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Psychologie

Psychologie
Christian_Flierl

Vermeidungsstrategien

19.02.2009 11:58 Uhr

Was stellst du an, um dich vor unangenehmen Aufgaben zu drücken?

von Christian_Flierl

Nun ist es ja nicht sonderlich überraschend, dass sich Menschen gerne vor unangenehmen Dingen drücken: Hausarbeiten werden erst gemacht, nachdem die Fenster geputzt wurden, für die Steuererklärung nimmt man sich erst Zeit, nachdem alle Sportseiten im Internet abgegrast sind, und dieser Gedichtband, den man eigentlich auch mal lesen wollte, ach, da ist es ja eigentlich fast schon zu einfach, vorher findet sich ja immer was zu tun.

Soweit die harmlosen Versionen. Nicht mehr lustig wird es dann, wenn für die Vermeidung von Tätigkeiten und Situationen besondere Strategien entwickelt werden, die dann das halbe Leben bestimmen. So zum Beispiel bei meinem Freund Helge, der alle Landstraßen Deutschlands kennt, weil er Angst hat auf der Autobahn zu fahren. Oder die Kollegin von meiner Freundin Swenja, die auch deshalb topfitt ist, weil sie alle Treppen zu Fuß geht – Fahrstühle oder Rolltreppen sind für sie etwas sehr schlimmes. Und wahrscheinlich kennt fast jeder von uns einen Fall wie den von Felix, der seit Jahren sein Studium nicht zu Ende bringt, weil er Angst vor dem Leben danach hat – und jetzt ernsthaft darüber nachdenkt zu promovieren.

Kennst du auch solche Fälle? Oder hast du dir selbst solche Dinge angewöhnt, eigentlich nur, um dich vor gewissen Situationen oder Tätigkeiten zu drücken?

von Christian_Flierl


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Kommentare

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Tanea

RE: Vermeidungsstrategien

Neon surfen ;-)

19.02.2009 12:04 Uhr

Petya

RE: Vermeidungsstrategien

hehe. und auszeit spielen.

19.02.2009 12:19 Uhr

Christian_Flierl

RE: Vermeidungsstrategien

An beidem ist ja so überhaupt nichts auszusetzen...;-)

Aber mir geht es eigentlich um schwerwiegendere Probleme. Laut einer Schätzung leiden z.B. bis zu 10% aller Deutschen an so genannten sozialen Ängsten. Mehr darüber gibt es u.a. hier:
http://de.wikipedi a.org/wiki /Soziale_Phobie

Kennt ihr solche Fälle, bzw. Menschen, die alles mögliche anstellen, nur um diesen Dingen aus dem Weg zu gehen?

19.02.2009 12:25 Uhr

Glen

RE: Vermeidungsstrategien

Das sind dann schwerwiegende psychische Krankheiten. Da gibt es so viele verschiedene Unterteilungen.
Und Menschen, die unter solch einer Angststörung leiden, müssen ein schlimmes und anstrengendes Leben haben.

19.02.2009 14:45 Uhr

Guelle

RE: Vermeidungsstrategien


Manchmal mach ich einen auf Krank.
Da hab ich Angst vor Arbeit.
;)

Nee, es gibt Tage, da mach ich einen auf Krank oder mies gelaunt, weil ich genau an dem Tag keinen Bock hab, auch Konzerte oder dergleichen zu gehen.
Hab da furchtbaren Bammel vor Menschenansammlungen .

Mal geht's, mal nicht.

19.02.2009 12:31 Uhr

Respect

RE: Vermeidungsstrategien

Fahrstühle sind schlimm! Ich versteh Swenja. Klar, könnte ich meine Platzangst überwinden, um damit fahren zu können, aber bisher stand mir das nie großartig im Weg. Lässt sich gut mit leben.

Ansonsten hm...ich vermeide es, von fremden Menschen angefasst zu werden. Setze mich in öffentlichen Verkehrsmitteln nie neben jemanden, gehe an der Fußgängerampel nen Schritt weiter zur Seite, wenn mir jemand zu Nahe kommt...aber alles noch im Rahmen, würde ich sagen.

19.02.2009 12:33 Uhr

Petya

RE: Vermeidungsstrategien

wenn kein leidensdruck entsteht, ist es noch im rahmen.

19.02.2009 12:37 Uhr

oceaneyes

RE: Vermeidungsstrategien

Nö, kenne ich nicht. Ich meine, natürlich drücke ich mich mal vor unangenehmen Aufgaben, aber soziale oder sonstige Phobien hab ich eigentlich nicht. Ok, was ich manchmal nicht so gern tue, ist komischerweise Leute anrufen, aber davor drücke ich mich trotzdem nicht.

19.02.2009 12:43 Uhr

Tanea

RE: Vermeidungsstrategien

Das kenn ich. Danach denke ich oft. So schlimm wars gar nicht.

19.02.2009 12:49 Uhr

Guelle

RE: Vermeidungsstrategien


Stimmt!!!

Der Gedanke an Telefonieren ist furchtbar.
Und wenn's rum ist, halb so wild.

Aber davor drückt man sich extrem.

Bah, Telefon.

19.02.2009 12:51 Uhr

oceaneyes

RE: Vermeidungsstrategien

Die Frage wäre, warum man das unangenehm findet? Weil man die Menschen nicht stören will? Oder weil man nicht sehen kann, was sie beim Telefonieren machen oder wie sie gucken? Komisch.

19.02.2009 12:53 Uhr

Guelle

RE: Vermeidungsstrategien


Weil man Reden muss.
Also, auch Reden, wenn man eigentlich nix zu sagen hat.
Weil, Schweigen am Telefon ist noch unangenehmer als in Echt.

19.02.2009 13:25 Uhr

hatun

RE: Vermeidungsstrategien

das hatte ich erst heute... vielleicht sind wir aber überreizt von facebook, studiVZ, msn, neon und co, sodass wir nichts mehr zu sagen haben...

22.02.2009 20:22 Uhr

funnyclown

RE: Vermeidungsstrategien

Oh ja telefonieren ist ganz schrecklich. Ich ruf immer solange nicht an, bis es sich nicht vermeiden lässt und ich dann anrufen muss.
Aber meine Eltern oder meine Schwester anrufen ist überhaupt nicht schlimm, nur fremde Menschen.

19.02.2009 13:17 Uhr

Paradigmenwechsel

Telefonphobie

Nicht telefonieren zu können ist meiner Meinung nach soetwas wie eine Phobie, die vor allem aus einem Mangel an Selbstwertgefühl heraus resultiert (ähnlich wie keine Fremden Menschen ansprechen zu können). Sicherlich ist das aber auch eine Alters/Erfahrungsfra ge. Früher (vor 25 Jahren), in meiner Ausbildung hatte ich da auch meine Probleme, aber zum Glück wird das mit den Jahren weniger...

Machen, dann gewöhnt man sich dran und hat den Makel nicht mehr (das gilt übrigens für fast alles...)

19.02.2009 13:27 Uhr

Zuckerschnecke07

Telefonphobie

Ich denke auch, weil man reden muss. Man muss sofort reagieren. Eine Email/SMS, alles Schriftliche, lässt einem Zeit, um zu reagieren. Denn ich sehe schriftlich auch nicht, wie jmd gerade guckt. Aber ich muss oder sollte schon sofort antworten. Und vorallem kann ich jederzeit antworten - auch mit der Gewissheit, dass ich den anderen nicht störe. Er/Sie kann es lesen, wenn es für sie gerade passend ist.

19.02.2009 16:54 Uhr

Christian_Flierl

Telefonphobie

Aber wir umgeht man das denn, wenn man ungern telefoniert? Versucht man dann alles per Mail oder Post zu klären? Oder lässt man dann alles einfach?

19.02.2009 17:00 Uhr

Zuckerschnecke07

Telefonphobie

Ja, Mail oder Post oder SMS. Komischerweise funktioniert das bei mir, wenn ich mich irgendwo beschweren muss, also an den nervtötenden Hotlines. Aber es mag mir bei der Arbeit schwer fallen. Da greife ich zum Telefon, wenn nichts mehr geht. Zumal wir zB auch mit Chatprogammen arbeiten dürfen (ICQ, etc). Wozu sprechen? Nur es nicht klären, das mache ich nie.

19.02.2009 17:16 Uhr

Steifschulz

Telefonphobie

Bevor ich tausend Mails oder Sims verschick´, ruf ich dann doch lieber an.

19.02.2009 20:27 Uhr

latentneurose

Telefonphobie

Die Antwort dazu hat Para bereits gegeben:

"Machen, dann gewöhnt man sich dran und hat den Makel nicht mehr (das gilt übrigens für fast alles...)"

Es einfach sein zu lassen oder dem offensichtlichen Problem auszuweichen verstärkt den Mangel am Vollzug dieser (meist) simplen Tätigkeit nur, und legt einen weiteren Stein zum Bau des eigens kultivierten Seelenknasts.

19.02.2009 17:21 Uhr

Phila

Telefonphobie

Für die Arbeit telefonieren ist ganz schlimm. Wie peinlich, wenn man sich verhaspelt. Oder Fragen stellt, die man sich auch selbst hätte beantworten können...am Ende denkt der andere, ich wäre zu doof für meinen Job!

Ansonsten: nach den Prüfungs-vorbereitun gen ist meine Wohnung sauber. ;o)

19.02.2009 22:24 Uhr

.Elendstouristin.

RE: Vermeidungsstrategien

mal abgesehen davon, dass ich mir vor 2 jahren selbst einen laptop gekauft habe, um nie wieder lästige dinge machen zu müssen und stattdessen in schlaue, anonyme welten abtauchen zu können, habe ich wirklich panik vor peinlicher stille.
unangenehm ist sie natürlich den meisten, aber mir wird wirklich schlecht bei dem gedanken an lahmen smalltalk oder noch schlimmer, wenn so etwas unter eigentlich "guten freunden" passiert. deshalb kommt es schon häufig vor, dass ich ich im bus direkt hinter die fahrerkabine klemme; aus angst, jemanden hinten sitzen zu sehen, zu dem ich mich eigentlich setzen und "nett schwatzen" müsste. das angesprochene telefon macht so was natürlich noch schlimmer, weil einem da sogar die möglichkeit genommen wird, sich einfach anzustarren.
nimmt schon fast soziophobe formen an.

19.02.2009 13:17 Uhr

Paradigmenwechsel

RE: Vermeidungsstrategien

^^ (sehr nett formuliert!)

19.02.2009 13:35 Uhr

murkel

RE: Vermeidungsstrategien

menschen mit derartigen phobien machen mich aggressiv. und ich sie dadurch noch phobischer.

19.02.2009 13:31 Uhr

.Elendstouristin.

RE: Vermeidungsstrategien

weil sie dir deine superspecialige position als borderliner streitig machen?

19.02.2009 14:31 Uhr

Christian_Flierl

RE: Vermeidungsstrategien

Hallo,
bitte lass doch solche Provokationen, das braucht kein Mensch. Wenn du was zum Thema zu sagen hast, gerne, aber wenn nicht, kann ich auf sowas wirklich verzichten.

19.02.2009 14:48 Uhr

.Elendstouristin.

RE: Vermeidungsstrategien

aber...aber...sie hat doch angefangen!

19.02.2009 14:51 Uhr

Christian_Flierl

RE: Vermeidungsstrategien

nein, hat sich nicht. sie hat niemanden direkt order persönlich angegriffen, du allerdings schon.

19.02.2009 14:53 Uhr

.Elendstouristin.

RE: Vermeidungsstrategien

und wenn man sich hämisch und degradierend einer ganzen gruppe gegenüber äußert, hat das mehr mit dem thema zu tun und ist weniger verwerflich?

19.02.2009 14:59 Uhr

Christian_Flierl

RE: Vermeidungsstrategien

ich bewerte ihre Aussage weder als hämisch noch degradierend. Sie schreibt, dass sie sich über das Verhalten dieser Menschen aufregt, was dann zu einer Verschlimmerung des Zustands führt - meiner Meinung nach sogar eine ganz gute Beobachtung.

Aber noch mal: dies ist nicht das Thema, wir können darüber gerne an anderer Stelle weiterdiskutieren, aber hier nicht.

19.02.2009 15:04 Uhr

.Elendstouristin.

RE: Vermeidungsstrategien

so'n bisschen lächerlich wird das ja jetzt schon, oder?
ihre aussage als "gute beobachtung" darzustellen, ist ein zeugnis der glaubwürdigkeit neonscher zensur, was dir hoffentlich und allen lieben mitleserinnen und mitlesern höchstwahrscheinlich auch völlig klar ist.
aber ich bin ja ein gutes schäfchen und reih mich jetzt wieder ein.

19.02.2009 15:19 Uhr

MisterGambit

RE: Vermeidungsstrategien

ich fände es auch schön, wenn du aufhören würdest, hier ständig einen auf good will hunting mit brüsten zu machen und ein siehst, das nicht jeder auf provokationen von heranwachsenden steht.

19.02.2009 15:45 Uhr

.Elendstouristin.

RE: Vermeidungsstrategien

ah. und ich dachte schon, mein alter würde gar nicht mehr angesprochen werden.

19.02.2009 15:51 Uhr

Honigmelone

RE: Vermeidungsstrategien

... das wäre wohl auch so, wenn du dich entsprechend benehmen würdest.

19.02.2009 15:59 Uhr

Christian_Flierl

RE: Vermeidungsstrategien

Ah, der argumentative Todesstoß: Ich kritisiere deine Provokation, zeige dir was daran nicht richtig ist und schon ist alles ein lächerlich unglaubwürdiges Zeichen von Zensur. Tut mir leid, aber ich habe nicht das Gefühl, dass du hier mitdiskutieren kannst.

19.02.2009 16:00 Uhr

schauby

RE: Vermeidungsstrategien

Treffer versenkt.

19.02.2009 14:49 Uhr

schauby

RE: Vermeidungsstrategien

miss elendstourist hat verdammt Recht, und das ist noch nicht mal was persönliches im Sinne einer einzelnen Person. Nichts wühlt eigene unbewältigte Defizite so eruptionsartig auf, wie die Berührung damit an seinesgleichen.

19.02.2009 14:54 Uhr

Christian_Flierl

RE: Vermeidungsstrategien

a) Es ist sehr wohl etwas persönliches, persönlicher geht es sogar kaum noch.
b) Das ist hier überhaupt nicht das Thema und eine Diskussion darüber wird es unter meinem Text auch nicht geben.

Bitte haltet euch daran, oder ich muss euch leider hier ausschließen.

19.02.2009 14:59 Uhr

schauby

RE: Vermeidungsstrategien

Murkel und ich haben überhaupt nichts gegeneinander, deshalb steht nicht sie als Person, sondern das Schema ihrer Aussage als Synonym für etwas typisches im Umgang mit problematischen (zwischenmenschliche n) "Vermeidungsformen". Und das hat elendstouristin durchaus provokant, wie nichts weniger zutreffend zugespitzt. Darum gehts.

19.02.2009 15:15 Uhr

LudwigMartin

RE: Vermeidungsstrategien


"Aller Anfang ist schwer..." Eigentlich mache ich recht viele Dinge sogar sehr gern, mir machen sogar Dinge im Haushalt Spaß, wenn ich erstmal dabei bin.

Nur das glaubt mir keiner - weil ich mich vor einem drücke: dem Anfang.

Wer nichts getan hat, hat noch nichts falsch gemacht - ist das dahinterstehende Gefühl, obwohl verstrichene Zeit oberblöd ist. Deswegen mach ich gern pille-palle oder schleif ewig lang an Dingen rum, die man auch als erledigt betrachten kann.

Auf Telefonieren hatte ich lange Zeit kein Bock, aber Para hat recht: irgendwann ist es das Normalste der Welt, jemanden und insbesondere auch Fremde anzurufen.
Wegen des unsinnigen Schweigens haben meine Freundin und ich mal beschlossen, es zu lassen. (das telefonieren)

19.02.2009 13:49 Uhr

schauby

RE: Vermeidungsstrategien

Einer der am häufigsten zu beobachtenden Fälle, ist das erbitterte Vermeiden von realistischer Selbstwahrnehmung. Mit 10% Bevölkerungsanteil ist es da gewiss nicht getan. Folgen sind vielfältig, oft gut getarnt und reichen von Einparkunfällen, Beziehungsdramen, Börsencrashs bis hin zu militärischen Übergriffen auf souveräne Staaten.

19.02.2009 14:26 Uhr

Christian_Flierl

RE: Vermeidungsstrategien

Da fällt mir gerade ein: Es gibt die Geschichte, dass Albert Einstein es hasste, sich jeden Morgen Gedanken über seine Kleidung machen zu müssen - und deshalb 7 mal den selben Anzug besaß und so einfach jeden Tag das Gleiche trug - auch eine Vermeidungsstrategie .

19.02.2009 14:42 Uhr

Glen

RE: Vermeidungsstrategien

Eine gute Strategie, aber sicherlich auch nicht allzu gesund ;)

19.02.2009 14:46 Uhr

Zuckerschnecke07

RE: Vermeidungsstrategien

warum nicht gesund?

19.02.2009 16:52 Uhr

JackBlack

RE: Vermeidungsstrategien

Ich leide seit Jahrzehnten an der Angst vor Festlegung durch Entscheidung und bin nur sehr eingeschränkt in der Lage, Verantwortung für meine Lebensgestaltung zu übernehmen.

Lediglich unter höchstem Druck bin ich kurzfristig imstande, Not-wendiges zu erledigen.
Im Grunde verweigere ich mir jegliche Möglichkeit zur Selbstbestimmung, weil ich mich von eben dieser genötigt fühle, das Ausschöpfen von Möglichkeiten als Zwang, Beschränkung und regelrechte Kastration wahrzunehmen.
In fast allen Lebensbereichen verwehre ich mir Recht und Pflicht zur weitestgehend freien Entscheidung, zum autonomen Mitbestimmen meiner Ziele und Orientierungen.
Bewusste Richtungslosigkeit als Verwahranstalt für Potenz, Potenzial und Kapazitäten quasi - funktioniert natürlich nur bis zum absoluten Supergau, an dessen Unvermeidbarkeit ich sämtliche Ängste, aber auch Hoffnungen knüpfe.

Meist nehme ich mein Verhalten als Wesensunart wahr,
selten als krankhafte und heilbare Ausprägung einer schleichenden Depression hin.
Ich nehme an, der Ursprung meiner Verhaltensauffälligk eit liegt in extrem tief verwurzelten Versagensängsten, die so erheblich sind, dass ich das freiwillige Versagen durch Verweigerung dem unfreiwilligen Versagen durch Unzulänglichkeit vorziehe.
Sämtliche Energie, die ich in ein Aufbrechen manifester Gewohnheiten und alternativen Fertigungsmethoden stecken müsste, investiere ich stattdessen in die Recht-fertigung meiner Pflichtumgehung.
Und das sogar noch in dem notdürftigen, doch am Rande befriedigenden Empfinden, die größte Freiheit läge im konsequenten Ausschlagen von Freiwilligkeit.

Man sollte meinen, die Einsicht in Ursprung und Konsequenz erheblich beeinträchtigender Vermeidungsfallen reiche aus, um die Notwendigkeit einer veränderten diesbezüglichen Taktik nicht nur zu sehen, sondern auch als Möglichkeit zur Überwindung in Anspruch zu nehmen.
Meint man mit Fug und Recht, nur beißt sich der Hund an dieser Stelle verdammt feste in den Schwanz.

Was also tun?
Vorübergehende Zwangsentmündigung?< br />Erforderte das freiwillige Eingeständnis ihrer Unabdingbarkeit und das unbedingte Einräumen selbstschädigender Dynamik meinerseits - eine Sackgasse also.
Wahrscheinlich muss ich wirklich warten, bis die destruktiven Mechanismen ihren vollen Zerstörungscharakter entwickelt haben und ihnen obliegt, ob ich die Katastrophe überlebe oder nicht.

Naja - und solange es noch zur sarkastischen Betrachtung reicht, kann's ja so schlimm auch nicht sein.

19.02.2009 14:52 Uhr

schauby

RE: Vermeidungsstrategien

Prokrastinieren nennt der Fachmann das Phänomen, aber das ist auch gar nicht wichtig. In Teilen kenn ich das selbst. Respekt für soviel Reflektionstalent in einer schwierigen Zange. Da hast du in dem Punkt vielen einiges voraus.

19.02.2009 15:21 Uhr

JackBlack

RE: Vermeidungsstrategien

 
Prokrastinier en nennt der Fachmann das Phänomen, aber das ist auch gar nicht wichtig. In Teilen kenn ich das selbst. Respekt für soviel Reflektionstalent in einer schwierigen Zange. Da hast du in dem Punkt vielen einiges voraus.
 



Der Witz ist ja, dass das ausgiebige Reflektieren über sein Prokrastinationsverh alten zu den Lieblingstätigkeiten des Aufschiebers gehört:
solange die Analyse noch nicht so weit gediehen ist, dass ihre Erkenntnisse zur unerschütterlichen Diagnose und darauf basierender Handlungsoption ausreichten, kann der Aufschieber weiterhin dem Prokrastinieren frönen.

Die Tragödie des Witzes ist indes der Umstand, dass dieses konfliktimmanente Verhalten von der Umwelt meist nicht als solches begriffen, sondern als Anzeichen gewertet wird, dass der Betroffene sich trotz klarer Einschätzung seiner Situation weder helfen noch helfen lassen will.

19.02.2009 16:26 Uhr

Christian_Flierl

RE: Vermeidungsstrategien

 
Der Witz ist ja, dass das ausgiebige Reflektieren über sein Prokrastinationsverh alten zu den Lieblingstätigkeiten des Aufschiebers gehört:solange die Analyse noch nicht so weit gediehen ist, dass ihre Erkenntnisse zur unerschütterlichen Diagnose und darauf basierender Handlungsoption ausreichten, kann der Aufschieber weiterhin dem Prokrastinieren frönen.
 

Stimmt, guter Punkt. Wobei man das Prokrastinieren grundsätzlich auch nicht immer so ernst nehmen muss, bzw. darin immer sofort eine sich im Anfangsstadium befindende Störung sehen muss. Tatsächlich hilft prokrastinieren in gewisser Form ja auch um zu priorisieren; die Dinge die wirklich wichtig sind, werden dann auch erledigt, alles andere, naja, kann eben noch warten. Ich glaube, das ist auch eine Aussage dieses Buches von Kathrin Passig zu diesem Thema - hab das aber nicht gelesen. Kennt das jemand?

19.02.2009 16:34 Uhr

Zuckerschnecke07

RE: Vermeidungsstrategien

Ja.

19.02.2009 16:56 Uhr

JackBlack

RE: Vermeidungsstrategien

 
Wobei man das Prokrastinieren grundsätzlich auch nicht immer so ernst nehmen muss, bzw. darin immer sofort eine sich im Anfangsstadium befindende Störung sehen muss.
 



Einen gewissen Hang, Unangenehmes aufzuschieben, hat sicherlich jeder Mensch.
Dagegen ist auch überhaupt gar nichts einzuwenden.

Problematisch wird es dann, wenn mehr aufgeschoben als erledigt wird und der Aufschiebende beginnt, sich durch sein Verhalten in erheblichem Maße zu schaden.

In meinem Fall, der sicherlich nicht mehr zu den harmlosen zählt, wäre eine tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie unter Umständen das einzig verbleibende Mittel, den Ursachen des geschilderten Verhaltenskomplexes auf den Grund zu gehen.
Ich gefährde mich in einem erheblichen Maße, mittlerweile verzweigt sich diese Gefährdung in sehr viele Lebensbereiche; so zahle ich beispielsweise meine Miete seit knapp einem Dreivierteljahr immer erst, nachdem eine Kündigungsandrohung ausgesprochen wurde - wohlgemerkt, obgleich ich sie meist pünktlich zahlen könnte.

Je mehr und nachhaltiger ich mich gefährde, desto mehr schiebe ich auf, so lange, bis der Druck unerträglich wird und regelrechte Rettungsmaßnahmen vonnöten werden.
Im Grunde ist es so, dass ich sehenden Auges auf kleine bis mittelschwere Katastrophen zusteuere und unfähig bin, etwas dagegen zu tun.

Für Menschen meines nahen Umfeldes, die über mein Verhalten weitestgehend im Bilde sind, ist nur extrem bedingt nachvollziehbar, wie ein Mensch sich derart zwanghaft benehmen kann, wenn er doch scheinbar wachen Gemüts und Geistes, oftmals sogar noch ironisierend, über die drohenden Konsequenzen reflektieren kann.
Wie groß und quälend die innere Not Betroffener aber gerade aufgrund solcher Fehlinterpretationen erlebt und damit als zusätzlicher Verstärker wirken kann, wird häufig fatal unterschätzt.

Unter krankmachender Prokrastination leiden viele Menschen heimlich, weil ein Leben im Aufschub oftmals mit Taugenichtstum oder schlichter Faulheit gleichgesetzt wird und es daher als sehr beschämend empfunden werden kann, diese Störung überhaupt einzuräumen.
Letztlich erfüllt sich die Angst vor dem Versagen über den Weg des Entsagens häufig sehr nachhaltig.
Betroffene schmeißen ihr Studium, riskieren ihren Arbeitsplatz, gefährden ihre Partnerschaft und erdulden die Konsequenzen ihres schadhaften Verhaltens, weil sie sich die Frage, weshalb sie ihr Leben wie Unbetyligte haben wegtreiben lassen, nicht hinlänglich beantworten können.

Sie fühlen sich als Leistungsverweigerer und leider auch zu oft als solche geächtet.
Psychologische Störungen sind immer dann besonders gefährlich, wenn es noch keinen Namen und somit kein gesellschaftliches Bewusstsein für sie gibt.

19.02.2009 18:12 Uhr

sailor

RE: Vermeidungsstrategien

Kann ich hier irgendwo unterschreiben?

20.02.2009 12:17 Uhr

schauby

RE: Vermeidungsstrategien

@ Jack Black

Ey, aber ich bitte dich. Jemand der noch nicht einmal soviel Kraft, Begabung und damit letztlich Notwendigkeit inne hat, sich das Problem und Umstände zu vergegenwärtigen, ist nicht nur meilenweit von einem Lösungsansatz, sondern auch von sich selbst entfernt.

Abgesehen davon ist ja auch, wie von Christian bereits angesprochen hat, Unfug jedwede Form eines Aufschiebens zu pathologisieren. Was du allerdings beschreibst klingt durchaus problematisch.

In meinem Zeugnis der 3. Klasse steht sinngemäß der Satz: "Stefans Eifer und Fleiß konzentrieren sich zu stark auf die Dinge, die ihn interessieren“

Für mich bis heute ein Kompliment, das so vermutlich nicht gedacht war.

19.02.2009 17:04 Uhr

keksprinzessin

RE: Vermeidungsstrategien

tot stellen.

19.02.2009 14:58 Uhr

sophie_dezlhofer

RE: Vermeidungsstrategien

Eine Freundin von mir beendet jede Beziehung, bevor es wirklich ernst wird, weil sie Angst davor hat, sich dann mit dem Kerl zu langweilen.
Ich denke ja, das findet man erst heraus, wenn es ernst geworden ist. Und kann dann noch immer eingreifen bzw. die Sache beenden.
Aber ich tippe ja, dass das bei ihr auch eine dieser Ängste ist, die man therapieren sollte. Professionell oder in Selbsthilfe. Die damit beginnt, sie sich einzugestehen...

19.02.2009 15:18 Uhr

schauby

RE: Vermeidungsstrategien

Deshalb können diese Leute es auffallend oft nicht ertragen allein sein, und stürzen sich sofort mit der ganzen Altlast ihrer zahllosen Scherbenhaufen, auf des nächste Opfer für ihres typisches Gemisch aus übertragender Hilflosigkeit und Selbsthass.

19.02.2009 16:06 Uhr

LeyluraLegbreaker

RE: Vermeidungsstrategien

Ich hab panische Angst mir die Weisheitszähne rupfen zu lassen und lauf seit zwei Wochen mit starken Medikamenten herum, weil die Bombe explodiert ist. Ich will nicht will nicht will nicht. Ich weiss genau ich komm jetzt wirklich nicht mehr drum herum, aber lieber erstmal weiterhin Tabletten schlucken, Urlaub nehmen und hoffen dass es vielleicht doch noch weggeht..so von selbst? *graus*

19.02.2009 16:02 Uhr

latentneurose

RE: Vermeidungsstrategien

Aufschiebeverhalten oder Prokrastination kennt wohl der gemeine Neon-User zu gut. Ein Großteil findet sich hier während der Arbeit oder neben dem Lernen für's Studium.

Mit ernsthaften Phobien hat das m.E. weniger zu tun.
Genauso sind kleine Ticks und menschliche oder soziale Makel durchaus vertretbar, wenn nicht sogar symphatisch - weil man merkt, dass das Gegnüber auch nicht so perfekt ist.

Ein Freund hat einen ziemlichen Reinlichkeitstick. Er wechselt nicht wie Justin Timberlake sechs mal am Tag die Unterwäsche, aber er würde niemals eine Nacht ohne Badezimmer oder Duschmöglichkeit irgendwo verbringen. Zudem verwaltet er seine Privatausgaben, und kann mir z.B. genau sagen, dass er in den letzten zehn Jahren etwa 2000 Euro für Süßigkeiten ausgegeben hat.

Ich habe Kontrollzwänge. Bevor ich das Haus verlasse überprüf ich mindestens zweimal, ob ich einen Schlüssel dabei habe, und oft nochmal bevor ich die Tür zuziehe.
Nachsehen ob die Herdplatten abgestellt sind. Sowas.
Generell habe ich keine Berührungsängste, aber es gibt auch Tage an denen ich gesellschaftliche Zusammenkünfte lieber meide. Entweder lass ich es gleich bleiben, oder sofern etwas verabredet wurde, lass mich nur kurz blicken. Abzusagen fällt mir generell schwer.

19.02.2009 16:18 Uhr

Christian_Flierl

RE: Vermeidungsstrategien

Übrigens: indem ich hier mitdiskutieren vermeide ich es gerade, mich um ein Geschenk für einen Freund zu kümmern - das ich Morgen, Vormittags brauche.

19.02.2009 17:03 Uhr

schauby

RE: Vermeidungsstrategien

Und ich meine 16 Seiten Abgabe für Editorial Design morgen, für die ich bereits ein Woche Aufschub bekommen habe.

Manchmal muss gut Ding eben Weile und vorallem etwas revitalisierende Zerstreuung zwischendurch haben.

19.02.2009 17:09 Uhr

Zuckerschnecke07

RE: Vermeidungsstrategien

@christian:
Online geht doch alles - mit Overnight Express :-) oder Ladenöffnungszeiten bis 22 Uhr!

19.02.2009 17:13 Uhr

Christian_Flierl

RE: Vermeidungsstrategien

Ja, aber ich weiß ja noch nicht mal, was ich schenken soll. tatsächlich vermeide ich es darüber nachzudenken.

19.02.2009 17:17 Uhr

Petya

RE: Vermeidungsstrategien

Abendessen in Dunkeln.

19.02.2009 17:20 Uhr

latentneurose

RE: Vermeidungsstrategien

Schöne Idee, das möcht ich auch mal machen.

Karten für ein Fussball- oder Eishockeyspiel. Einen Kasten Bier. Eine Kiste Wein. Ausflug in einen Hochseilgarten. Ein gutes Buch. Ein Abend in einem Striplokal. ...

19.02.2009 17:44 Uhr

Petya

RE: Vermeidungsstrategien

Im leeren Beutel in Regensburg. Ich kann Dir die Nummer des Veranstalters geben. Oder die Internetseite.

19.02.2009 17:55 Uhr

Guelle

RE: Vermeidungsstrategien

Du sagtest "ein Freund"?
Also, ein Mann.

Ein Kasten Bier geht immer.
Da muss man nich nachdenken und wenn man anfängt nachzudenken, macht man einfach ein Bier auf.

Simpel, aber effektiv.

19.02.2009 17:43 Uhr

Christian_Flierl

RE: Vermeidungsstrategien

Danke für die Tipps - würde ich alle machen (ob ich mich mit ihm ins dunkle setzen würde, um was zu essen - bin mir nicht sicher). Aber die Sache ist noch schwieriger: es geht um seine Hochzeit, da ist das mit dem Kasten Bier eher schwierig.

19.02.2009 17:47 Uhr

Guelle

RE: Vermeidungsstrategien


GERADE DANN!

GROSSER GOTT, BRINGT DEM MANN BIER!

19.02.2009 17:50 Uhr

Zuckerschnecke07

RE: Vermeidungsstrategien

Ich plädiere für Striplokal, Kasten Bier und Wodka! Viel Wodka!

19.02.2009 18:20 Uhr

latentneurose

RE: Vermeidungsstrategien

Die Geschenketippkomment are von Usern, die gerade mit etwas völlig anderem beschäftigt sind oder sein sollten, empfinde ich ja als gelungenes Beispiel für das Tagesthema "Vermeidungsstrategi en"...

Karten für ein Krimi-Dinner kamen bisher mit am Besten als Hochzeitsgeschenk an. Neben den Skylaternen - auch eine schöne Idee.

19.02.2009 18:20 Uhr

Petya

RE: Vermeidungsstrategien

hehe. ich habe frei, ich habe wirklich nichts zu tun. außerdem schreibe ich doktorarbeit. ;-)

ballonfahrt.

19.02.2009 18:35 Uhr

Petya

RE: Vermeidungsstrategien

für ihn und für seine frau doch. :-)

19.02.2009 17:57 Uhr

sailor

RE: Vermeidungsstrategien

@Christian

Verdammt, jetzt hast Du mich wieder dran erinnert...

:(

19.02.2009 18:09 Uhr

TNT

RE: Vermeidungsstrategien

hatte mal ein komisches erlebnis. mir ist einmal ganz schwummrig und doof geworden (panikattacke) als ich in der bahn in den tunnel zum hbf gefahren bin. mußte sogar aussteigen weil ich nicht in der bahn umfallen wollte. hatte am nächsten tag angst dass es wieder an dieser stelle passiert...und schwupps ist es auch wieder passiert...da das mein weg zur arbeit ist hatte ich echt angst davor mir angst einzubilden und es nur schlimmer zu machen und nicht mehr zur arbeit zu kommen. hab mich dann aber zum glück selbst therapieren können. seitdem verstehe ich "unbegründete ängste" auf jeden fall besser.

19.02.2009 17:27 Uhr

Guelle

RE: Vermeidungsstrategien


Urghs.
Ich merk gerade, dass ich Neon als Vorwand nutze, meine Wohnung nicht zu putzen, obwohl ich morgen Besuch bekomme...

Ok, einmal Auszeit noch, dann aber....also...dann geht das hier sowas von los...da werden aber ein paar staunen...also echt, dann geht's hier ab...huihuihui....

19.02.2009 17:55 Uhr

KatzeAngie

RE: Vermeidungsstrategien

Ich tue so, als würde ich schlafen - Immer.

19.02.2009 18:49 Uhr

MauerKind

RE: Vermeidungsstrategien

ich schlucke luft und lasse meinen bauch laut grummeln..behaupte dann, dass ich ungemein furchtbare bauchschmerzen hätte

19.02.2009 19:30 Uhr

Bluelove

RE: Vermeidungsstrategien

Angst vor Menschenmengen, Angst vor Fahrstühlen, Angst vor geschlossenen Räumen, Angst vor'm Fliegen... - oder eben: Klaustrophobie.
Ich fahre ÜBERALL, wo es nur irgendwie geht, mit dem Auto hin (egal wie viele km und wie lange es dauert), ich weigere mich, auf Konzerte zu gehen, in Diskotheken stehe ich grundsätzlich ganz Nahe dem Ausgang, im Kino reserviere ich nur Karten, die dem Ausgang am nächsten sind und mit Fahrstühlen fahre ich NIE, egal in welches Stockwerk, ich benutze die Treppe. Wegen der Fitness natürlich ;-)

20.02.2009 13:14 Uhr

MrsMacmillan

RE: Vermeidungsstrategien

Seit ich das Fachwort für dieses semipathologische Verhalten kenne, geht es mir deutlich besser damit: prokrastinieren.
Mit Diagnose lebt sich's leichter!

20.02.2009 13:14 Uhr

Lassokatze

RE: Vermeidungsstrategien

ich habe angst vor spritzen und tue seit ein paar jahren alles um sie zu vermeiden. schlecht geht es mir auch nicht, aber hier die impfung wäre gut gewesen und da die betäubung beim zahnarzt auch. allerdings habe ich mittlerweile top ausreden und vertrete argumente die mir sonst nie in den sinn gekommen wären.
doch ich kämpfe dagegen an und habe in 4 wochen einen termin zum vorsorglichen blutcheck. ich hoffe mal ich buche nicht spontan noch einen urlaub /:

20.02.2009 15:25 Uhr

Ahojbrausemaennchen

RE: Vermeidungsstrategien

Hm, ich habe im Laufe des Studiums glaube ich eine kleine Prüfungsangst entwickelt. Nicht, dass ich total durchdrehe oder so, aber ich merke, dass ich mehr Angst vor Prüfungen habe, als zu Schulzeiten und das, obwohl ich ja sogar die Möglichkeit hätte, die Prüfung zu wiederholen.


Und ich habe einen großen Ekel vor ausgefallenen Haaren, vor allem vor meinen eigenen.

21.02.2009 16:43 Uhr

Ahojbrausemaennchen

RE: Vermeidungsstrategien

Was ich gegen beides tun kann hab ich irgendwie selbst noch nicht rausgefunden... =/.

21.02.2009 16:45 Uhr

herzklappe

RE: Vermeidungsstrategien

ich finde, es ist ein echtes talent, wenn man gut in notlügen ist. ich beherrsche das aus dem "effeff":-).

21.02.2009 20:34 Uhr

johanna.sunshine.

RE: Vermeidungsstrategien

prokrastination.

http://de.wikipedi a.org/wiki /Prokrastination

komisch, dass aus soetwas sogar ein krankheitsbild werden kann.
ich gestehe: ich weiche auch immer allen sachen aus.
oder um es als krankheit auszudrücken: ich bin ein opfer der prokrastination.

22.02.2009 18:28 Uhr

Bloodbath

RE: Vermeidungsstrategien

Zimmer plötzlich aufräumen statt zu lernen... ;-)

22.02.2009 18:32 Uhr

herzklappe

RE: Vermeidungsstrategien

in keiner wohnung sieht es dermaßen tiptop aus wie in denen derer, die gerade für eine prüfung lernen müssen. war bei mir genauso: endlich mal fenster geputzt, das sah aber auch aus!

23.02.2009 10:14 Uhr



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