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Neon-Logo Magazin-Text [Sex] Ausgabe [Juni 2007]

Das Leben aus der Vögelperspektive

15.05.2007 16:47 Uhr

In »LUDERSCHULEN« wollen junge Frauen in Russland lernen, Männer für sich zu begeistern.

von NEON

Als Olga vor fünf Jahren von Tartastan nach Moskau zog, hatte sie neben ein paar tausend Rubeln und einer passablen Schulbildung zwei Regeln mit auf den Weg bekommen: »Erstens«, hatte ihre Mutter gesagt, »du musst so bald wie möglich heiraten. Und zweitens: deine Jungfräulichkeit für deinen Mann bewahren.« Olga folgte dem Rat und ehelichte den Erstbesten, der ihr über den Weg lief: Sergej, ein Gelegenheitsarbeiter, der zwar weder klug noch attraktiv war, aber wenigstens nicht trank. Inzwischen sind sie geschieden – Sergej hat eine Neue –, doch Olga teilt sich mit ihm immer noch eine Zweizimmerwohnung, in der außer ihnen ihre dreijährige Tochter und Sergejs Mutter leben. Die Miete bezahlt Olga. Dafür kümmert sich die Schwiegermutter um das Kind, damit Olga zur Arbeit gehen kann. Sie ist jetzt 29 und findet, dass in ihrem Leben einiges schiefgelaufen ist. »Ein neuer Mann muss her«, sagt sie. »Nur – ich weiß nicht wie.«

DEN GANZEN ARTIKEL FINDEST DU IN DER JUNI AUSGABE VON NEON. WENN DU IHN GELESEN HAST, KANNST DU UNS HIER SCHREIBEN, WIE ER DIR GEFALLEN HAT.

Deshalb steht sie nun in einem Halbkreis aus 34 Frauen, zupft sich ihr T-Shirt bis unter den Ansatz ihrer Brüste und stöckelt auf hohen Absätzen los. Ein Mann namens Viktor, der auf einem Stuhl an der Wand sitzt, schaut ihr gelangweilt zu. Auf seiner Höhe lässt Olga einen Stift fallen, um sich dann so nach ihm zu bücken, dass Viktor einen Blick unter ihren Minirock werfen könnte. Als Viktor kaum reagiert, plumpst Olga zwischen seine Beine, ihr Gesicht landet ziemlich genau in seinem Schritt. Die anderen Frauen im Raum haben aufmerksam zugeschaut und johlen. Auch Wladimir Rakowski, dessen Urteil hier zählt, ist aus dem Häuschen: »Bravo! Jetzt sitzt Viktor in der Falle.«

von NEON


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Kommentare

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kamikaze21

RE: Das Leben aus der Vögelperspektive

Olga ist vieleicht nicht unbedingt die Hellste...

19.05.2007 22:34 Uhr

drunkenfairytale

RE: Das Leben aus der Vögelperspektive

gut erkannt...

20.05.2007 20:25 Uhr

kamikaze21

RE: Das Leben aus der Vögelperspektive

Danke, ich bin für meine Scharsinnigkeit bekannt....

20.05.2007 23:32 Uhr

NeonBlond

RE: Das Leben aus der Vögelperspektive

wenn man bedenkt, dass sie mit sicherheit sogar geld dafür bezahlt...
da kann sie mich auch anrufen und ich kann ihr auch umsonst sagen, worauf männer stehen und wenn sie's weiß, dann werde ihr gleich raten, die ufer zu wechseln ;)

21.05.2007 15:17 Uhr

Mephy

RE: Das Leben aus der Vögelperspektive

obstlutschen find ich super :)

21.05.2007 17:21 Uhr

on_journey

RE: Das Leben aus der Vögelperspektive

ostlutschen sind leicht zu haben ;)

21.05.2007 20:14 Uhr

Noa2

RE: Das Leben aus der Vögelperspektive

Öhm... also, für mich klingt das eher wie eine Slapstick-Nummer. Um Himmels Willen. %-o
Und: Gibt es da ein Muster in der Neon - in diesem heft Frauen, die sich gegen Geld beibringen lassen, wie sie sich am besten "verkaufen" - wenn auch monogam -davor der Onkel, der eine Frau gekauft hatte... Gibt's da irgendeine Werbepartnerschaft? ;-)

21.05.2007 22:58 Uhr

NeonBlond

RE: Das Leben aus der Vögelperspektive

ja klar, schwestern der bewegung. machen wir die neon-redaktion platt ;)

22.05.2007 07:17 Uhr

Noa2

RE: Das Leben aus der Vögelperspektive

Hm, ich hab mittlerweile den Print-Artikel gelesen, und bin unschlüssig, was ich davon halten soll. Mehrere ernste Themen angerissen -u.a. wie viele Frauen in Russland jährlich totgeprügelt werden- eingeleitet von diesem eher slapstickartigen Aufhänger, mit gewollt grenzdebilen Bildunterschriften auf Jamba-Niveau. Ich meine, selbst einer absurden Veranstaltung noch ihre ernsten Zusammenhänge abzuringen -gut. Aber da hatte man doch irgendwie das Gefühl, neon wollte über ernste Themen schreiben, hatte aber Angst, daß ihnen die Leser abspringen, wenn es nicht erstmal auf die leichtverdaulich-sku rrille Art daherkommt. Na ja.

22.05.2007 18:47 Uhr

ElleMcG

RE: Das Leben aus der Vögelperspektive

Weshalb versucht sie denn krampfhaft einen Mann zu finden?
Sie hat immerhin Arbeit und die Wahrscheinlichkeit Sergej Version 2 zu treffen (oder eben sogar noch ein wenig "schlimmer") scheint ja nicht so gering zu sein *grusel*

Kann mir das jemand bitte erklären?!

23.05.2007 10:47 Uhr

zzebra

Das Leben aus der Vögelperverspektive


@Noa2:
Vielleicht wollte NEON in den Reißern absichtlich gar nicht ernst sein und damit einfach nur mehr Magazine verkaufen? Was dem einen der Günther, ist dem anderen Banane.
;)

@on_journey:
Besser ne Ostlutsche als ne Ostlusche.

zz.

23.05.2007 11:16 Uhr

DrehRummBumm

RE: Das Leben aus der Vögelperspektive

Ich verstehe die Aufregung nicht ! Es galt schon immer andere Länder andere Sitten und wenn nun mal die russische "Welt" durch solche Denkweisen geprägt ist, dann soll sie das auch bitte so bleiben. Ich kenne persönlich nur wenige Russen und noch weniger russische Frauen, doch weiß ich, aus Erzählungen : Es gibt seit dem Krieg in Russland recht wenig Männer, und die Wahl fällt da (verallgemeinert) nicht auf gut oder gut aussehend, sondern eher auf Schläger oder Säufer. Das ist leider Realität. Also lernt die russische Frau von (russischer) Welt, ihren Mann glücklich zu machen, damit er sie halt auch gut behandelt, ihr Kinder macht und sie angesichert ist.

Warum sie sich keinen besseren nimmt ?!

Woher denn ? Die westliche Welt ist böse und gemein, die westliche Welt ist schuld das es in Russland kaum Männer gibt, und die deutschen sind eh die größten Schweine! Also wen wundert es schon, das solche Projekte aus dem Boden gestampft werden ? Mich nicht !

25.05.2007 13:05 Uhr

whoohoo

RE: Das Leben aus der Vögelperspektive

Der Artikel war auf jeden Fall sehr informativ! Ich wusste nicht, wie krass die Männer in Russland drauf sind. Ich denke, ich habe jetzt meine Meinung über "schöne Osteuropäerinnen" ein wenig geändert.

27.05.2007 14:54 Uhr

JollyMacKay

RE: Das Leben aus der Vögelperspektive

Schließe mich Whoohoo an.
Fand den Artikel auch sehr interessant. Und erschreckend ebenfalls.
Wolln wir Russland in die EU aufnehmen???
;)

28.05.2007 10:17 Uhr

proffi

RE: Das Leben aus der Vögelperspektive

der beitrag bestätigt wieder einmal das image russischer ehemänner.
wobei es sicher andere möglichkeiten gibt, eine beziehung zu beleben, als eine luderschule zu besuchen. auf mich wirken frauen, die sich so benehmen, ziemlich billig.

30.05.2007 10:34 Uhr

sabrina1980

RE: Das Leben aus der Vögelperspektive

Ich habe den Artikel gestern Abend auf dem Balkon gelesen und nur noch mit dem Kopf geschüttelt. Es gibt sogar nen Masterclass-Kurs. Das ist ja wohl ein Scherz!!! Wie traurig das sogar der größte Verlierer in Russland (hauptsache er trinkt nicht) die große Auswahl an Frauen hat. Was ist das bloß für ein Land?
Erschreckender Artikel!!!

31.05.2007 15:36 Uhr

Wolkenschaf

RE: Das Leben aus der Vögelperspektive

Ein merkwürdiges Land...habe letztes Jahr eine Freundin in Moskau besucht, die dort für ein Jahr gearbeitet hat.

Du willst in einen Club? Es muss auch nicht der beste sein? Gut, das macht dann 500 Dollar Eintritt (!!). Ach, sie wissen nicht, dass sie auch einen Tisch mieten MÜSSEN? Naja, nochmal 1000 Dollar. Die Vodka-Flasche gibts dann aber um 30 Dollar. (Nicht, dass ich das JEMALS bezahlen würde - noch könnte - ein Arbeitskollege hat das auf sich genommen - der wars gewöhnt).

So, endlich drin. Wenn du jetzt leider keine 180cm groß bist, keine Generalüberholung um geschätzte 100.000 Euro hinter dir hast (Beine verlängern, Fett absaugen von Kopf bis Fuss, Titten aufblasen, Lippen aufblasen etc.), keine 2 Meter langen Extension auf dem Kopf kleben hast und keinen 10cm langen Mini trägst - behandeln sie dich sowieso wie eine Putze.

Wieder draußen auf der Straße. Es kommen dir Männer entgegen. Mit langem, schwarzen Mantel. UNd wenn der Wind günstig steht, und den Mantel wie von Zauberhand öffnet, dann siehst du - Waffen. Große Waffen. Pistolen. Die Männer tragen ihre Waffen spazieren, die Damen ihre Hündchen.

Es gibt Cafe-Häuser in denen auffällig viele Frauen sitzen. Stundenlang. Mit Büchern. Zeitungen. Laptops. Und sie warten. Nicht auf Godot - sonder auf Gordan. Oder wie immer er auch heißen wird. Es ist bekannt, dass hier Frauen gehobenerer Schicht auf Ehemänner warten - die sie noch nicht kennen.


31.05.2007 16:04 Uhr

sabrina1980

RE: Das Leben aus der Vögelperspektive

@Wolkenschaf

Echt krass was du da schreibst! Aber wiederum auch wahnsinnig interessant wie unterschiedlich Kulturen und Ansichten sein können. Für mich wäre Russland nix, da kann ich noch so gern reisen u. viel von der Welt sehen wollen. Dieses Land kommt nicht in Frage.

01.06.2007 08:50 Uhr

aeiuola

RE: Das Leben aus der Vögelperspektive

Ich zitiere meine Russisch-Lehrerin: "Ein Russe kommt mir nicht ins Haus."

02.06.2007 13:41 Uhr

Mercuryee

RE: Das Leben aus der Vögelperspektive

Eigentlich fand ich den Artikel recht interessant, natürlich leicht geschrieben, leicht verdaulich, aber wir reden hier ja auch von neon [das ist nicht abwertend gemeint] und nicht von einer Multi-Kulti-Aufkläre r-Weltverb esserer-Zeitschrift von Unicef.

Mir war die Existenz solcher Clubs in Russland gar nicht bewusst, ich dachte, sowas gibts nur in Japan ;) Also wieder was dazu gelernt.

Aber das, was mich wirklich beinahe schockt, sind einige Beiträge - ich will wirklich niemandem nahetreten oder streiten- aber teilweise habe ich das Gefühl, dass man den Artikel eher dazu nimmt, seine Klischees zu vervollständigen, wo noch rationale Lücken geblieben sind:
Alle russichen Frauen sind potenzielle Nutten, die nach einem Ehemann suchen. Alle russichen Männer sind entweder Säufer oder Schläger oder haben bereits eine Frau, die mindestens 30 Jahre jünger ist. Finden russische Frauen keinen Ehemann, verkaufen sie sich in den Westen. Alle belegen solche Kurse. In Russland werden Babys in Vodka getauft, alle laufen mit Kalaschnikows rum, es schneit die ganze Zeit - auch im Sommer!- und die Hauptbekleidung sind Bärenfelle von Gucci. Na Sdorowje!

Tatsache ist doch, dass es in jedem Land andere Bizarritäten und gesellschaftliche Probleme gibt, oder etwa nicht?

03.06.2007 15:16 Uhr



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