Neununddreißigneunzig
von Frederic Beigbeder
erschienen: 2001
Rowohlt, Reinbek
ISBN 9783498006174
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RE: Neununddreißigneunzig
Da ich selbst Mediengestalter bin, war mir bereits Vieles bekannt. Er trifft den Nagel auf dem Kopf. Überspitzt, zynisch, geradezu wahnwitzig, aber dafür auch umso köstlicher für die mediale Seele. Jedoch zeigt er auch sein menschliches Scheitern auf, seine eigene Abhängigkeit von dem System, welches er kritisiert. Sein Buch ist die Bewerbung um ein neues Leben, und der Verkauf des Werkes dürfte die Bewerbungskosten längst gedeckt haben. Wer wöllte es ihm auch verübeln, nach Anerkennung zu streben. Nun hat er einen guten Namen, den er sich mit jeder weiteren Bewerbung zusehens ruiniert.
09.07.2008 9:58 Uhr























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