von Jay222
"Vielleicht gefällt es dir hier und du bleibst. Bleibst als du. Um dein Leuchten nicht zu verlieren. Und bleibst als wir. Um nicht immer alleine leuchten zu müssen."
von Avienne
"Vielleicht sage ich einfach direkt, dass ich dich nicht einfach hätte gehen lassen dürfen und du mir so sehr fehlst, dass ich jetzt sogar schon bei Actionfilmen heule."
von Hexelilly
"Das Vermissen vergeht nicht. Und deswegen sollte ich versuchen, das Beste aus einer ausweglosen Situation zu machen. Lieben bedeutet die Kontrolle zu verlieren. Und deswegen versuche ich das Lenkrad nun los zu lassen."
von fassadenmensch
"Vor ein paar Monaten erreichte mich ein Brief: die Chemos schlagen nicht mehr an, schrieb sie. Sie rette sich nur noch über die Tage. Sie entschuldigte sich. Meine Mutter entschuldigte sich."
"In klaren Momenten fragst du dich, was aus dir geworden ist. Was er aus dir gemacht hat. Du bist glücklich und gleichzeitig unglücklich, seit Wochen gehst du durch ein Wechselbad deiner Gefühle."
von Lapislazuli
"Dein Gang. Niemand bewegt sich durch die Straßen wie du. Es fällt dir vielleicht nicht auf, aber deine Füße zeigen immer ganz leicht nach außen. Es gibt niemanden, der so elegant geht obwohl er dauernd stolpert."
von nachtschwimmer
"Mein Arm berührt deinen. Ein endlos lauter Schrei. Wie ist das möglich? Dass du mich so einnimmst, mit solch winzigen Gesten. Meine Haut brennt. So, dass es fast wehtut."
von gismoe
von La_gaviota
"Noch einmal lehne ich in vertrauter Fremde an deiner harten Schulter und starre mit einer Mischung aus Heim- und Fernweh auf den Ozean hinaus. Das Gefühl, dass es das letzte Mal war, dass ich dich so umarme, ist nicht umsonst."
von justanotherpicture
"Vielmehr warte ich darauf, dass das Leben beginnt. Oder anders gesagt, dass das richtige Leben beginnt. Ich habe immer das Gefühl gleich, jetzt gleich müsste es losgehen. Aber stattdessen geht es einfach nur weiter & weiter."
von FrauKopf
"Da ist sie, die Liebe. Sie hockt auf den schmalen Schultern, dieser rothaarigen Frau, macht es sich gemütlich und winkt mir fröhlich zu."
"Ihr Herz kann sie nicht aus sich herausreißen. Aber sie kann nach dem Karton greifen und tapfer sein. Ein Foto nach dem anderen fliegt in das Feuer. Krümmt sich zu schwarzer Asche."
von JackBlack
„Ganz oder gar nicht, hast du damals gesagt. Gar nicht ging nicht und ich ging aufs Ganze. Verlor einen Teil von mir an dich.“
von coeuretraison
Frau Rotblatt kann nicht schlafen, weil ihr Mann schnarcht. Knatterratterhuphup, so klingt das für sie. So beginnt, was in Morgenmantel und Gummistiefeln auf der Autobahn endet.
von TextTrulla
von lalina
"Sie denkt an ein anderes Bett, einen anderen Arm, einen anderen Geruch, einen vertrauten Menschen. Sie fühlt wie die Hand, auf der ihr Kopf liegt, feucht wird. Stumm laufen ihr die Tränen über das Gesicht. Das ist vermissen."
von Freulein_Taktlos
"Nachts, da werden wir zu Helden. Und am Morgen? Verstecken wir uns. Vor der Wahrheit, die nachts nicht in den Sinn kommt. Dass wir eine scheiß Angst haben. Vor allen anderen. Vor uns selbst. Vor dem, was man 'Zukunft' nennt."
von PONY.
"Ich dachte nur: 'Wow, ist die schön.' Und noch irgendwas anderes wie: 'Scheiße, spinnt die?'"
"Während unserer Gespräche hast du zu viel über sie gesprochen. Zu viel von ihr erzählt. Die Angst meldete sich wieder, wollte an die Oberfläche. Ich schob sie weg und dich in mein Bett."
von Shiu
"Ich bin nicht in dich verliebt. Aber irgendwas passiert in mir, wenn du neben mir liegst. Ein kleiner Punkt, den ich vorher nie bemerkt habe, der immer wärmer wird. Bis ich mich zusammenrolle und einschlafe. In deinen Armen."
von taetschbuesi
"Ich denke noch deinen Namen, doch du bist weg, sobald ich mich umdrehe und aus meinem Delirium auf die leere Bettseite neben mir starre. Ich suche dich "
von berlin_bombay
von eat_P
"'Wie ist das so, allein zu sein?' Neben mir steht ein älterer Mann und schaut mich interessiert an. In meinem Einkaufswagen befänden sich lediglich Sachen für eine Person. Das habe er gleich gesehen. Er will eine Antwort und ich beginne zu stammeln."
von Sasali
"Gestern waren sie Liebende. Heute schlafen sie getrennt. Er im Garten hinter dem Haus, sie im Teich. Und am Himmel geht der Mond auf."
Jeden Morgen liegt sie neben mir, nimmt meine Hand und fragt mich nach dem Glücksgefühl. Immer erzähle ich ihr Märchen, die ich nur für sie erfinde.Kleine Geschichten von wahrem Wohlgefühl und kribbelnden Bäuchen.
"Zu meiner Mutter hab ich mal gesagt, das mit uns wäre wie ein Crêpe mit Marzipan: Die ersten Bissen sind unglaublich lecker, aber irgendwann wird es zu süß, und dann kommt die Übelkeit."
von JennyInWonderland
"Ich möchte wieder, dass sich alles richtig anfühlt. Wenn es sich schon nicht richtig anfühlt, dann doch bitte ein bisschen weniger falsch."
von DadaDoc
"Wir stehen immer noch da. Unschlüssig. Du rauchst und rauchst, knallst deine Asche an deinem Fahrradlenker ab. Bist wohl nicht so der Aufreißertyp. Bin ich auch nicht, Sackgasse."
von schillerskomplizin
von Thezz
"Unberührt liegen sie nebeneinander, nur ihre Bettdecken fühlen sich. Sie könnte viel weiter an das äußere Ende ihre Bettseite rutschen, doch das ist das Letzte, was von ihr gewollt ist."
"Das brüderliche Band zwischen uns, so fest es auch war, gab mit jedem Schritt, den wir in die Sommer hineinmarschierten, ein kleines bisschen nach."
von verliebtdarinverliebtzusein
"Du warst Freiheit und Lebenslust. Du warst das Kind in mir, du warst spontanes nachts-ins-Freibad-einbrechen, du warst Wasserschlachten im Park. Aber vielleicht war ich zu jung für diese Art von Liebe."
"Du ärgerst dich dann und wann über mich, sagst, dass ich dich zu Dingen verleite, die man im Erwachsenenalter nicht mehr tun sollte. Du klingst in diesen Szenen wie deine Mutter."
von mo_chroi
"Ich ging wortlos weiter, den Spuren folgend. Ich spürte den Blick des Schreiners in meinem Rücken. In dem Moment, als er sich von der Gruppe löste, um mir nachzugehen, war die Suche beendet."
von frl_smilla
"Nein, sagte ich noch mal in den Hörer der Sprechanlage zu der fremden Frau, die vor meiner Haustür stand, ich will nicht über Gott reden."
von derWaschbaer
"'Du könntest mal wieder was schreiben', sagte sie. 'Du wirkst in letzter Zeit so unausgeglichen.' 'Unausgeglichen'. Er legte sich das Wort auf die Zunge, dachte nach und sprach es erneut aus: 'Unausgeglichen.'"
von Richard_at_Neon
"'Ich bin zurück.' Und auf einmal scheint es in dieser Bar nur noch uns zu geben. Ich kann ihren Blick nicht deuten. Sie nickt und senkt ihren Kopf zu Boden und hört nicht auf zu nicken."
von jetztaufimmer
"'Kannst du dich an den Mann erinnern, der dir vor zwei Tagen einen kleinen, netten Kuss auf den Hals gehaucht hat?', fragt die Sehnsucht."
"Als wir vor meiner Wohnung stehen, weiß ich nicht, wohin ich schauen soll. Einen kurzen Moment blicke ich dir ins Gesicht, schaue aber sofort wieder woanders hin. Wie konnte ich deine Schönheit nur so lange übersehen?"
von pummelprinzessin
"Ich wünsche mir, dass du in solchen Momenten weißt, dass du immer bei mir bist. Weil jeder Frühling, sich nach dir anfühlt. So fühlt es sich mit dir an, wolkenlos. So fühlt sich Glück an."
von Froschente
"Johanna und ihre langen roten Haare. Ihre Lippen, ihre schöne glatte Haut. Ich will sie nicht vergessen. Weil mir sonst gar nichts mehr bleibt."
von neleammerie
von MaedchenAufDerBruecke
"Wir waren eineinhalb Jahre zusammen und mehr brauchte es mittlerweile nicht mehr – ein verdammtes Stück Plastik – um unsere Unfähigkeit zu entlarven, uns wie zwei vernünftige Menschen zu benehmen."
von wenicepeach
"Er saß in seinem Sessel. Die staubige, beige Wolldecke über seinen Beinen. Er freute sich, als er sie sah. Sie scherzten und lachten, und sie bemerkte nicht die Tränen in den Augen seiner Frau."
von nyx_nyx
"Alle drei dachten sie gingen um etwas aufzubauen, um zu helfen. Ihnen war nicht klar, dass sie anschließend erst in einem Trümmerhaufen stehen würden. Ihrem eigenen."
"Marie sagt zum ersten Mal seit langer Zeit gar nichts. Sie schaut Amanda nur an, während ihr Kaffee allmählich kalt wird und die Tische um sie herum neu besetzt werden. Dann streckt sie ihre Hand aus und greift über den Tisch."
von LauraPhilomenaTheresa
"Und so steck ich nur dein blödes rotes Feuerzeug ein, dass Du morgens auf dem Tisch hast liegen lassen. Trage es den ganzen Tag in meiner Hosentasche, obwohl ich doch gar nicht mehr rauche. So etwas tun Anti-Romantiker."
von Secretly_Mia
"Viele offene Türen, die eine weiter, die andere weniger angelehnt, warten auf mich. Blicken mich fordernd an, lassen mich fürchten. Keine verrät mir, was hinter ihr wartet, nur alle erwarten, dass ich endlich losgehe. Aber wohin?"
von L.Giannani
Die nächste Ausgabe: 10. Juni 2013
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