"Und dann habe ich manchmal das Gefühl, mich nach einer Zeit des Glücks und der Zufriedenheit wieder dem Unglück vertraut zu machen, die Dinge in alte Enge zu führen, immer tiefer in den Wald, ins Unterholz zu treiben, emsig wie ein verrückter Nachtkäfer, fast frohlockend. Hinein ins Dickicht, vorbei an den morschen Bäumen, den hängenden, dünnen Ästlein, an denen der Sommer vorüber gezogen ist, - immer rastloser schlage ich mein Glück in die Flucht, damit es nicht eines Tages vor mir erschrickt, damit ich niemals aufwachen muss, mich nach etwas zu strecken, das mich längst verlassen hat." (aus: Herbstreigen)


Kommentare