von lalina
„Er erzählte mir nur ungern von ihr, weil er wusste, dass sie mich nicht mochte, nicht gut auf mich zu sprechen war und ich verstand es nur zu gut. Denn auch mir wurde schlecht, wenn ich daran dachte, dass sie zurückkommen würde.“
von iisi
„Sie wird mir wohl immer so in Erinnerung bleiben. In einer Gartenschürze und Gummistiefeln, etwas dreckig von der Gartenarbeit - und dieser wunderbare Duft nach Blumenerde.“
von Sultanine
"Ich gebe der Katze zu essen, die anscheinend die einzige ist, die einfach weitermacht. Fressen und schlafen. Ich würde am liebsten nur schlafen und erst aufwachen, wenn du vor mir stehst und mich weckst."
„Ich liege da und seh' dich an, aber seh' nicht wann und wo wir uns verloren haben. Im Treibsand liegend, treib' ich fliegend von dir weg, treibe in Gedanken, denke nach und komm' ins Wanken.“
von seek4happiness
"'Wenn morgen mein letzter Tag auf dieser Welt wäre, was würde ich tun wollen?’ Ich würde Dich anrufen, dich holen, dich einpacken, mitnehmen, wegfahren, behalten. Die letzten Stunden. Aber ich bin ein Feigling."
von MisterGambit
"Heute liege ich allein, hülle mich in eine blaue Kuscheldecke, glotze blöde Soaps und wünsche mir, meine Mutter würde lachend neben mir sitzen."
von FrauKopf
von scheuklappentext
"Wir hatten eine atemlose Affäre, die Stadt und ich. Erschöpfend. Fordernd. 'Alle wirklich guten Dinge sind anstrengend, weil sie leidenschaftlich sind', hat mal jemand zu mir gesagt. Genauso ist New York."
Ich sage zu Anna, sie müsse ihn kennen lernen, sie könne sich nicht vorstellen, wie es ist, dass er wieder da ist, könne das ja gar nicht begreifen...
von JackBlack
"Du liegst einfach nur da und starrst Löcher in die Luft. Selbst dann, wenn du schläfst. Du isst von leeren Tellern. Du lächelst, wenn niemand hinsieht. Du denkst, du fürchtest, du hoffst, ich sehe nicht hin. Aber der Junge kann nicht anders."
"Und deshalb genieße ich die Zeit mit Dir in homöopathischen Dosen. Nur so zur Sicherheit."
von fraeuleinungern
"Und jetzt sitze ich hier, auf meinem alten Sessel, dessen Stoff abgesessen ist, trinke Wein und deine Rückkehr brennt sich in meinen Magen."
von PONY.
"Die Regentropfen vermischten sich mit Tränen. Nein. Es war falsch jetzt zu gehen. Ich rannte zurück ins Krankenhaus. Ich rannte. So schnell wie schon lange nicht mehr. Ich atmete tief durch, klopfte und drückte die Türklinke herunter."
von sternenmaedchen92
von piapetite
"Ich habe meine Brille verloren. Schon wieder. Es war eine von diesen rosaroten mit Wolkengläsern. Wenn ich jetzt morgens aufwache ist alles anders."
von kxxx
„Ja und da ist nun mein Freund. Über den ich gerne einmal lache. Mit dem ich umso lieber lache. Dem ich nie sagen kann, dass ich ihn liebe, weil das Quatsch wäre.“
von Sommerregen03
„Wir tanzten, wir flüsterten, wir küssten einander. Und wir stiegen in verschiedene Taxis, denn im bereits gepackten Koffer war kein Raum mehr für das, was wir in jener Nacht waren.“
"Rosige kleine Finger ruhen in seiner braun-gefleckten Hand. Dreiundneunzig Jahre alte Haut wärmt, beruhigt, zittert matt und streichelt trocken. Ein neugieriges Gesicht schaut auf, fragt und staunt, verlangt ungeduldig nach Antworten."
von Sasali
"Drei Schritte nur, mehr wünsche ich mir nicht. Ich komme dir auf halbem Wege entgegen und strecke die Arme nach dir aus. Meine Hände werden dir den Halt geben, den du so lange entbehren musstest."
von mo_chroi
"Vielleicht gäbe es dann für uns kein Damals, sondern nur das, was jetzt und Morgen ist. Dich und mich und nur wir beide. Und ohne ein verdammtes Vielleicht."
von derHalbstarke
von DadaDoc
"Die Liebe verschwindet. Sie verschwindet leise. Sie verschwindet und jeden Tag wird sie ein bisschen kleiner und ein bisschen stiller, bis sie ganz leise ist und sie keiner mehr hört, noch nicht mal mehr du."
von RAZim
"Klassentreffen. Nach 16 Jahren raffe ich mich auf. Wenig später stehe ich allein vor dem Eingang zur Aula. ‚Riecht wie früher’, denke ich."
"Doch manchmal ist mit Heimat kein Ort gemeint. Manchmal ist Heimat der Mensch, den man am meisten liebt, denn bei ihm fühlt man sich sicher, geborgen, geliebt, und einfach 'zuhause'."
"Vielleicht gefällt es dir hier und du bleibst. Bleibst als du. Um dein Leuchten nicht zu verlieren. Und bleibst als wir. Um nicht immer alleine leuchten zu müssen."
von Jay222
"Das Vermissen vergeht nicht. Und deswegen sollte ich versuchen, das Beste aus einer ausweglosen Situation zu machen. Lieben bedeutet die Kontrolle zu verlieren. Und deswegen versuche ich das Lenkrad nun los zu lassen."
von Hexelilly
"Vor ein paar Monaten erreichte mich ein Brief: die Chemos schlagen nicht mehr an, schrieb sie. Sie rette sich nur noch über die Tage. Sie entschuldigte sich. Meine Mutter entschuldigte sich."
von fassadenmensch
von Lapislazuli
"In klaren Momenten fragst du dich, was aus dir geworden ist. Was er aus dir gemacht hat. Du bist glücklich und gleichzeitig unglücklich, seit Wochen gehst du durch ein Wechselbad deiner Gefühle."
von nachtschwimmer
"Dein Gang. Niemand bewegt sich durch die Straßen wie du. Es fällt dir vielleicht nicht auf, aber deine Füße zeigen immer ganz leicht nach außen. Es gibt niemanden, der so elegant geht obwohl er dauernd stolpert."
von gismoe
"Mein Arm berührt deinen. Ein endlos lauter Schrei. Wie ist das möglich? Dass du mich so einnimmst, mit solch winzigen Gesten. Meine Haut brennt. So, dass es fast wehtut."
"Noch einmal lehne ich in vertrauter Fremde an deiner harten Schulter und starre mit einer Mischung aus Heim- und Fernweh auf den Ozean hinaus. Das Gefühl, dass es das letzte Mal war, dass ich dich so umarme, ist nicht umsonst."
von La_gaviota
"Vielmehr warte ich darauf, dass das Leben beginnt. Oder anders gesagt, dass das richtige Leben beginnt. Ich habe immer das Gefühl gleich, jetzt gleich müsste es losgehen. Aber stattdessen geht es einfach nur weiter & weiter."
von justanotherpicture
"Da ist sie, die Liebe. Sie hockt auf den schmalen Schultern, dieser rothaarigen Frau, macht es sich gemütlich und winkt mir fröhlich zu."
"Ihr Herz kann sie nicht aus sich herausreißen. Aber sie kann nach dem Karton greifen und tapfer sein. Ein Foto nach dem anderen fliegt in das Feuer. Krümmt sich zu schwarzer Asche."
von coeuretraison
„Ganz oder gar nicht, hast du damals gesagt. Gar nicht ging nicht und ich ging aufs Ganze. Verlor einen Teil von mir an dich.“
von TextTrulla
Frau Rotblatt kann nicht schlafen, weil ihr Mann schnarcht. Knatterratterhuphup, so klingt das für sie. So beginnt, was in Morgenmantel und Gummistiefeln auf der Autobahn endet.
"Sie denkt an ein anderes Bett, einen anderen Arm, einen anderen Geruch, einen vertrauten Menschen. Sie fühlt wie die Hand, auf der ihr Kopf liegt, feucht wird. Stumm laufen ihr die Tränen über das Gesicht. Das ist vermissen."
"Nachts, da werden wir zu Helden. Und am Morgen? Verstecken wir uns. Vor der Wahrheit, die nachts nicht in den Sinn kommt. Dass wir eine scheiß Angst haben. Vor allen anderen. Vor uns selbst. Vor dem, was man 'Zukunft' nennt."
von Freulein_Taktlos
"Ich dachte nur: 'Wow, ist die schön.' Und noch irgendwas anderes wie: 'Scheiße, spinnt die?'"
von Shiu
"Während unserer Gespräche hast du zu viel über sie gesprochen. Zu viel von ihr erzählt. Die Angst meldete sich wieder, wollte an die Oberfläche. Ich schob sie weg und dich in mein Bett."
von taetschbuesi
"Ich bin nicht in dich verliebt. Aber irgendwas passiert in mir, wenn du neben mir liegst. Ein kleiner Punkt, den ich vorher nie bemerkt habe, der immer wärmer wird. Bis ich mich zusammenrolle und einschlafe. In deinen Armen."
von berlin_bombay
"Ich denke noch deinen Namen, doch du bist weg, sobald ich mich umdrehe und aus meinem Delirium auf die leere Bettseite neben mir starre. Ich suche dich "
"'Wie ist das so, allein zu sein?' Neben mir steht ein älterer Mann und schaut mich interessiert an. In meinem Einkaufswagen befänden sich lediglich Sachen für eine Person. Das habe er gleich gesehen. Er will eine Antwort und ich beginne zu stammeln."
von eat_P
"Gestern waren sie Liebende. Heute schlafen sie getrennt. Er im Garten hinter dem Haus, sie im Teich. Und am Himmel geht der Mond auf."
Jeden Morgen liegt sie neben mir, nimmt meine Hand und fragt mich nach dem Glücksgefühl. Immer erzähle ich ihr Märchen, die ich nur für sie erfinde.Kleine Geschichten von wahrem Wohlgefühl und kribbelnden Bäuchen.
Die nächste Ausgabe: 15. Juli 2013
Claudia - gute Stimmung im Büro! Auf NEON.de kannst du eigene Texte und Bilder veröffentlichen und mit anderen über die Themen diskutieren, die dir wichtig sind. Wenn du Fragen hast, kannst du sie dem Lotsen stellen.
Unter den schönsten Geschichten in der Rubrik Bücher meines Lebens verlosen wir sechs Monate Skoobe gratis. Alle Infos: hier!
„jemand, der alle "was ... sagt"-poster nach bad salz...“
„was die mrs. sagt.“
„toller text, hat mir sehr gut gefallen!“
„Hahaha. “
„Eis für alle und zwar für umme ;-)“
„Ich weiß dass du korrigiert werden magst, daher..Im ...“
„du bist nicht interessiert das merke ich einfach, ic...“
„der herrmitdempixel hat ja schon mal eine umfassende...“
„"Ich kann dir auch noch was sagen! Du bist der häßli...“
„du hast an diesem abend sofort meine deckweise durch...“
Verschenke NEON im praktischen Abo und hol dir ein Geschenk gratis dazu - z.B. eine iTunes-Geschenkkarte!
Dr. Marco Moor berichtet für »NEON« von seinem Klinikalltag. Jetzt auch als Buch – ehrlich, lustig, tragisch, scharf.
698 neue Wörter von friendgehen bis krank- feuern - mit den besten Vorschlägen der NEON- User. Jetzt bestellen!
NEON-Apps für iOS und Android