Femme fatales, Hexen, Witwen, Luder und andere schöne Frauen
Mag ich!
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FLIRT MIT JUDITH
Eine Madonna mit einem schwarzen Herzen. Welch eine Erfahrung, ihre Erscheinung wie eine Erleuchtung. Du erschauerst, erschrickst vor Glück. Dein Herz erhebt sich, erahnt, erspürt die Anwesenheit eines Engels. Am Anfang steht ihr Lächeln, das dich segnet, ihre Worte salben deine Wunden. Wie einem heiligen Stern folgst du ihr nach, folgst dem göttlichen Strahlen ihrer blauen Augen, dem Leuchten dieser Lichtgestalt. Dunkle Locken ringeln sich um Stirn und Schultern dieser Ikone. Ihr Mund, ihre Nase, ihre Wimpern, ihre Augenbrauen, ihre Wangen sind Reliquien, ihr Körper ein Tempel. Wie sie sich bewegt, wie sie spricht, du denkst an Sanftmut und Unschuld und erhoffst ihr Kommen mit Ungeduld. Du wirst zu ihrem Jünger, denn du wirst das Weibliche der Heiligen entdecken, mit sündiger Begierde. Du wirst sie anbeten, ihr huldigen, dich geißeln, bis sie dich endlich empfängt zum Abendmahl. Du wirst feurige Prozessionen zelebrieren, deinen Schweiß, dein Blut, deinen Samen, dein Herz opfern auf ihrem Altar. Sie wird dir himmlische Stunden bereiten, in denen du hoffst, du könntest ewig selig verweilen. Wenn du dich in ihrem Paradies niederlässt, völlig nackt, weil du ihr alles dargebracht hast, formt sie dich wie Lehm zu ihrem Geschöpf. Sie verbrennt dich zu hohlem Ton und zerschlägt dich an deinem Glauben, deiner Liebe. So, dass du am Ende nur noch Scherben auf deinem Kreuzweg bist, die ihr Kreuzzug hinterlassen hat. Nein, du wirst ihr nicht widerstehen, nicht widersagen, du wirst sie versuchen. Und erst auferstehen wenn du von ihrem Kelch getrunken hast: Den bitteren Saft der Erkenntnis.
Sie trägt schwarz, die Vereinskameraden ihren Mann zum Grab. Sie hört seine Mutter weinen und ein paar der Trauergäste. Sie streift sich heimlich über die verheilten Rippen, so weint sie auch, sie weint um das Kind, das er ihr besoffen aus dem Leib trat. Sie zuckt zusammen, als ihr Schwiegervater mit seiner groben Hand, tröstend über ihren Rücken streicht, aber sie hat Schlimmeres ertragen. Die Gemeinde versammelt sich um das Erdloch und den Pfarrer. Der labert vom braven Christen, der hier begraben wird. Sie lässt ihre Blicke schweifen, welche Heuchler sind gekommen? Welche, die alles wussten, nur nicht, dass sie ihn zu Tode mästete. Da steht Georg. Schnell schlägt sie die Augen nieder, sonst wäre jeder ihrer Blicke nur für ihn. So wie sie all ihren Schmuck nach dem Tag ihrer Hochzeit in einer Schatulle bewahrte, so bewahrte sie über all diese Jahre ihre Lust, ihre Liebe. Auch wenn sie das Untier selber töten musste, ist ihr Körper für Georg bereit wie dieses Grab für ihren Mann.
@SteveStitches
Geh nach Basra, auf den Basar. Dort erwartet sie dich, sie feilscht mit Datteln, Feigen, Oliven, und Melonen, sie ist die köstlichste Frucht und die gefährlichste. Sie ist so schön, dass die Dichter schweigen und die Musiker verstummen müssen. Du hast dich verkauft bevor du etwas kaufst. Sie blüht seit vielen Tausend Jahren. Sie führt ihren eigenen Dschihad, für und gegen uns Männer. Fitna ist die Sprache in der sie sich bewegt. Sie infiziert dich mit einem Dschinn, der in deinem Herz nistet. Sie bemalt ihren Körper für dich, auch in den entlegensten Winkeln, aber sie trägt den Schador. Sie lockt dich in ihr Haus, aber den Harem darfst du nicht betreten. Aus ihrem Fenster wehen süße, farbenreiche Klänge, aber du wirst es nicht erklimmen. Sie zeigt dir die Wüste und ist selbst die einzige Oase. Deine Sinne taumeln und tanzen wie ein Derwisch, wenn du sie gerochen hast. Ein Klang den du nie vergisst, als hätte eine Huris ihre Harfe gestreichelt, dabei hat sie nur mit 'Salam aleikum' ihren Diener begrüßt. Sie nennt dich 'Geliebter' und meint Schaitan. Du verletzt dich an ihren schmalen Säbeln aus Kajal. Ihr Lächeln vergiftet dich, lässt dich ewig leiden. Ihre Augen sind unerreichbare Sterne, ihre schwarzen Haare, sind wie Nächte die dich verwirren. Wegen ihr, könntest du Schande über dich bringen, wegen ihr, könntest du die Scharia verletzten, und die Gläubigen dürften dich steinigen, es wäre dir egal. Du könntest ein Scheich, ein Kalif, der Schah oder ein Imam sein, geh nach Basra, handle, sprich, flirte mit Bircan und du bist nur noch ein wertloser Mann.
@SteveStitches
Sie, gekleidet in klinisch sterilem Weiß, mit Gummihandschuhen, Operationshaube, etwas Make-up. Ich lausche ihren Erklärungen, sie zählt auf und erklärt mit gleichmäßiger, fester Stimme, als würde sie Märchen vorlesen, Märchen über den Tod. Sehr konzentriert, sie übereilt oder verstolpert kein Wort, und alle medizinischen Begriffe sitzen. Ich folge ihren routinierten Bewegungen, wie sie den Körper wuchtet und stemmt, dreht und hebt. Manchmal ist es ein Ringen und manchmal ein Tanz, die Masse bestimmt die Choreographie. Sie macht ihre Arbeit nüchtern wie der blanke Seziertisch, diszipliniert wie das aufgereihte Werkzeug, exakt wie der Schnitt ihres Skalpells. Das erste Mal erschrak ich und war erstaunt, wie sachlich eine Frau ihre Artgenossen öffnet. Wie ihr Messer in die Haut eintauchte und alles offenbarte. Wie sie Stück um Stück zerpflückte, um alle Einzelteile präzise zu erkunden. Wie war ich erschrocken, erstaunt und erregt, als sie mich erkundete, hastig meine Kleider zerpflückte, um Stück um Stück meinen Körper freizulegen. Als sie ihren BH, ihr Haar löste, ihre Scham entblößte, mich hemmungslos bezwang. Es war ein Tänzeln und ein Ringen, wie wir uns drehten, hoben, wuchteten und stemmten in unkontrollierten Bewegungen. Was für Töne quollen aus uns, während sie mich in sich eintauchen ließ? Ich war immer wieder erschrocken, erstaunt und erregt über das Wilde in ihren Forderungen und Handlungen, das Unbändige in ihrer Lust.
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FLIRT MIT JUDITH
02.07.2008, 00:02 von SteveStitchesEine Madonna
mit einem schwarzen Herzen.
Welch eine Erfahrung,
ihre Erscheinung wie eine Erleuchtung.
Du erschauerst, erschrickst vor Glück.
Dein Herz erhebt sich, erahnt, erspürt
die Anwesenheit eines Engels.
Am Anfang steht ihr Lächeln,
das dich segnet,
ihre Worte salben deine Wunden.
Wie einem heiligen Stern
folgst du ihr nach,
folgst dem göttlichen Strahlen
ihrer blauen Augen,
dem Leuchten dieser Lichtgestalt.
Dunkle Locken ringeln sich um
Stirn und Schultern dieser Ikone.
Ihr Mund, ihre Nase, ihre Wimpern,
ihre Augenbrauen, ihre Wangen
sind Reliquien, ihr Körper ein Tempel.
Wie sie sich bewegt, wie sie spricht,
du denkst an Sanftmut und Unschuld
und erhoffst ihr Kommen mit Ungeduld.
Du wirst zu ihrem Jünger,
denn du wirst das Weibliche
der Heiligen entdecken,
mit sündiger Begierde.
Du wirst sie anbeten, ihr huldigen,
dich geißeln,
bis sie dich endlich empfängt
zum Abendmahl.
Du wirst feurige Prozessionen zelebrieren,
deinen Schweiß, dein Blut, deinen Samen,
dein Herz opfern
auf ihrem Altar.
Sie wird dir
himmlische Stunden bereiten,
in denen du hoffst,
du könntest ewig selig verweilen.
Wenn du dich
in ihrem Paradies niederlässt,
völlig nackt,
weil du ihr alles dargebracht hast,
formt sie dich wie Lehm
zu ihrem Geschöpf.
Sie verbrennt dich zu hohlem Ton
und zerschlägt dich
an deinem Glauben, deiner Liebe.
So, dass du am Ende nur noch Scherben
auf deinem Kreuzweg bist,
die ihr Kreuzzug
hinterlassen hat.
Nein, du wirst ihr nicht widerstehen,
nicht widersagen,
du wirst sie versuchen.
Und erst auferstehen
wenn du von ihrem Kelch
getrunken hast:
Den bitteren Saft
der Erkenntnis.
@SteveStitches SCHWARZE WITWE
02.07.2008, 00:03 von SteveStitchesSie trägt schwarz,
die Vereinskameraden ihren Mann zum Grab.
Sie hört seine Mutter weinen
und ein paar der Trauergäste.
Sie streift sich heimlich
über die verheilten Rippen,
so weint sie auch,
sie weint um das Kind,
das er ihr besoffen aus dem Leib trat.
Sie zuckt zusammen, als ihr Schwiegervater
mit seiner groben Hand,
tröstend über ihren Rücken streicht,
aber sie hat Schlimmeres ertragen.
Die Gemeinde versammelt sich
um das Erdloch und den Pfarrer.
Der labert vom braven Christen,
der hier begraben wird.
Sie lässt ihre Blicke schweifen,
welche Heuchler sind gekommen?
Welche, die alles wussten,
nur nicht, dass sie ihn zu Tode mästete.
Da steht Georg.
Schnell schlägt sie die Augen nieder,
sonst wäre jeder ihrer Blicke nur für ihn.
So wie sie all ihren Schmuck
nach dem Tag ihrer Hochzeit
in einer Schatulle bewahrte,
so bewahrte sie über all diese Jahre
ihre Lust, ihre Liebe.
Auch wenn sie das Untier selber töten musste,
ist ihr Körper für Georg bereit
wie dieses Grab für ihren Mann.
@SteveStitches Geh nach Basra, auf den Basar.
05.07.2008, 22:33 von SteveStitchesDort erwartet sie dich,
sie feilscht mit Datteln, Feigen, Oliven, und Melonen,
sie ist die köstlichste Frucht
und die gefährlichste.
Sie ist so schön,
dass die Dichter schweigen
und die Musiker verstummen müssen.
Du hast dich verkauft bevor du etwas kaufst.
Sie blüht seit vielen Tausend Jahren.
Sie führt ihren eigenen Dschihad,
für und gegen uns Männer.
Fitna ist die Sprache in der sie sich bewegt.
Sie infiziert dich mit einem Dschinn,
der in deinem Herz nistet.
Sie bemalt ihren Körper für dich,
auch in den entlegensten Winkeln,
aber sie trägt den Schador.
Sie lockt dich in ihr Haus,
aber den Harem darfst du nicht betreten.
Aus ihrem Fenster wehen süße, farbenreiche Klänge,
aber du wirst es nicht erklimmen.
Sie zeigt dir die Wüste
und ist selbst die einzige Oase.
Deine Sinne taumeln und tanzen wie ein Derwisch,
wenn du sie gerochen hast.
Ein Klang den du nie vergisst,
als hätte eine Huris ihre Harfe gestreichelt,
dabei hat sie nur mit 'Salam aleikum'
ihren Diener begrüßt.
Sie nennt dich 'Geliebter'
und meint Schaitan.
Du verletzt dich an ihren schmalen Säbeln aus Kajal.
Ihr Lächeln vergiftet dich,
lässt dich ewig leiden.
Ihre Augen sind unerreichbare Sterne,
ihre schwarzen Haare,
sind wie Nächte
die dich verwirren.
Wegen ihr,
könntest du Schande über dich bringen,
wegen ihr,
könntest du die Scharia verletzten,
und die Gläubigen dürften dich steinigen,
es wäre dir egal.
Du könntest ein Scheich, ein Kalif, der Schah
oder ein Imam sein,
geh nach Basra,
handle, sprich, flirte mit Bircan
und du bist nur noch
ein wertloser Mann.
@SteveStitches
09.07.2008, 21:14 von SteveStitchesSie, gekleidet in klinisch sterilem Weiß,
mit Gummihandschuhen, Operationshaube,
etwas Make-up.
Ich lausche ihren Erklärungen,
sie zählt auf und erklärt
mit gleichmäßiger, fester Stimme,
als würde sie Märchen vorlesen,
Märchen über den Tod.
Sehr konzentriert,
sie übereilt oder verstolpert kein Wort,
und alle medizinischen Begriffe sitzen.
Ich folge ihren routinierten Bewegungen,
wie sie den Körper
wuchtet und stemmt,
dreht und hebt.
Manchmal ist es ein Ringen
und manchmal ein Tanz,
die Masse bestimmt die Choreographie.
Sie macht ihre Arbeit
nüchtern wie der blanke Seziertisch,
diszipliniert wie das aufgereihte Werkzeug,
exakt wie der Schnitt ihres Skalpells.
Das erste Mal erschrak ich
und war erstaunt,
wie sachlich eine Frau
ihre Artgenossen öffnet.
Wie ihr Messer in die Haut eintauchte
und alles offenbarte.
Wie sie Stück um Stück zerpflückte,
um alle Einzelteile präzise zu erkunden.
Wie war ich erschrocken,
erstaunt und erregt,
als sie mich erkundete,
hastig
meine Kleider zerpflückte,
um Stück um Stück
meinen Körper freizulegen.
Als sie ihren BH, ihr Haar löste,
ihre Scham entblößte,
mich hemmungslos bezwang.
Es war ein Tänzeln
und ein Ringen,
wie wir uns drehten, hoben,
wuchteten und stemmten
in unkontrollierten Bewegungen.
Was für Töne quollen aus uns,
während sie mich
in sich eintauchen ließ?
Ich war immer wieder
erschrocken,
erstaunt und erregt
über das Wilde
in ihren Forderungen und Handlungen,
das Unbändige in ihrer Lust.