert werden sollten. Aber ich habe gelernt, dass Lernen kein Horror ist, sondern Spass macht, ich habe gelernt, vor einer Klasse- oder vor der halben Schule zu sprechen- während ich früher nie etwas im Unterricht gesagt habe und vieles mehr. Die Leute, die danach studieren haben viel bessere Chancen, weil sie nicht nur an einen Frontalunterricht gewöhnt sind, sondern selbst arbeiten müssen. Die Humboldt- Uni hält übrigens viel von der Sfe.
Für viele Leute ist es die einzige Chance, das Abi zu machen. Denn den zweiten Bildungsweg kann man ja nur unter bestimmten Bedingungen einschlagen. Kontrolle kann man auch dort abverlangen. Ich habe gesagt, dass ich eine Note unter meine Klausuren haben möche und das war auch kein Problem.
Also ich weiß nicht, wo ich ohne diese Schule wäre!
20.09.2007 14:09 Uhr
lilyFaye
RE: Fürs Leben gelerntmhm, ich find das ganze ein bisschen sehr frei. Eine Mischung aus beiden Schulsystemen wäe perfekt. Etwa so das man die Kurse wähkene kann (und nicht erst im Abi!) aber diese dann auch besuchen muss. Naja das ist nur ein Idee, es gibt bestimmt noch hundert andere für ein besseres Schulsystem, und keine wird durchgesetzt:-(
Was mich an dieser Schule stören würde wär das tändige zuspät und nicht kommen. Ich bin selber nicht immer pünktlich aber es nervt doch total wenn immer mitten im unterricht jemand reingeschneit kommt und wissen will was grad gemahct wird!
09.03.2008 22:32 Uhr