Charlie_B 11.02.2009, 12:41 Uhr 1 1

Charlie Brown

Jeder redet ihn mit vollem Namen (Charlie Brown) an. Außer Peppermint Patty, die sagt: "Schatz".Jedes Baseball-Spiel verliert seine Mannschaft. Oder das Spiel wird wegen Regen abgebrochen.Jedes Mal wenn er seinen Drachen steigen lässt, landet der im Baum.Lucie zieht jedesmal den Football weg..Sein Hund ist beliebter als er.Und seine einzige Liebe (das kleine rothaarige Mädchen) ist weggezogen, bevor er sie ansprechen konnte.Wie hält Charlie Brown das eigendlich aus?

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      @[Benutzer gelöscht] Zeugt die Tatsache, >dass< er es immer wieder versucht (was auch immer eben) nicht vielmehr von Optimismus? Eigentlich zeichnet er sich durch erstaunliche Standhaftigkeit aus, würde ich fast sagen. Oder er wäre - würde er einsehen, dass am Ende doch alles wieder in die Hose geht - restlos gelangweilt. Kann sich jemand Charlie Brown vorstellen, wie er - was weiß ich - ... - nein, also im Ernst, was weiß ich, irgendwas anderes eben - macht? Außerdem wäre dann der niedergeschlagene Blick nicht mehr gerechtfertigt. Die Niederlage ist sein Lebenselixier.

      11.05.2009, 17:46 von para-noir
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      @[Benutzer gelöscht] Wie gesagt, vielleicht würde er sich sonst zu Tode langweilen, kann doch sein. Oder aber, er ist die heimliche Diva, weiß, dass er derjenige ist, der alles zusammenhält, steht noch dazu ziemlich auf Aufmerksamkeit, ist ein schrecklicher Manipulant und viel unberechenbarer als alle anderen zusammen.

      11.05.2009, 17:57 von para-noir
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      @para-noir Und ich hab' eben noch was gelesen (also nicht, dass es Zufall war, dass ich mich grad darüber ausgelassen habe und mir zufällig was genau dazu in die Hände fiel, ich hab's eben nachgelesen, mein Regal bemüht), was - wie ich finde - ebenfalls dazu passt:

      "Wer spricht von Siegen? Baseball erscheint bei den 'Peanuts' als Zeitvertreib im buddhistischen Wortsinn. Bevor der Ball geworfen und zwangsläufig verfehlt wird, steht das Leben still, öffnet sich ein Raum nicht der Hoffnung, sondern der Erwartungslosigkeit, ein Zwischenraum der Sinnfreiheit gleich der Leere zwischen zwei Buchstaben. Auf dem Hügel des Werfers entspinnt sich eine Disputation über das Buch Hiob, und inmitten der weisen Worte weiser Jungmännern lässt sogar Charlie Brown das Klagen."

      Ich würd's wahrscheinlich - hätte ich Lust - ins Transzendente hineininterpretieren. Immer weiter. Einfach weil's geht. Nun ja, das hier war schon der Anfang, mit mir selbst zu reden, was mich - ganz Charlie-Brown-like - ziemlich deprimiert (mich aber normalerweise nicht davon abhalten würde, es zu lassen, hach ja).

      11.05.2009, 18:29 von para-noir