ich komme mir verarscht vor.
ich bin richtig angepisst davon, bi zu sein.Bisexuelle werden nirgends beachtet. Entweder ist man straight oder schwul oder lesbisch. Aber was ist mit uns??Hat schon mal jemand von ner Bikneipe oder einer Bibar gehört? Nein. Natürlich nicht. Schwul oder lesbisch.Ich will mich aber nicht entscheiden! Was kann man da machen?

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"beachtet"? Geht es dir um Geltungssucht? Was interessiert es dich, geh in eine normale Bar, dort lernt man auch Leute kennen. Man muss doch nicht in eine Szene-Kneipe, um jemanden zu finden. Und außerdem, geh doch je nach Laune in eine Schwulen oder Lesben-Bar.Du stellst dich ja denen vor Ort nicht damit vor: Hallo, ich heiße ... und bin bi. Woher sollen sie es also wissen? Und keiner verlangt eine kategoriale Einordnung. Der einzige Mensch, dem du ehrlich gegenüber sein solltest, bist du selbst und dein/ potenzielle/r Partner/in.
10.05.2012, 14:50 von CyreneIch bin ebenfalls bi und muss mich auch oft irgendwie rechtfertigen. Da ich sehr feminin bin, heißt es zuweilen auch gerne: "Ach, das machst du doch nur, um die Männer geil zu machen." Nein, Fakt ist, ich war bisher nur in Beziehungen mit Frauen.
25.12.2011, 20:42 von outOfsinclairDass es keine Bi-Kneipen gibt, juckt mich nicht wirklich. Es gibt ja auch keine Blaue Augen-Kneipen und all so was. Ich denke, es kommt einfach darauf an, wie man seine Sexualität sieht. Manche definieren sich darüber, andere sehen das als eine Eigenschaft vieler. Ich gehöre zu Letzteren. Wenn man mich fragt, gebe ich eine Antwort, wenn man nicht fragt, sage ich nichts. Ganz einfach.
Ich glaube, das Problem an sich ist nicht die Bisexualität, sondern generell, dass Menschen nun mal dazu neigen, schnell zu urteilen. Aber das geschieht auch fernab der Sexualität.
Ich brauche keine Kneipe.
25.12.2010, 01:23 von Leni_Sci-Fi_LullabyAber ich finds unangenehm von homos schief angeschaut zu werden weil ich bi bin...
@Leni_Sci-Fi_Lullaby Ja aber 1. Man sieht es ja niemanden ( einige ausnahmen ausgeschlossen) an das er Schwul, Lesbisch oder Bi ist an.
25.12.2010, 16:58 von MomoiUnd wenn doch das Thema mal hochkommst ist das beste Argument immer noch "ich verliebe mich in das Herz eines Menschen und nicht in sein Geschlecht."
denke damit hat schon so ziemlich jeder sein Outing bei seinen Eltern begründet. :)
@Momoi Ich musste es gar nicht begründen...
25.12.2010, 16:59 von MadElaine@MadElaine Haha dann um so besser xD
25.12.2010, 17:00 von Momoi@Momoi Ja, aber Begründungen bringen meist sowieso nichts...
25.12.2010, 17:04 von MadElaine@MadElaine NJa bei meinen Eltern hats geholfen....nen bisschen :)
25.12.2010, 17:12 von Momoi@Momoi leider denke ich:
19.06.2011, 22:30 von GAYsinebegründungen nutzen wenig, wenn man kein verständnis aufbringen will oder zeigen kann...
@GAYsine ich find generell einfach nur schlimm, dass man(n) nicht für ernst genommen wird:
27.06.2011, 01:34 von Bobby.BoomFrauen sagen " ach bi?!... ja dann entscheidest du dich ja eh eher für Männer und willst mit den Frauen nur den kurzen Spaß haben,... du alter verkappter ;)! "
Männer sagen:" Oh Gott... Bisexuelle sind für Beziehungen einfach nicht geeignet; die haben Spaß mit den Kerlen, und lassen die dann fallen, sobald sich eine Frau in Aussicht befindet mit der Man(n) eine Familie gründen kann.
Ich meine: WTF?! ... erst über Diskriminierung beschweren und dann mal dick ausgrenzen und pigeon-hole thinking hooray ?!
@Bobby.Boom Ja das Gefühl nicht ernst genommen zu werden kenne ich. Inzwischen ist es mir aber egal, hauptsache ich habe meinen Spaß und befinde mich nicht auf eine Insel bei der ich zwar Zugehörigkeit finde aber meine Sexualität nur zur Hälfte ausleben kann. Ehrlich gesagt fällt es mir ziemlich schwer einen Partner/in zu finden, welche meine Interessen teilt. Bisexualität ist für mich nicht nur auf Männer oder Frauen zu stehen, sondern die Fähigkeit die Rollen zu tauschen z.B. als Frau die Lust daran zu penetrieren oder umgekehrt als Mann pentriert zu werden. Dabei gibt es Bisexuelle die aus ihrer heterosexuellen Rolle gar nicht heraus wollen. Auf das penetrieren jetzt bezogen meine ich. Also ich switche unheimlich gerne, das macht meine bisexualität aus und nicht welches Geschlecht ich habe und zu welchem ich mich hingezogen fühle, deshalb sollte mein Bettnachbar da ebenso flexibel sein. Ich täte mich daher als androgyn bezeichnen. Allein mit dieser Aussage positioniere ich mich an den Rand der Gesellschaft, aber damit kann ich inzwischen relativ gut leben, denn ich bleibe mir selber treu.
29.06.2011, 19:00 von bodenloseuferlose@bodenloseuferlose lass mal was haben, bodenloseuferlose :D echt jetzt!!!!!!!
12.07.2011, 21:03 von sahnemuhmuh° Hier in Europa anders - erst als (wann)man Bi war und Bi hatte, war man wer...
23.09.2010, 13:59 von papaya234@papaya234 das kann ich so nicht bestätigen.
23.09.2010, 14:03 von PriscillaBokay, bei 14 jährigen ist das wohl grad ziemlich schick, aber das ist mir ja nun egal, muss ich zugeben ;)
@PriscillaB Ich will mal ein Mädel in meinem Freundeskreis haben, das nicht bi ist...
23.09.2010, 14:05 von MadElaine@MadElaine hmmm, ich komme mir eher immer wieder wie der einzige mensch vor, dem es so geht.
09.11.2010, 23:42 von rampampa@rampampa Ich möchte iwann mal sagen "ich bin lesbisch" und dafür keine beachtung mehr bekommen weils nichts besonderes mehr ist.
19.12.2010, 20:47 von MomoiFrag mich was ihr wollt.
Setzt euch in ne Lesbenkneipe und habt spaß oder setzt euch in ne Hetenkneipe und habt spaß.
Warum muss man denn immer alles in ne Schubladeschieben?!
Hab man nur spaß wenn man in nen Kaffee kommt und weiß "juhu hier sind jetzt alle Bisexuell?"
Ist doch totaler blödsinn.
Es verlangt keiner das ihr euch entscheidet, genau so wenig wie ich weiß das ich nicht erst mit nem Kerl F***** muss um zu wissen welche orientierung ich hab.
@Momoi ich finde es auch scheiße, dass hetero so als normal gilt und alles andere schief angekuckt wird. ich will sagen: "ich bin bi." und mein gegenüber antwortet: "na und?"
19.12.2010, 20:52 von lucid_moonlightjeder soll sein leben leben wie er/sie es will, die sexuelle orientierung darf unser leben und unsere fremdwahrnehmung nicht derart beeinflussen.
@lucid_moonlight Amen! :)
19.12.2010, 20:54 von MomoiGenau so sollte es sein. Und das fängt erst an wenn wir homos aufhören uns als was besonderes hinzustellen!
@Momoi tun wir das wirklich? werden wir nicht von außen kritisch und abschätzig beäugt und hinterfragt, ist nicht erst seit wenigen jahren homo überhaupt salonfähig? die heterokultur macht es homos und bis unmöglich. der kompromiss, den wir zu finden versuchen, muss von beiden seiten kommen.
19.12.2010, 20:57 von lucid_moonlight@lucid_moonlight Es ist ein schwiriges thema, das auf beiden seiten was gemacht werden muss, gebe ich dir aber recht. :)
19.12.2010, 21:01 von Momoi@Momoi wie gesagt, ich will einmal sagen können: "ich bin bi" und von mir aus kann das meinen gegenüber langweilen, ich möchte nur, dass irgendwann egal ist, wie man "gepolt" ist. vllt utopisch, aber es wäre eine traumhafte welt dann.
19.12.2010, 21:04 von lucid_moonlightoch, man wird schon beachtet... weil alle wettern, man wäre ja eigentlich schwul/lesbisch, würd sich nur nicht trauen, das zuzugeben und mit einem könnte keine beziehung geführt werden, weil man ja sowieso wieder zum anderen geschlecht wechseln würde... -.-
23.09.2010, 13:48 von PriscillaB@PriscillaB Genauso sehe ich das auch - wir werden schon beachtet, aber nicht so, wie wir es gerne hätten bzw. es angebracht ist.
23.09.2010, 13:54 von MadElaine