Sehen //

Gesellschaft

Gesellschaft
misspringle
[Artikel] [Gesellschaft]

It's complicated

04.09.2008 12:33 Uhr

Beziehungsarbeit ist tot. Es lebe die Fickfreundschaft!

von misspringle

Ich mag dieses Facebook nicht. Nicht, dass ich die Idee an und für sich schlecht finden würde. Es ist die Umsetzung, die mir nicht recht einleuchten will. Muss eine Seite, die dem "social networking" dient, so unübersichtlich und langweilig gestaltet sein? Und was sollen diese ganzen überflüssigen Aktionen, die man durchführen kann, wenn man zu faul oder zu doof ist, seinen "Freunden" ein paar Zeilen zu schreiben? Ob ich dich mit Schafen bewerfe, ein virtuelles Bier ausgebe oder wild um mich "poke": das alles bedeutet doch nur, dass du keiner noch so kurzen Unterhaltung würdig bist und ich lediglich für die Dauer eines Mausklicks an dich denke.

Meine Lieblingsspalte: "Relationship Status". Hier kann man unter einer Vielzahl von Möglichkeiten auswählen: Single, In a Relationship, Engaged, Married, It's Complicated, In an Open Relationship. Während die ersten vier Auswahlmöglichkeiten ziemlich klar die gefühlsmäßige Situation des Profilinhabers beschreiben, sind die letzten beiden Optionen der Brüller. Wer in einer offenen Beziehung lebt, hängt dies meist nicht an die große Glocke bzw. in die Inforubrik von facebook. Wer es trotzdem tut, ist ganz offensichtlich auf der Suche nach sexuellen Abenteuern. So offensichtlich, dass es schon etwas peinlich und verzweifelt wirkt.

Und dann das mit dem Kompliziertsein. "It's Complicated". Der Satz, der das Beziehungsverhalten einer ganzen Generation widerspiegelt. Nichts muss, alles kann. Wir befinden uns in der Grauzone der unerwünschten Verpflichtungen, zwischen einsamen Wölfen, überselbständigen Egozentrikern und unentschlossenen Idealisten. Eingepfercht zwischen immer höheren Erwartungen, die uns den Blick auf das Wesentliche versperren: nämlich, dass eine Beziehung zwischen Mann und Frau immer auch nach Kompromissen verlangt. Nach dem hässlichen B-Wort.

"It's Complicated" in der Beziehungsstatus-Zeile von facebook kann vieles bedeuten: der User ist unglücklich verliebt, wird geliebt und erwidert die Gefühle nicht, wäre gern verliebt, liebt überhaupt nicht, hat aber Frau und Kinder, ist in einer unglücklichen Beziehung und schafft es nicht, diese zu beenden, und und und. Meistens wird diese Beschreibung allerdings hergenommen, um ein ganz bestimmtes Phänomen unserer Zeit zu beschreiben. Früher gab es Seitensprünge, freie Liebe, Affären, glückliche und unglückliche Ehen. Heute ist die am weitesten verbreitete Beziehungsform die Fickfreundschaft.

Der moderne Single verbringt die Abende nicht mehr (zumindest nicht immer) unter der Decke auf der Couch und sieht fern, während er die Katze streichelt und seufzend von Märchenprinzen und Traumfrauen fantasiert. Die heutigen Singles sind zufrieden mit ihrem Leben. Und nicht unbedingt auf der Suche. Trotzdem sehnen auch sie sich nach Zuwendung, Wärme und Sex. Keine One-Night-Stands, aber so Geschichten mit ein bisschen Gefühl. Und ich rede hier nicht nur von Frauen.

So entsteht das Phänomen der "Fickfreundschaften", wahlweise auch "Fickschaften", "Fickfreunde", "Halbpension" oder "Bed&Breakfast" genannt. Diese Pärchen, sofern man sie so nennen kann, sind ganz klar "nicht zusammen", wie sie auch immer wieder gerne betonen, teilen aber nicht nur Bett, sondern oft auch Tisch, Wochenenden und Couch. Sogar die Katze hat sich schon an den Fickfreund gewöhnt. Es handelt sich hierbei nicht um Beziehungen, zu denen der einzige Unterschied allerdings darin besteht, dass nicht offiziell zugegeben wird, dass es sich nur um eine Fickfreundschaft handelt. Auch wenn der gesamte Freundeskreis die Augen verdreht, weil bestens im Bilde, und sich Fickfreund und Fickfreundin auch vor den Augen Anderer manchmal verhalten wie ein altes Ehepaar. Man will sich ein Hintertürchen offenlassen, mag den Partner zwar, ist aber nicht sooo sehr verliebt oder stellt höhere Ansprüche oder oder oder. Und sperrt sich damit trotzdem gegen eventuelle Traummänner und -frauen, die ja plötzlich auftauchen könnten. Das ist nämlich das Seltsame an diesen Pseudo-Beziehungen: die Beteiligten sind einander meistens treu. Aus Bequemlichkeit? Aus Respekt? Aus nicht eingestandener Liebe?

Alles an solchen Beziehungen ist nicht kompliziert, sondern einfach nur lauwarm. Nicht schwarz, nicht weiß. Nicht himmelhoch jauchzend, nicht zu Tode betrübt. Eine fade Suppe, in der das Salz fehlt, das erst durch ein Minimum an Verbindlichkeit entstehen kann. Der Vorteil: Es tut dementsprechend weniger weh, wenn man irgendwann beschließt, getrennte Wege zu gehen.

Der Nachteil: das dumpfe Gefühl, sich nicht gerade eine Ausbund an Charakterfestigkeit erwiesen zu haben.

So, jetzt muss ich diesen Text einordnen. Auf Neon kommen 3 Rubriken in Frage: Liebe, Freundschaft, Single-Leben. Wär schön, wenn es immer so einfach wäre, möchte man denken. Und vergisst dabei, dass es oft an einem selbst liegt.

Wir müssen uns ja nicht mit dem Komplizierten abfinden. Wir können es immer vereinfachen.

von misspringle


Anzeige

Kommentare

Wenn du angemeldet bist, kannst du hier einen Beitrag zu diesem Text schreiben

Eintrag schreiben »

glowinthedarkstar

RE: It's complicated

traurig aber wahr. ich bin ja gar nicht begeistert von diesen neumodischen beziehungserscheinun gen des 21. jahrhunderts und bin doch ganz froh zu sagen dass auch old school noch total in sein kann. ;)

gut gemach, pringle.

04.09.2008 12:40 Uhr

glowinthedarkstar

RE: It's complicated

t

04.09.2008 12:40 Uhr

misspringle

RE: It's complicated

dankeschön! :)

04.09.2008 14:24 Uhr

oceaneyes

RE: It's complicated

Hm... eigentlich wollte ich den Text gerade loben, aber dann kamst du mit meinem Lieblingsallergen: eine ganze Generation von... Mal abgesehen davon, dass die meisten Leute, die ich in meinem Alter kenne, keine Dreiviertelbeziehung en, sondern richtige mit Kurs auf Verlobung und Familiengründung haben, mag ich solche Verallgemeinerungen einfach nicht.

04.09.2008 12:51 Uhr

Sal_Paradise

RE: It's complicated

in meinem Freudneskreis auch. eine Hochzeit jagt die nächste Geburt

04.09.2008 12:55 Uhr

misspringle

RE: It's complicated

sry fürs verallgemeinern, fällt mir nur sehr häufig in meinem freundeskreis auf. und noch was: ich kann mich nicht erinnern, mich vor 7, 8 Jahren so gefreut zu haben, wenn ich mal ein knutschendes Pärchen am Straßenrand stehen sehen hab'. Es fiel mir nicht mal auf. heute schon, weil seltener geworden, vor allem unter den teenies.

habe viel leute im freundeskreis die bis zu 10 jahre jünger sind, und für die tut es mir besonders leid, das lauwarme, mein' ich.

04.09.2008 14:21 Uhr

Sal_Paradise

RE: It's complicated

It's Complicated, du sagst es.

04.09.2008 12:53 Uhr

RedSonja

RE: It's complicated

"alles kann, nichts muss" ist eigentlich ein wahlspruch in der swinger-szene

hmm. ja, was soll ich sagen. eigentlich mag ich den text. mir fallen aber auf deine kritik an den mitmenschen so viele "abers" ein.. die krieg ich in der kürze der zeit gar nicht unter.

mal überlegen, ok?

ich versuchs mal später!

:D

ach so: eines: risikominimierung ist .. verständlich. oder?
;)

04.09.2008 13:00 Uhr

misspringle

RE: It's complicated

mir ist nicht klar, worauf sich die risikominimierung bezieht? wenn man sich verliebt, geht man immer ein risiko ein. wenn man eine fickbeziehung anfängt, bevor man überhaupt gelegenheit hat, sich zu verlieben, wirds schon, äh, complicated.

04.09.2008 14:23 Uhr

RedSonja

RE: It's complicated

risikominimierung:
je mehr verletzungen ein mensch erlebt hat, desto vorsichtiger wird er oder sie in der regel.

heilen die wunden schmerzen die narben.

ansonsten ist der text schon ok. auch wenn meine denkmaschine immer wieder zwischendrin rummosert. lass dich net stören davon!

:D

04.09.2008 20:06 Uhr

tie.he

RE: It's complicated

Lauwarmer Kaffee und lauwarme Suppe sind mir ein Greuel, so ist es auch mit entsprechenden Beziehungen.
Was Generationen anbelangt: zu allen Zeiten gab es schon alle Varianten von Beziehungskisten.
Was aber, wenn aus einer F..beziehung tiefe Gefühle erwachsen ?! It's complicated then, too...

04.09.2008 13:20 Uhr

misspringle

RE: It's complicated

Ich bin ja der Meinung, dass in einer Fickbeziehung mehr noch als in jeder anderen Beziehung die Gefühle nicht gleich verteilt sind, also dass einer sich immer mehr zum anderen hingezogen fühlt als der andere. Da ist das Dilemma vorprogrammiert und anders als bei einer "richtigen" bzw. "offiziellen" Beziehung gestaltet sich die Kommunikation schwieriger. Weil man ja "eigentlich nicht zusammen ist". Mich stören an Fickschaften die vielen "eigentlichs"...

04.09.2008 14:17 Uhr

Sal_Paradise

RE: It's complicated

ja, der Konjunktiv liegt auch im Bett

04.09.2008 14:41 Uhr

AmelieUndine

RE: It's complicated

hast recht, kaltes essen ist tausendmal besser!

11.09.2008 09:21 Uhr

RedSonja

RE: It's complicated

ach ja.
also mal ganz ehrlich. haben wir alle immer die große liebe gelebt in der vergangenheit? he, ich gehe mal davon aus, dass die meisten unter uns (ich auf jeden fall) auch mal phasenweise kräftig durch die gegend gevögelt haben. außerhalb von beziehungen, in halb-beziehungen und wie auch immer. ich weiss es aus eigener anschauung und erfahrung, das alles hat es schon immer gegeben, nur den begriff "fuckbuddy" oder sowas gabs nicht. und? haben wir ein neues etikett. ist doch i.o.

ob man lauwarme kisten mag oder nicht, ist ne persönliche frage, für viele ist es auch ein ausprobieren vor dem ernstfall.
ich betrachte das mit gelassenheit und ein teil von mir amüsiert sich über die empörung, die das thema hier bei den aufrechten verfechtern von "tiefen" und "aufrechten" liebesgeschichten auslöst.

wenns nicht gefällt, dann werden die leutchen schon alleine "auf den trichter" kommen.

und nach einigen beziehungskisten wird man rückblickend bemerken, dass auch nicht immer alle mit der gleichen intensität gelebt wurden. mal war es ne ganz große sache, dann auch wieder nicht so.. aber das ergibt sich dann erst in der rückschau und in der relation.

:D

05.09.2008 13:50 Uhr

g-cat

Ist das unkompliziert ? immer Einen nach dem Anderen ?

Wer immer nur einen Menschen lieben kann und ihn dann wegwirft, wenn der Alltag und schlechte Angewohnheiten ihn unangenehm erscheinen lassen, dann das Single Leben geniesst, bis er sich allein fühlt und dann wieder von vorne beginnt, lebt das Ideal unserer ach so treuen Gesellschaft und geniesst Anerkennung auch in NEON-Kreisen für seine Ehrllichkeit und Integrität ! TOLL ;-)

Wer in der Lage ist, komplizierte zwischenmenschliche Beziehungsgeflechte zu händeln, seine eigenen Ansprüche mal zurückzuschrauben, aber sie vielleicht an anderer Stelle höher zu priorisieren wird angeklagt, weil er sich etwas gönnt, was Alle gerne hätten, sich auch nehmen, wenn sie die Gelegenheit mal kriegen könnten, aber beinah die Hälfte kriegt sie nicht und wettert über den Rest, der geniesst und schweigt :-)

Dieser Anzug muss nicht jedem passen, aber manche leben auch nicht perfekte Beziehungen weiter - aus diesem oder jenem Grund und bekommen dort vielleicht nicht Alles, was nach landläufiger Meinung zu einer perfekten Beziehung gehören soll !

06.09.2008 01:31 Uhr

misspringle

Ist das unkompliziert ? immer Einen nach dem Anderen ?

zum ersten absatz: so war mein text bestimmt nicht gemeint, tut mir leid, wenn er so verstanden wird. es soll kein lobgesang auf treue und monogamie sein, sondern ein plädoyer für mehr verbindlichkeit. mehr aufrichtigkeit und rückgrat. für die fähigkeit, zurückzustecken und rücksicht zu nehmen. das alles gehört nämlich zur liebe dazu.

und sei mir nicht böse aber "komplizierte zwischenmenschliche beziehungsgeflechte zu händeln" ist ein euphemismus für "auf allen hochzeiten gleichzeitig tanzen zu wollen", wie oma es formuliert hätte. auf sex reduziert, herumficken.

es geht auch nicht um in-der-beziehung-ver harren bis man erstarrt, sondern darum, dass man sich mit diesem ach so unverbindlichen nicht-beziehungsgeba ndel selbst im weg ist. und verlernt, was es heißt, eine richtige beziehung zu führen.

08.09.2008 19:51 Uhr

schauby

Ist das unkompliziert ? immer Einen nach dem Anderen ?

Frau Kringel Pringel, eines der sympathischsten Plädoyers, die ich bisher von ihnen gelesen habe.

Und ich bin sicher, nicht der einzige zu sein, der das unterschreibt.



08.09.2008 20:15 Uhr

saraj

Ist das unkompliziert ? immer Einen nach dem Anderen ?

ich unterschreibe den kommentar

11.09.2008 22:38 Uhr

AmelieUndine

RE: It's complicated

oh yes! it's so complicated! wie recht du mal wieder hast! wie meine neuste eroberung wohl reagiert, wenn ich ihm meine sicht der dinge schildere? "sei bitte mein fickfreund, komm mir nicht zu nahe"... die bemerkung, dass man heut zu tage gern kompliziert ist, dass man sich damit interessant machen will (aber immer mehr nur noch langweilt), möchte ich an dieser stelle ergänzen!
"ich bin ja soooooooooo kompliziert"... überhaupt nicht einfäch.

hä? einfach, kompliziert?... was ists denn nun? ;)

11.09.2008 09:20 Uhr

LudwigMartin

RE: It's complicated


Sehr schön hergeleitet aus der Facebook-Rubrik und meinerseits auch zustimmungspflichtig . Es geht ja nicht um Familie gründen oder nicht, sondern um Verbindlichkeit.

Das Leben wird doch dann zur Heimat, wenn man dran baut und sich daran abgearbeitet hat - so ist es dann auch mit Freundschaften und v.a. auch mit Liebespartnern. Nur das ist wirklich eigen, wo auch eigene (Beziehungs-)Arbeit drinsteckt.

12.09.2008 11:15 Uhr

nanablume

RE: It's complicated

also inhaltlich und sprachlich gefällt mir der text sehr, sehr gut. du beschreibst ja eine art von beziehung, von der ich auch den eindruck habe, das es sie leider oder auch nicht leider anscheinend immer häufiger gibt.
auch die argumentation ist gut und richtig. aber vielleicht wärs noch besser, wenn du den text anders aufgebaut und nicht mit der facebook-geschichte angefangen hättest, sondern das als beleg für deine argumentation genommen. weil so denkt man am anfang, dass es nur darum geht, dass du facebook doof findest. aber dann schreibst du ja über eine bestimmte beziehungsform. also anders rum hätte mir der text noch viel besser gefallen :-)

15.09.2008 17:02 Uhr

kleinesbiest

RE: It's complicated

Das haste wohl recht...

Kenn ich nur zu gut ;-)

29.09.2008 13:11 Uhr

cocoa

RE: It's complicated

Im groben stimme ich deinem Text zu, meins wäre es auch nicht.
Mir drängt sich der Vergleich vom türkischem Kaffee auf. Am Anfang ist alles gut lecker, doch je näher man dem Kaffeesatz kommt, desto mehr verzieht man das Gesicht. Und weil man das weiß, trinken manche den Kaffee eben nur halb aus.

Alles in allem scheinen mir diese lauwarmen Sachen eine Flucht zu sein, denn allein zu sein ertragen scheinbar einige Menschen nicht, und bevor sie das Stigma des Singles tragen müssen, lassen sie sich auf solche Geschichten ein.
Sollte besagter Fickfreund aber unbequem werden, weil man vllt. jemanden gefunden hat, für den man tieferes empfindet, kann man ihn/sie schnell und einfach loswerden "wieso, du wusstest doch von Anfang an was los war".

Ich habe für so etwas auch nichts übrig, kann es aber auch irgendwie nachvollziehen, denn allein sein ist so verdammt schwer.

Mir gefällt dein Text, gibt nen Daumen.

22.10.2008 09:24 Uhr

FrauMueller_XIV

RE: It's complicated

Hmm, ich muss sagen, ich kenne gar keine Leute, die sowas (also eine sogenannte "Fickfreundschaft") betreiben. Liegt es daran, dass ich zu jung bin? Oder mich mit den falschen (bzw richtigen) nicht hippen Leuten umgebe? Die Leute die ich kenne, sind entweder Single oder in einer Beziehung, aber nicht beides gleichzeitig. Ich finde aber ansonsten eine Fickfreundschaft (lustiges Wort irgendwie) eigentlich nicht schlimm, obwohl es natürlich unlogisch ist, wenn sie außer des Names alles Merkmale einer richtigen Beziehung aufweist. Aber solange keinem geschadet wird, sollen sie doch miteinander ins Bett hüpfen, und sonst auch alles teilen, aber es nicht Beziehung nennen. Für mich wärs nichts ;o)

24.10.2008 22:18 Uhr



Artikel


Sehen


Fühlen


Wissen


Freie Zeit


NEON täglich


Webticker

Reise


Lieblingsorte