LudwigMartin 03.04.2008, 00:45 Uhr 6 5

Das Essen und das gute Gefühl

Vegetarisch, bio, allein oder gemeinsam, buleminisch oder gar der Schierlingsbecher - warum uns die Frage nach unserer Ernährung so nahe geht

_
Wie, Sie essen also kein Fleisch?

Nein, ich esse kein Fleisch.

Kein Huhn, kein Fisch und auch kein Rind?

Nein, kein Huhn, kein Fisch und auch kein Rind!

Was denn, nicht mal so ein saftiges Schnitzel?

Nein, auch kein saftiges Schnitzel! Ich esse kein Fleisch!!

...

Viele werden diesen Fernsehsketch kennen, wo schließlich der Vegetarier selbst nicht einmal seinen Gemüseteller essen möchte. Das Essen wurde ihm verleidet. Warum mochte er nicht mehr? Es war doch das gleiche gesunde fleischlose Essen, von dem er überzeugt war, daß es ihm gut täte.

Ich hatte einmal eine Mitbewohnerin, die aß kein Fleisch, aber Fisch. Also eigentlich doch Fleisch, aber eben nur Fischfleisch sozusagen. Und dann war dort ein anderer Mitbewohner, der mir einen riesigen Vortrag hielt, daß die Fische in riesigen Unterwasser-Farmen gehalten werden, und wie bigott es wäre, "Vegetarier" zu sein und dann die gequälten Fische mit riesig gutem Gewissen in sich reinzustopfen. Leider verfehlte der Vortrag sein Ziel: meiner Mitbewohnerin schmeckte lediglich nichts, was auf zwei oder vier Beinen lief.

Um kaum etwas in unserer ja nun wirklich sehr persönlichen Lebensgestaltung gibt es so viel moralisches Debattieren und gegenseitiges Unverständnis wie um das, was man ißt und trinkt. Eine weitere Mitbewohnerin von mir versuchte bespielsweise, mir die Freilandhaltungs- aber nicht Bio-Eier durch Abbildungen eingesperrter Hühner madig zu machen. Sie versuchte sozusagen einen äußerst unreflektierten Angriff auf mein Gefühl: Auf das gute Gefühl beim Essen.

Um dieses Gefühl geht es hier.

Das Gefühl Frankreich, wenn wir ein Baguette essen. Das Gefühl Öko, wenn sich Öko-Siegel an Öko-Siegel in unserem Eß-Regal reiht. Das Gefühl der Verbundenheit zum Bauern, dem wir unser Ei direkt abgekauft haben. Aber auch das Gefühl Wildnis, wenn wir unser Steak vom Grill nehmen oder die Kartoffeln aus dem Feuer klauben. Das Gefühl Ekel und Selbstverachtung, wenn wir buleminisch alles wieder auskotzen.

Wenn wir Nahrung zu uns nehmen, führen wir einen Akt äußerster Intimität durch, denn das, was in unseren Körper kommt, wird Teil von uns. Wir spüren das und damit wird diese körperliche Intimität zu einem seelisch intimen Erlebnis. Cowboys und Rinder, Reisfelder und Bauern mit großen runden Hüten, springende Lachse, bunte oder eintönige Felder, abgasreiche Transporter mit Nahrung, hungernde Menschen und viele Bilder mehr ziehen an unserem inneren Auge vorbei und bilden eine Ikonografie von gutem und bösem Essen. Nahrungsaufnahme wird zur Religion. Dabei geht es nicht nur um die Produktion, sondern auch um die Situation: Essen wir am Bahnhof, wo uns der Penner im Visier hat? Essen wir mit anderen oder lieber allein? Fühlen wir uns erhaben, wenn wir im Restaurant bedient werden? Essen wir mit, wenn wir Obdachlose an der Suppenküche bedienen?

Die Nahrungsaufnahme mit guten und schlechten Momenten ist eine Religion, die unser Lebensgefühl stärkt, wenn wir es schaffen, uns dem Guten zu verpflichten, bzw. dem, was wir für das Gute halten. Und da beginnt das Problem. Jeder hält etwas anderes für gut, jeder findet etwas anderes wichtiger. Und immer, wenn jemand sein Nahrungsweltbild ausbreitet, greift er das intime Erleben des anderen an, will dessen innere Bilder neu besetzen. Es ist so, als wolle jemand das Sexualleben aller politisch reformieren, indem er beispielsweise mit dem Wort Missionarsstellung versucht, an das Ungerechtigkeitsempfinden zu appellieren.

Das gute Gefühl gerät in Gefahr und wir schaffen es nicht, unsere Religion neu anzupassen, weil stets neue Inputs von guten und schlechten Bildern auf uns einströmen. Die Verunsicherung nimmt zu und es gibt immer weniger Situationen, die uns ein gutes Gefühl beim Essen vermitteln. Es sei denn, wir verwahren uns vor der Missionierung, indem wir in gleiche Umfelder fliehen oder uns aber ideologisch aufrüsten, das heißt, im Fall des Falles die Gegenmission starten. Es geht schließlich um unsere körperliche und seelische Gesundheit. Die Konsequenz heißt Trennung und Isolation. Genauso wie sich Gated Communities von der Umwelt aus Armut und Kriminalität abschotten, können wir uns verbarrikadieren hinter Ideologie und Gruppenzugehörigkeit. Die Fronten werden damit verstärkt, aber auch neue aufgemacht. Denn in den Lagern tauchen jetzt Feinunterscheidungen auf: es geht lange nicht mehr um Fett, Fleisch und E-Stoffe. Wir können dem Angriff auf unsere Intimität nicht entrinnen und im ideologisch gestärkten Lager ist das Sicherheitsempfinden sensibler als je zuvor.

An dieser Stelle der Aussichtslosigkeit möchte ich auf drei bekannte Geschichten reflektieren, die das gute Gefühl des Essens und Trinkens neu beleuchten.


Sokrates und der Schierlingsbecher

Sokrates wird gemäß Überlieferung wegen Verführung der Jugend zum Tode verurteilt. Die Runde der Athener Bürger verlangt, daß er den Schierlingsbecher trinkt. Trotzdem er seine Haltung nicht bereut und das Urteil bedauert, geht Sokrates den Weg zum Tod, ohne an Kampf oder Flucht zu denken. Er trinkt den Todestrank in dem Bewußtsein, daß das Gesetz dieser Stadt ein Heiligtum ist, dem er sich nicht entziehen kann. Und in der Tat ist der Körper des Atheners zu jener Zeit Teil des Körpers der Stadt - die Athener Bürger, deren Recht es im Gegensatz zu Sklaven, Frauen und Fremden ist, sich nackt zu zeigen, ist in intimer Gemeinschaft mit seiner Stadt und ihrem Gesetz. (vgl. Richard Sennett: Fleisch und Stein) Man kann es auch so ausdrücken, als daß sich ein gutes religiöses Gefühl im Menschen nur einstellt, wenn es sich im Einklang mit der Gemeinschaft der Stadt befindet. Indem nun Sokrates den Schierlingsbecher, der seiner Gesundheit offensichtlich schadet, trinkt, befindet er sich im Einklang mit dem Gesetz der Stadt. Dieses gute Gefühl steht gegen das schmerzende Bewußtsein, das Leben zu verlieren. Vielleicht war es Idealismus. Vielleicht aber war das gute Gefühl auch einfach so stark, daß es die Todesangst im Bann hielt. Der Schierlingsbecher war dann ein Trunk, der seinen Trinker seelisch befriedigte.


Die Artusrunde und der Gral

In der Sage treffen die Ritter der Tafelrunde zu Pfingsten zusammen und plötzlich erscheint nach Donnern und Lichtstrahlen ein von einer unsichtbaren Person getragener leuchtender Kelch - der heilige Gral. "Die Ritter schauten einander an und jeder kam dem anderen schöner vor, als er ihn je gesehen hatte." (Franz Baumer: König Artus und sein Zauberreich) Dann verstömen sich süße Düfte und plötzlich erscheinen die erlesensten Speisen. Und diese sehr persönlich und intim, denn "jeder Ritter erhielt die Speisen und Getränke, die er am meisten auf der Welt liebte." (ebd.) Man ist erinnert an eine Szene aus dem Parfum von Süskind: als das Parfum verströmt, fühlen sich die Menschen, als würde ihr Geschlechtsteil nach der Art liebkost, von der sie am meisten träumten. Das intime persönliche Glücksgefühl wird in der Gralssage verbunden mit dem Wahren und Guten, denn die Voraussetzung für die Grals-Wahrnehmung ist das reine Herz und die Freiheit von Sünde - eine Überhöhung christlicher Moral, die nicht ursprünglich christlich ist, doch dazu später. Neben dem Speisungswunder bewirkt der Gral auch ein Heilungswunder als Bezeugung des Guten und Heilenden. Die Treue zu Artus und die Berufung auf das Gute wird hier wieder in Speise und Getränk und einem damit übereinstimmenden guten Gefühl belohnt. Einem Gefühl, das sogar Christen und Heiden miteinander teilen können, davon ist in der Gralssage ausdrücklich die Rede.


Das christliche Abendmahl

Das letzte Abendmahl von Jesus Christus und seinen Jüngern ist ein Kernthema der christlichen Tradition. Viele Konfessionen feiern es am Gründonnerstag, römisch-katholisch wird dieses Ereignis Sonntag für Sonntag als Eucharistie zelebriert. Das Ereignis ist ein Mahl, in welchem Jesus mehrere wichtige Dinge tut. Er als der Meister wäscht seinen Jüngern die Füße und sagt, nur wer sich waschen lasse, habe Anteil an ihm. Er eröffnet ihnen seinen nahenden Tod. Er bricht das Brot zum Mahle und spricht davon, daß es sein Fleisch und sein Blut sei. Und letztlich spricht er auch die künftigen Verfehlungen seiner Jünger an: Verrat und Verleumdung. Allein diese Kombination schon ist so weltfremd, daß theologische Predigten an ihrer Ausdeutung scheitern und sich meist auf Einzelaspekte konzentrieren. Die Bezogenheit auf den "Leib des Herrn", des Herrn, der für das Gute steht, macht die Verbindung zwischen dem Essen und Trinken einerseits und dem guten Gefühl andererseits besonders intensiv deutlich. Wer in dieser Gemeinschaft ißt, der tut gut, ohne darauf schauen zu müssen, was er genau ißt, denn die Gemeinschaft und das Ansinnen verwandeln die Nahrung in den Leib Christi. Und selbst den Sündigen wird - im Kontrast zur Gralssage - Gemeinschaft und das gute Mahl nicht verwehrt: der Verräter Judas ißt sogar aus derselben Schüssel wie der Herr. Das gute Gefühl ergibt sich durch die Anteilnahme am Herrn und einer Gemeinschaft, die dieser stiftete und die wenigstens in diesem Moment in seinem Sinne handelt.

---

Das gute Gefühl des Essens und Trinkens gründet also auf einem Gefühl der Auserwähltheit und des Anteils am Guten. Das Gute kann sich durch Gemeinschaft und Regeln der Gemeinschaft, aber auch durch Körperfreundlichkeit (gesundes Essen) oder soziales Gewissen (gegenüber Produzenten und Tieren) auszeichnen. Daher ist der Kampf um das "gute Essen" quasi ein religiöser Kampf. Er trennt das Gute vom Bösen, Erlöste von Verdammten.

Spüren wir jedoch dem Abendmahl in seiner Konsequenz noch einmal nach, ergibt sich teilweise ein anderes Bild. Die frühe Christenheit hielt ein Herrenmahl, das sich in einem entscheidenden Detail von den typischen Abendmahlen der Zeit (griechisch-römische Welt) unterschied: Es durchbrach Zugehörigkeitsprinzipien und gesellschaftliche Schichten. Zum Herrenmahl waren alle geladen und Jesus' Worte bestätigen dies "dies ist mein Blut, das für alle vergossen wurde." Das Wort "alle" ist so unmißverständlich, aber leider so klein, daß es leicht überhört oder überlesen wird. Es heißt nicht "alle, die..." und knüpft Bedingungen, sondern es meint, was es sagt: alle.

Leider ist das in der Tradition nicht bis heute durchgedrungen. Die "Auserwähltheit" vermittelt Menschen ein zu geiles Gefühl, als daß sie davon lassen könnten. Es trifft jeden irgendwann. Um sich ins Recht zu setzen, um sich ins Gute zu setzen, um sich abzusetzen - von anderen, von den Schlechten. Die Kirche hat das Herrenmahl zum Elite-Club entwickelt. Sie setzt Glaubensbekenntnis und Taufe voraus und katholischerseits den Glauben an die Anwesenheit Christis im Brot, sie exkommuniziert gegebenenfalls, setzt also die Teilnahme am Herrenmahl als Druckmittel ein. Ein katholischer Bischof begründete vor einiger Zeit die Eucharistie-Verweigerung gegenüber evangelischen Christen mit den Worten, die Messe wäre das Wohnzimmer und die Eucharistie das Schlafzimmer. Hinsichtlich der Intimität hat er vollkommen recht: das Mahl ist intim - es berührt meinen Körper und meine Seele im Innersten. Aber das Herrenmahl definiert sich darüber, daß alle eingeladen sind. Und "alle" ist unmißverständlich.

Ein Herrenmahl, das Menschen ausschließt, ist keines. Wäre dies nicht eine Antwort auf die heutigen Unsicherheiten, was das gute Essen sei? Wir könnten immer noch im Detail auf Herkunft, Verarbeitung und Qualität achten, aber alle diese Kriterien könnten in den Hintergrund treten, wenn wir wenigstens eine sichere Unterscheidung treffen könnten: Können wir mit jedem gemeinschaftlich Mahl halten oder nicht? Das gute Essen ist kein gutes Essen, wenn wir es nicht mit jedem Dahergelaufenen teilen könnten.

Die Gemeinschaft mit jedem Möglichem gäbe ein unangreifbares gutes Gefühl des Essens und Trinkens - warum können wir nicht alle als auserwählt betrachten? Wenigstens für diesen Moment des gemeinsamen Mahls. Alles andere wären Detailfragen und eine Vielfalt ist der Welt und dem Einzelnen ja durchaus zuträglich.

5

Diesen Text mochten auch

6 Antworten

Kommentare

  • Kommentar schreiben
  • Kommentar eines gelöschten Benutzers
    • 0

      @[Benutzer gelöscht]
      Leidig, aber bleibend. So wie Sex... ;-)

      24.07.2008, 16:23 von LudwigMartin
    • Kommentar eines gelöschten Benutzers
    • 0

      @[Benutzer gelöscht]
      Das Machen oder das Reden darüber?

      25.07.2008, 09:57 von LudwigMartin
    • Kommentar eines gelöschten Benutzers
  • 0

    "Er trinkt den Todestrank in dem Bewußtsein, daß das Gesetz dieser Stadt ein Heiligtum ist, dem er sich nicht entziehen kann. "
    Das halte ich für einen Irrtum. Sokrates' Trinken des Schierlingsbecher als Unterwerfung unter ein Gesetz zu sehen, ist meiner Meinung nach nicht richtig. Im Gegenteil: Er hat sich der geltenden Meinung verweigert, er hat sich ihr NICHT gebeugt, indem er ja auch noch sagte, dass er seine Haltung nicht bereure. Auf diese Weise hat er sein inneres Selbst bewahrt. Hätte er sich der öffentlichen Meinung gebeugt, hätte er sein inneres Selbst verraten.

    18.07.2008, 22:12 von koallasuu
    • 0

      @koallasuu
      Möglicherweise hab ich mich falsch ausgedrückt. Ich meinte NICHT, daß er sich der öffentlichen Meinung gebeugt hätte. Eben gerade nicht in seinen Ansichten, die zur Verurteilung geführt haben.

      Die öffentliche Meinung und das Gesetz ist nicht dasselbe. Heute nicht - und damals erst recht nicht.

      Er hat aber das Gesetz - wenn es nunmal so ist (auch, wenn er es ggf. kritisiert) - anerkannt. Er hat nicht gegen seine Verteilung aufbegehrt, auch wenn er bis zuletzt seine Ansichten verteidigt hat.

      Achtung vor dem Gesetz und die Treue zur eigenen Erkenntnis können durchaus nebeneinander stehen und nach den mir bekannten Indizien war das bei Sokrates der Fall.

      Ich räume ein, daß Flucht oder Aufbegehren möglicherweise auch nichts gebracht hätten als eine aufschiebende Wirkung. Aber es scheint, als hätte er andere Möglichkeiten gar nicht in Erwägung gezogen.

      21.07.2008, 15:09 von LudwigMartin
    • Kommentar schreiben
  • 0

    cool. :) wohl wahr. und Essen ist sowas feines - hmmm, ich hab Hunger bekommen.

    22.05.2008, 09:37 von Kaddinsky
    • Kommentar schreiben
  • Kommentar eines gelöschten Benutzers
  • 0


    Und Liebe geht durch den Magen, nicht wahr.

    Du findest übrigens dieses "Das Mahl teilen mit allen" auch in etlichen Märchen, wo z.B. Brüder ausziehen und während ihrer Rast jeweils von einem alten Weiblein oder Männlein mit der Bitte um etwas zu Essen gestört werden. Je nachdem, ob sie ihr Brot oder ihren Käse teilen, erfahren sie später bei ihrer initiatorischen Aufgabe Hilfe und Unterstützung oder eben nicht. Das Teilen der Nahrung mit einem anderen wird hier zum Teil der Initiation, eine Bereitschaft zum Teilen führt i.d.R. zur Meisterung der Aufgabe.

    Eine völlig andere Aufgabe hingegen erfüllt die Nahrungsaufnahme im Feenreich, der Anderswelt. Hier gilt: Wer von den dargebotenen köstlichen Speisen kostet, wird Teil der anderen Welt und kann ihr kaum mehr entfliehen. Das Ablehnen der angebotenen Nahrung ist nun wiederum Teil der Initiation und Bedingung zu ihrem Gelingen.

    Und, wenn wir schon bei der christlichen Mythologie der Nahrungsaufnahme sind: Was erzählt uns die Geschichte vom Apfel vom Baum der Erkenntnis im Kontext Deines Textes? Fällt Dir dazu etwas ein? Ich bin gespannt!

    04.04.2008, 01:58 von chessige
    • Kommentar eines gelöschten Benutzers
    • Kommentar schreiben
  • 0

    ...interessant, welche Gedanken man sich zum Ess-Verhalten machen kann. welche Gedanken du dir dazu machst...

    ;-)

    Ist allemal ne Empfehlung wert, weil eben interessant - ich geh denn mal was essen...

    03.04.2008, 01:50 von Kiyan
    • Kommentar schreiben

Das Magazin

Die nächste Ausgabe:
14. Mai 2012

NEON-Apps für iOS und Android

Neueste Artikel-Kommentare