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Liebe

Liebe
Tobias Zick
[Artikel] [Liebe]

Der Preis der Liebe

22.07.2009 09:50 Uhr

Wie viele Opfer ist euch die Beziehung wert?

von Tobias_Zick

Es gibt keine Beziehung ohne Kompromisse, Liebe macht Arbeit. Darum geht es in der Titelgeschichte der August-Ausgabe von NEON: Wie viele Kompromisse sind richtig und wichtig – und an welchem Punkt schlägt die Opferbereitschaft in Selbstaufgabe um? Woran erkennt man, ob die Unterschiede nicht einfach doch zu groß sind für eine dauerhaft glückliche Beziehung?

Alex (aus München) und Enrica (aus Cagliari, Sardinien) haben erst nach dem Zusammenziehen festgestellt, wie unterschiedlich ihre sozialen Bedürfnisse sind: Sie will möglichst oft mit möglichst vielen Freunden ausgehen, telefoniert jeden Tag mit ihrer Mutter – ihm ist das alles zuviel; er braucht Ruhe, Eigenständigkeit, auch mal Abstand. Dafür wirft sie ihm vor, er vernachlässige seine Familie und Freunde. Und ihre gemeinsamen Bekannten fragen sich: Wie lange geht das noch gut mit den beiden?

Ina und Erik hätten sich eines Abend vor zwei Jahren beinahe getrennt: Sie ertrug seinen Sauberkeitstick nicht mehr – er wiederum fand ihren Ordnungswahn quälend. Heute haben sie getrennte Bereiche in der Wohnung und führen sich bei Streits immer wieder vor Augen, dass sie “trotz allem 95 Prozent der gemeinsamen Zeit miteinander lachen”.

Nicole wünschte sich ein Kind, er ließ sie damit abblitzen – sie trennte sich von ihm, kam nach einem halben Jahr zurück, mit der Überzeugung, an das Thema Kinderwunsch gelasser heranzugehen und sich erst einmal mehr um die Beziehung selbst zu kümmern.

Liebe macht Arbeit. “In einer guten Beziehung”, sagt die Paartherapeutin Birgit Dechmann, “traut man sich, auch bereits erzielte Kompromisse wieder infrage zu stellen. Weil man darauf vertrauen kann, dass der andere die eigenen Nöte ernst nimmt, und man gemeinsam nach einer neuen Lösung sucht.”

Welche Kompromisse seid ihr schon für eine Beziehung eingegangen? Und wo liegt für euch die Grenze des Zumutbaren?

von Tobias_Zick


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Kommentare

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frl_smilla

RE: Der Preis der Liebe

"Wie viele Opfer ist euch die Beziehung wert?"

– Kein einziges.

17.07.2009 11:01 Uhr

MagicEye

RE: Der Preis der Liebe

Die Antwort finde ich zu extrem. Man macht doch immer und überall mit jedem Kompromisse, anders würde ein Zusammenleben doch auch nicht funktionieren, oder?
Und für die Person, die man liebt, ein paar Kompromisse eingehen oder auch Opfer bringen, finde ich sollte selbstverständlich sein. Ist es da nicht arrogant und egoistisch zu sagen, man bringt keine Opfer?

Problematisch wird es aber, wenn es solche Opfer sind, die einem extrem wichtig sind, wo man sich in seiner Persönlichkeit angegriffen fühlt. Da hört für mich die Bereitschaft auf. Jemand soll mich im Großen und Ganzen so lieben, wie ich bin, in kleinen Dingen änder ich mich aber auch - wenn ich mich dabei trotzdem wohl fühlen kann!!!

17.07.2009 22:45 Uhr

frl_smilla

RE: Der Preis der Liebe

Nein, das ist keine extreme Antwort, weil ich in einer Beziehung keine Opfer bringe.

Da wird nur gemacht, worauf man Bock hat.
Und wenn der Lover am anderen Ende der Welt wohnt und ich zu Fuß da hin laufen muss – dann mach ich das, weil ich es will – wo ist da das Opfer, bitte?

In dem Moment, an dem ich mit Widerwillen handle bringe ich kein Opfer FÜR die Beziehung sondern dann opfere ich die Beziehung.

18.07.2009 13:54 Uhr

Tanea

RE: Der Preis der Liebe

Guter Standpunkt und sehr verständlich gemacht.

22.07.2009 11:01 Uhr

BurningStereo

RE: Der Preis der Liebe

I second that, so isses nämlich.

27.07.2009 11:24 Uhr

Vierauge

RE: Der Preis der Liebe

mh genau. du opferst die beziehung...aber wofür?
du handelst für deine beziehung gegen deinen willen, das heißt doch nicht, dass du die beziehung damit aufgibst, sondern nur bereicherst.
im gegenzug opferst du ein stück deiner selbst, doch ist es das nicht manchmal wert?
ich kenne dich zwar nicht, doch das klingt mir eher nach einem krassen egoismus, den status einer beziehung mit dem eigenen gleich zu setzen.

01.08.2009 10:19 Uhr

lADYiNbLACK89

RE: Der Preis der Liebe

Kompromisse sind in einer Beziehung unverzichtbar, um miteinander auszukommen. Denn es gibt immer irgendwo unterschiedliche Vorstellungen. Man muss sich dabei nur selbst beobachten, wie weit man geht. Ein Kompromiss bedeutet immer ein Geben und Nehmen. Das heißt natürlich nicht, dass man alles gegen rechnet soll wie in nem Konto, was man gemacht hat.. Man sollte auch nicht nur für die Beziehung beginnen, irgendetwas zu tun oder zu unterlassen, sondern vor allem auch für sich selbst..um in seiner Persönlichkeit zu wachsen.

23.08.2009 15:58 Uhr

sailor

RE: Der Preis der Liebe

Die Grenze des Zumutbaren ist erreicht, wenn ich, vor die Wahl gestellt, eine Beziehung eher beenden als weiterführen würde.

Die Frage ist, ob die Beziehung die Mühe wert ist, geführt zu werden...

17.07.2009 11:35 Uhr

oceaneyes

RE: Der Preis der Liebe

Wie kann es denn sein, dass ein Sauberkeitsfanatiker und eine Aufräumsüchtige in Konflikte geraten? Die müssten sich doch sehr einig sein??

Zum Thema allgemein: bei meinem Exfreund war´s so, dass wir beide das Gefühl hatten, wir müssten sehr viele Kompromisse machen, da wir sehr unterschiedliche Ansichten etc. hatten. Nur hatte zumindest er irgendwann das Gefühl, er ist der Einzige, der Kompromisse machen muss. Und da wird´s gefährlich, wenn nämlich eine(r) von beiden auf Dauer das Gefühl hat, schlechter dran zu sein.

17.07.2009 18:33 Uhr

Doost

RE: Der Preis der Liebe

Beziehung und Liebe hat doch nur sinn wenn man sein kann wie man ist, sich 100% wohlfühlt, quasi sein seelenverwandten gefunden hat und glücklich ist.
Und dann ist mir die liebe auch alles wert.

Dann ist es mir das wert nachts um 2 los zu fahren um meinen freund von ner party zu holen weil er mal wieder an rausch hat. Das ist nicht der traum schlecht hin aber wenn er das will dann soll er das machen und ich werde ihn trotzdem so lieben wie er ist auch frisch gekotzt um halb drei an nem montag morgen.
Klar anfangs verstellt man sich immer etwas und unterdrückt seine verrückten angewohnheiten und macken um den anderen zu gefallen bzw nicht zu verschrecken weil man nicht weiß ob das der andere jetzt versteht wenn man halb fünf uhr morgens aufsteht um ins fitnesstudio zu gehen, wahnsinnig gern total eklige und ungesunde hotdogs zu essen, das mans schön findet das die eigene wohnung wie berlin 1945 aussieht oder weil man zum frühstück halt spongebob schauen will.
Ich glaub viele leute geben sich selber fast komplett auf nur um nicht allein zu sein und so sollte es echt nicht sein.

Man gewöhnt sich an alles, aber ist es das was man wirklich will?
Ich bin mit meinem ex freund den kompromiss eingegangen das ich von anfang an um ihn kämpfen musste und er oft nie lust hatte mit mir weg zugehen, ich dafür aber nie was mit seiner familie machen wollte weil die in mir nur die zukünftige hausfrau sahen.
Ich hab mich selber aufgeben und er sich eigentlich auch nur damit wir zufriden aber nicht glücklich zusammen sein konnten.
Und früher oder später kam einfach raus das wir doch fast nichts gemeinsam hatten und einfach nicht mehr miteinander auskommen.
Wir hielten 2 jahre so krampfhaft fest das es klappt doch im endeffekt konnte keiner so sein wie er wirklich ist und sobald man das dass erste mal merkt sollte man loslassen und nicht die gewohnheit und bequemlichkeit über einen siegen lassen.

Ich find es ist okay viel zu geben aber man sollte nie sich selbst aufgeben, denn dann ist es nicht das richtige.

18.07.2009 13:18 Uhr

BurningStereo

RE: Der Preis der Liebe

nen "seelenverwandten" zu finden is schon zeimlich harter Tobak...

27.07.2009 11:26 Uhr

twiggylein

RE: Der Preis der Liebe

Mein größter kompromiss war ihn für 6 monate nach australien gehn zu lassen und mit ihm zusammen zu bleiben...und das war für mich auch die grenze des zumutbaren und ich würde es nie mehr machen, denn ich habe alles gegeben und alles verloren

19.07.2009 10:51 Uhr

Mrs_Bonnie_Parker

RE: Der Preis der Liebe

Ich bin mit meinem Freund im Oktober bereits nach einem Jahr zsammengezogen. Erst hatte ich auch so meine Zweifel. Aber nach wie vor sehen wir uns weiterhin nur am Wochenende, ich arbeite in Flensburg, er für ein Jahr in Bremen, deshalb änderte sich nicht viel für uns. Außer der wunderbaren Tatsache, dass wir jedes Wochenende in unsere gemeinsame wunderschöne Wohnung zurückkehren, jeder seinen Aufgabenbereich hat, was auch ganz prima klappt und wir immer wieder merken, wie viel wir miteinander lachen, uns ergänzen, wie viel toller wir uns jedes Wochenende finden. Wir haben denselben Geschmack, was Musik, Einrichtung, gemütliches Chaos und Essen angeht, bis jetzt haben wir uns nie gestritten. Alles locker, alles cool. Kompromisse sind da eher selten nötig. Kann auch sein, dass die einfach wortlos passieren, die Kompromisse, und wenn das so ist, hat auch keiner ein Problem damit.
Aber ich denke, solange man sich nicht zu sehr verbiegen muss, solange auch der andere die Macken akzeptiert, solange man nach einem Streit zusammen ein Bier im gemeinsamen Bett trinken kann, ist das alles machbar und nur legitim. Jeder Mensch ist anders, ohne Kompromisse wär ja niemand in der Lage, mit einer anderen Person zusammen zu sein. Oder seh ich das falsch?

19.07.2009 19:22 Uhr

TanjaKasalla

RE: Der Preis der Liebe

Seit einem jahr geh ich kompromisse ein, bringe opfer. investiere in die zugfahrten, schaufel mir lange wochenenden frei, wobei ich 2 jobs habe. und was macht der ewige student? an seinem freien WE wird schön in HH gefeiert bis der Arzt kommt. der gedanke, mich zu besuchen, kommt ihm nicht. der junge muss ja seine freihheiten haben. is klar.
wie würdet ihr reagieren????

20.07.2009 20:59 Uhr

la_lionne

RE: Der Preis der Liebe

Fernbeziehungen sind scheiße, das war schon immer so und wird auch immer so sein.
solche Situationen passieren oft, grade weil man dieses Gefühl der Verpflichtung hat, an freien Wochenenden etwas mit seinem Partner zu machen.
Dabei wird aber schnell vergessen, dass man ja kaum freie Wochenenden für sich selbst hat, die aber durchaus nötig sind ..
Unter der Woche arbeitet/studiert man, hat kaum zeit etwas Schönes zu machen (etwas mit Freunden unternehmen, sich selbst ein bißchen Ruhe zu gönnen .. ) und am Wochenende ist immer der Partner zugegen und man versucht verzweifelt, alles nachzuholen, was man eigentlich unter der Woche machen würde, hätte man keine Fernbeziehung.
So ein Wochenende hat aber meistens nur 48 stunden, das sind 72 stunden weniger als eine normale Woche.
Außerdem ist die 'Alltags-Situation' an einem Wochenende deutlich anders als unter der Woche.
Es ist also eigentlich nur logisch, dass dieses Beziehungskonzept nicht lange halten kann.
Ich lebe so jetzt schon drei Jahre und es gibt immer Situationen, in denen ich dieses leben verfluche und auch solche, in denen ich dankbar bin.

22.07.2009 10:55 Uhr

Tanea

RE: Der Preis der Liebe

@ TanjaKasalla Selbst Schuld, oder sag ich mal.

Geh auch mal feiern, dann biste entspannter.

22.07.2009 11:03 Uhr

sailor

RE: Der Preis der Liebe

Hä?
Was für eine Frage.
Schlussmachen natürlich.

22.07.2009 17:56 Uhr

Paradigmenwechsel

RE: Der Preis der Liebe

Kommunizieren?

22.07.2009 18:00 Uhr

sailor

RE: Der Preis der Liebe

Mit einem Vollhonk?

22.07.2009 18:19 Uhr

Susanne_Dorn

RE: Der Preis der Liebe

Ich führe seid über zwei Jahren eine Fernbeziehung (München – Köln) und ich muss sagen, es klappt ganz hervorragend. Allerdings sehen wir uns nicht jedes Wochenende. Auf den Stress haben wir keine Lust. Stattdessen bleibt er mal eine Woche oder länger bei mir oder ich bei ihm. Bis vor kurzem war ich noch Studentin und deswegen flexibel, weil ich meine Abschlussarbeit auch bei ihm schreiben konnte. Jetzt arbeite ich zwar, aber er ist noch Student. Sicher werden wir uns in Zukunft auch mal nur an einem Wochenende sehen können, aber ich bin da optimistisch. Manchmal machen wir es auch so, dass wir uns bei Freunden treffen, z.B. ein verlängertes Wochenende bei einer Freundin in Berlin. Solange keiner von uns das Gefühl hat, zu viele Kompromisse eingehen zu müssen... Das ist ja bei TanjaKasalla offensichtlich der Fall. Verlangt er von dir, dass du immer kommst?

22.07.2009 11:19 Uhr

Surecamp

RE: Der Preis der Liebe

Susanne, seid wann habt Ihr die Beziehung?
Seid zwei Jahren?
Hätte nicht gedacht, dass eine Fernbeziehung so lange hält.
Ich hoffe, Ihr seit noch länger glücklich.
;)

22.07.2009 11:58 Uhr

Susanne_Dorn

RE: Der Preis der Liebe

Hey surecamp!
Ja, seit 2007. Ich glaube Fernbeziehungen halten in der Regel länger, weil alles etwas langsamer geht, oder?
Danke, dass ist lieb von dir? :)
Und, welche Kompromisse bist du mal eingegangen für eine Beziehungen?

22.07.2009 12:05 Uhr

Surecamp

RE: Der Preis der Liebe

Den gleichen.
Nur war die Entfernung länger.
Und wenn ein Ziel in Sicht ist, dass man erreichen will, lohnt sich das auch.
Aber auch dauer, ist dass wohl nichts für mich.

22.07.2009 12:12 Uhr

Surecamp

RE: Der Preis der Liebe

Ach hups, ich meinte natürlich auf Dauer.
Und mit dem Ziel meinte ich das gemeinsame Wohnen in einer der Städte.

Da hab ich mich wohl verschrieben...Dinge gibts..

22.07.2009 12:25 Uhr

nephentes

RE: Der Preis der Liebe

Ja auch Fernbeziehungen können lange halten. Es kostet halt etwas Mühe, aber solange beide gerne Kompromisse eingehen - schließlich liebt man sich ja und will mit dem anderen auch zusammen sein - und sich trotzdem genug Freiheiten läßt ist das alles kein Problem. Hatte mit meinem Freund 6 Jahre lang eine Fernbeziehung. Hatte dann eher Bammel davor mit ihm zusammen zu ziehen. Zum Glück hat alles viel besser geklappt, als ich jeh gedacht hätte und nun sind wir schon seit mehr als 9 Jahren zusammen....

22.07.2009 15:10 Uhr

BurningStereo

RE: Der Preis der Liebe

Das ist toll und macht Mut :-) Freu mich für Dich!

27.07.2009 11:30 Uhr

gotballs

RE: Der Preis der Liebe

Ein sehr guter Freund von mir lebt nun verheiratet in San Francisco, er hatte seit der High School Zeit (Austausch) eine Fernbeziehung über 8 Jahre Deu-USA. Er hatte nie eine andere parallel oder auch nur einen One-Night stand. Sie, wie ich sie kenne, auch nicht. Wie haben die beiden das geschafft? Auf jeden Fall nicht durch Opfer.
Es ist auch eine Mentalitäts- und Charakterfrage, entweder man will und kann zusammen sein oder es geht eben nicht, kommt eben darauf an was man in seinem Partner/seiner Partnerin sieht und ob man genau den Menschen findet, der die 100% ausmacht, die man braucht. Dann stehst Du alles durch. Ich selbst hatte auch eine Beziehung nach Wien über 2 Jahre, die aber nicht an der Distanz zerbrach.
Wenn man für die Liebe einen Preis zahlen muss, klappt das nicht. Batman müßte z.B. aufhören Batman zu sein...will er das: eigentlich schon, aber irgendwie auch nicht - ebenso Spiderman. Mögen künstliche Beispiele sein, ist aber nicht so weit hergeholt, denn Sie wären nicht mehr Sie selbst.

24.07.2009 13:19 Uhr

mezzanine

RE: Der Preis der Liebe


Sobald man eine bestimmte Gabe oder einen 'Kompromiss' als Opfer empfindet, steht das Ganze schon auf Zahnstochern.

22.07.2009 12:38 Uhr

ZackiMcWoo

RE: Der Preis der Liebe

Das sehe ich genauso. In Beziehungen geht man immer Kompromisse ein, oft nur die kleinen, aber ein wenig stellt man sich eben aufeinander ein. Wenn diese Kompromisse sich dann aber auch so anfühlen wie welche, dann (man kanns einfach nicht treffender ausdrücken) steht die Beziehung tastsächlich auf Zahnstochern. In gesunden Beziehungen (also in den wenigen von denen ich weiß) Fügen sie sich vielmehr unbemerkt da ein wo noch Lücken klaffen.

30.08.2009 18:55 Uhr

unicorna

RE: Der Preis der Liebe

die Grenze liegt da wo man beginnt, sich selbst aufzugeben. Da endet auch eine Beziehung und beginnt die Hörigkeit. Ja Schatz, alles was du willst Schatz, wann immer du willst Schatz, du sagst es Schatz. UUAAAHHH!!! Eine Beziehung besteht immer aus ZWEI Individuen. Kompromisse eingehen: JA! Komplette (Gehirn-)Verschmelzu ng? NEIN!

22.07.2009 14:53 Uhr

reginaandreadorothea

RE: Der Preis der Liebe


also wenn man auf Kompromisse eingeht, muss man 100% dahintern stehen...
es ist unfair in Streitereien, eingegangene Kompromisse aufzuzaehlen.

22.07.2009 19:40 Uhr

Sun_1960

RE: Der Preis der Liebe

Ein Kompromiss ist wie"aufgeben"...egal was.Jedenfalls ist es bei mir so...oder komt es drauf an"welchen Kompromiss" man eingeht?

22.07.2009 23:13 Uhr

Tanea

RE: Der Preis der Liebe

Genau darauf kommt es an Sun_1960.

Welcher Kompromiss es ist.

23.07.2009 09:51 Uhr

.horriblygood.

RE: Der Preis der Liebe

es gilt: wohl die grenz_werte einzuhalten.

ich will damit sagen: ich muss mich auf den anderen verlassen können. und umgekehrt. denn wie auch immer beziehungen sind, sie leben nur durch gewissheiten.

große opfer bringen ist schon fast n bisschen viel.
gemeinsamkeit macht liebe!
das heißt für mich: man darf über gewisse grenzen nicht hinausgehen,um die würde beider wahren zu können.

liebe entscheidet.

23.07.2009 10:50 Uhr

dasdave

RE: Der Preis der Liebe

denke bei mir ist das weniger schlimme die OPFER die man bringt sondern die KOMPROMISSE die man eingehen muss.
wenn die freundin zB vegetarierin ist und man sich am anfang fest vorniummt kein fleisch mehr zu essen weil man sie glücklich machen möchte, so ist es nach 3wochen dann doch sehr schwer zum leckeren würstchen,döner,sala mi auf der pizza etc nein zu sagen. das heist nicht das man sie weniger mag oder weniger für sie tun will sondern das man einfach sein ganzes leben lang fleisch gegessen hat und es einfach irgendwann wieder haben möchte.
denke wegen solcher kleinigkeiten ist es oft schwer zusammen zu bleiben.

24.07.2009 19:18 Uhr

MissChaos

RE: Der Preis der Liebe

Hab mir etwas mehr von dem Artikel versprochen..

25.07.2009 18:27 Uhr

ZackiMcWoo

RE: Der Preis der Liebe

Irgendwie zieh ich auch den meisten Inhalt aus den Kommentaren =D

30.08.2009 18:59 Uhr

farii

RE: Der Preis der Liebe

Gibt es überhaupt noch sowas wie "Liebe"?Das müssen wir uns erstmal fragen...würden wir für eine Person 1000Kompromisse machen...ich hab das getan...und das hat mein Ex Partner ausgenutzt!




30.07.2009 04:15 Uhr

ZackiMcWoo

RE: Der Preis der Liebe

Ich glaube das ist genau einer der extremfälle, bei denen einfach zu viele Kompromisse gemacht wurden. Sicher gibt es Liebe, aber nach dem was ich aus deiner Beschreibung entnehmen kann, war die in eurer Bezeihung relativ einseitig verteilt.

30.08.2009 19:04 Uhr



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