Christoph_Koch 08.12.2011, 13:47 Uhr 56 0

Wir nennen es Arbeit

Was macht ihr, wenn ihr euch vor Arbeit drücken wollt?

Wenn sie nicht da sind, lassen sie uns die Arbeit liegen. Und wenn sie doch da sind, sind sie zu nichts zu gebrauchen. Die Rede ist – natürlich! – von den unfähigen Kollegen, die uns umgeben. In der aktuellen NEON-Ausgabe beschäftigt sich ein Text mit den verschiedenen Ausprägungen, die diese Unfähigkeit der Menschen annehmen kann, mit denen wir uns den Arbeitsplatz und das Kantinenessen teilen. Da ist der Überforderte, der sich stets zu viel aufhalst und kurz vor dem Wochenende um Hilfe bittet. Der Verpeilte, dem man alles dreimal erklären muss, so als habe er erst gestern angefangen. Der Entscheidungsunfähige, der sich selbst wenn er nur das Fenster öffnen will, vorher bei mehreren Leuten – einschließlich der Rechtsabteilung – ein „Meinungsbild einholt“. Und so weiter und so grauenvoll. Ein besonders perfider Typ ist jedoch der Abwimmler. Er schafft es auf rätselhafte Weise immer wieder, sich vor sämtlichen Zusatzaufgaben zu drücken.

Habt Ihr es in Eurem Job auch permanent mit Abwimmlern zu tun, die sich raubkatzengleich unter jeder Aufgabe wegducken? Muss man im Büro irgendwann zwangsweise zum Abwimmler werden, um nicht Woche für Woche Punkte auf die Burn-Out-Stempelkarte zu sammeln? Ist abwimmeln nur gesunder Selbstschutz gegen Kollegen wie den Überforderten oder solche, die stets alles auf andere abwälzen? Oder ist der Abwimmler einzig und allein eins: asozial? Was sind die besten Tricks um sich vor der Arbeit zu drücken? Und was im Gegenzug die besten Tricks um einen Abwimmler doch dazu zu bekommen, mitzuhelfen?

56 Antworten

Kommentare

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    Wie der Artikel im MAgazin sehr schön abschließt: Vielleicht sind die alle gar nicht so scheiße/faul/entscheidungsunfähig wie wir denken.

    29.12.2011, 16:03 von Schmalzstulle
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    Ich hab noch nicht so ganz verstanden, was ein Abwimmler laut Textdefinition sein soll. Einer, der sich vor Zusatzaufgaben drückt, die eigentlich einem anderen obliegen und/oder ihm als alleinige Mehrbelastung unzumutbar sind - oder einer, der sich vor sich vor dem vertraglich mit ihm vereinbarten Pensum drückt?

    12.12.2011, 19:50 von Varekes
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    Da ich mich selbst als durchaus kompetenten "Abwimmler" bezeichne, müsste ich mir nach diesem Artikel wahrscheinlich Gedanken machen - wobei ich diese Aufgabe wohl lieber anderen überlasse ;)

    12.12.2011, 17:05 von LyTja
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    Gibts das denn bei NEON? Leute, die nix machen? Andere nix machen lassen, nix können, und keinen drüber informieren, dass se nix gemacht haben?

    Kann ich mir ja nich vorstellen.

    12.12.2011, 15:15 von Tanea
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    als senior hatte ich zum glück die möglichkeit mitarbeitergespräche zu führen und das hat dann auch idR immer was gebracht. wenn ich aber sehe dass jemand es sehr offensichtlich macht bzw sich systematisch vor arbeit drückt, der kann dann auch gleich ne abmahnung kassieren. wer also abwimmelt, der wimmelt bei mir nicht lange.

    schließlich interessiert es meine Chefs nicht wieso dann was nicht gemacht wurde, dafür werde ich ja dann irgendwo bezahlt, dass es "läuft".

    12.12.2011, 14:33 von Pametnjakovic
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      Gerade die, die sich systematisch vor der Arbeit machen es so, dass es die noch höheren Vorgesetzte nicht mitbekommen, oder sind gar selber diese.

      12.12.2011, 21:44 von topfbluemchen
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      Das kommt natürlich immer auf die Größe und Struktur der Firma an aber wenn man als Team arbeitet und dann bespricht wer was getan hat kommts immer raus:)

      Ansonsten fallen ja auch die nörgler die irgendwas nicht wollen sofort auf.

      13.12.2011, 13:40 von Pametnjakovic
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      Okay, dann scheint es bei dir imemr gut zu laufen. Ich kenn diese theoretische Variante auch, aber die Praxis. Oft ist es doch so, dass die Abwimmler so geschickt agieren, dass sie entweder volle Rückendeckung vom Vorgesetzten haben, weil er schon gar nicht mehr merkt, wie tief der/diejenige schom *** drin sitzt, oder aber die Abwimmler fahren ihre Schiene so gut, dass es vielleicht selbst von demjenigen nicht als Solches erkannt wird, dem die zusätzliche Arbeit aufgebürdet wird. So zumindest meiner Erfahrung nach...

      13.12.2011, 14:21 von topfbluemchen
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      letztendlich zählt nur leistung. wer abwimmelt kann keine leistung bringen weil sie nicht erbracht wurde, wer sich öfters gegen arbeit wehrt fällt auch da auf.

      Was aber Rückendeckung angeht, bei uns gabs mal ne tussi die aus dem nichts kam und einen job bekommen hat weil einer der chefs die geknallt hat. is nichts besonderes, gibts immer wieder aber wir haben sie alle gehasst weil sie auch noch einen auf cool gemacht hat. oder da wurde der neffe eingestellt der dachte er kann 15 mal im monat zu spät kommen usw

      Das nicht gut für die Stimmung in der Firma aber man kann oft auhc nur schwer was tun, kommt halt immer auf den Typ Chef an. Wenn er um jeden Preis die Person halten will dann wird man da auch alles tun damit die drin bleibt, da wird dann auhc mal jemand gekickt der gut arbeitet und auch sonst voll reinpasst.

      Deshalb sage ich leuten immer dass bildung und qualifikation zwar wichtig ist aber was bringt das schon wenn da jemand kommt die sich von deinem chef durchnageln lässt und nur deshalb da arbeitet und nichts bringt?

      Trotzdem, ich würde nie wollen dass mir einer nen job gibt weil er mich mag oder sonstwas. Essollte Leistung zählen und wie man in die Firma zwischenmenschlich reinpasst, mehr nicht. Schließlich würde ich auch nicht wollen dass mich dann die ganze firma - zu recht auch - hasst.

      13.12.2011, 14:36 von Pametnjakovic
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    uns geht es gut, sehr gut sogar, vielleicht zu gut.

    Wäre jeder AN ein AG, so entstünden derlei Fragen nicht, denn wie sagte schon ein gewisser Herr Ford: Zeit ist Geld und über beide Dinge hört man klagen, aufgrund mangelnden Vorhandenseins.

    Im WWW und sogar im TV liest, bzw. sieht man Tipps, wie sich Langeweile am Arbeitsplatz vertreiben lässt. Schon mal 'n AG während der Arbeit TTV* spielen sehen...?

    * = tarnen, täuschen und verpissen

    12.12.2011, 14:26 von Deutschfluesterer
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      Ja habe ich.

      12.12.2011, 14:48 von Onkel_Fester
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      Ich würde ja gerne in der Welt leben, in der DF seinen Kopf verloren hat.

      12.12.2011, 15:09 von MisterGambit
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      Wäre jeder Arbeitnehmer ein Arbeitgeber, dann würde keiner mehr die Arbeit machen, Du Honk.

      12.12.2011, 16:35 von derHerrMitDemPixel
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      Sorry, ich weiß nicht was ein Honk ist und die Chance, dass ich es jemals wissen werde, ist maximal gering. Die Web-Seite für Prolls ist woanders....

      12.12.2011, 16:50 von Deutschfluesterer
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      Dann gehen wir da mal alle hin und lassen dich mit den Arbeitgebern von Neon alleine?

      12.12.2011, 16:55 von MisterGambit
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      Nimm mich mit Gambit, bitte

      12.12.2011, 16:57 von Onkel_Fester
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      na ja ich weiß nicht ob es so günstig ist einen H. Ford zu zitieren, vor allem wenn es um Ansichten zum Thema "Arbeitsmoral" geht. Und: AN´s sind ja auch keine Maschinen. Und natürlich gibt es auch saudumme, stinkfaule, sich verpissende AG´s. es gibt sogar völlig inkompetente AG´s die nicht mal ihre Arbeit verstehen, vielleicht weil Firma vererbt bekommen, was weiß ich. Auf jeden Fall finde ich es etwas bedenklich, alle AG´s auf solch ein Podest zu stellen und alle AN´s so von oben herab zu verurteilen... zu heiß gebadet heute, oder?

      12.12.2011, 17:08 von Sterling4ever
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      Ach, gehörst du auch zur "Unterschicht", die Deutschflüsterer loswerden will, damit sie ihn in Frieden seinen geistigen Abfall verbreiten lässt? :)



      12.12.2011, 17:08 von MisterGambit
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      :) the place to be, klar doch! Da gehöre ich dazu...

      12.12.2011, 17:10 von Sterling4ever
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      Mir war langweilig, da hab´ ich Dich gesuchmaschiniert. Jetzt finde ich Dich doof.


      12.12.2011, 17:19 von derHerrMitDemPixel
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      Der Honk ist ein Hauptschüler ohne nennenswerte/normale/natürliche/nützliche/nötige Kenntnisse. Diese Rasse hat die Sprache Denglisch erfunden und spricht sie bis heute ausschließlich. Die Männchen Honks besitzen sehr kurze Beine und schlaffe Ärsche,
      was bei den gleichermaßen primitiven Weibchen sehr gut ankommt.
      Auffällig bei den Weibchen sind die Drüsen im Gesicht, die verschiedene Farbstoffe produzieren, welche ihr ganzes Gesicht bedecken.

      Nur mal so nebenbei um Deutschflüsterers Bildungslücke zu schließen.

      12.12.2011, 17:21 von Onkel_Fester
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      Prolet ist die umgangssprachliche Verkürzung des Begriffs „Proletarier“ und bezeichnete seit dem 19. Jahrhundert auf abwertende Weise Angehörige der städtischen Unterschicht, insbesondere Industriearbeiter, seit Aufkommen des Marxismus aber auch positiv Arbeiter im Kontext des Klassenkampfes. Nach 1945 kam es zu einer Bedeutungsverschiebung. Heute wird Prolet – in einer weiteren Verkürzung auch Proll oder Prolo – umgangssprachlich als abwertende Bezeichnung verwendet für Menschen, deren Umgangsformen und Lebensstil als unkultiviert empfunden werden. Damit findet eine Bedeutungsverschiebung statt von „Angehöriger des Proletariats“ in Richtung „Angehöriger des Pöbels“, und somit eine Verstärkung der abwertend-diskriminierenden Konnotation.

      12.12.2011, 17:24 von MisterGambit
    • 0

      @derherrmitdempixel: wen meinst du?

      12.12.2011, 17:36 von Sterling4ever
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      @MisterGambit: Super, gekauft! es lebe der Pöbel!!!

      12.12.2011, 17:47 von Sterling4ever
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    In meiner Eigenschaft als unfähiger Kollege kränkt mich dieser Artikel.

    12.12.2011, 13:41 von WieSieSehnSehnSieNix
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  • 1

    jau und dann gabs da noch den tüpus, der alle anderen kollegen kategorisiert und in schubladen steckt.
    was macht der eigentlich sonst so den ganzen tag?

    12.12.2011, 13:02 von Der_Misanthrop
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      katalogisieren und archivieren, in schubladen?

      12.12.2011, 16:00 von 0dB
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      machtman doch so, oder nich?
      also ich archiviere immer meine kollegen. vor allem die unfähigen. und das sind ja alle ausser mir.

      12.12.2011, 16:27 von Der_Misanthrop
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      na dann biste ja schnell fertig, was machste dann den rest vom tag? also ausser atmen?

      12.12.2011, 16:32 von 0dB
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      essen.
      manchma geh ich auch aufs klo.

      12.12.2011, 16:33 von Der_Misanthrop
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      toner in den kopierer tun, kaffeeringmuster auf laptopdeckel amchen, eine maus fangen und sie der dööfsten natter im bureau in die schublade setzen und warten, bis das gekreisch losgeht, ääääääääääähh, wasn noch, n ranking machen, wem man auf der betriebsweihnachtsfeier das "liquid e" in den rotwein tut, eben so was.

      12.12.2011, 16:35 von lavish
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      klingt mir alles zu anstrengend



      12.12.2011, 16:37 von 0dB
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      bin auch immer total fertich nach sonem anstrengenden arbeiztach.

      12.12.2011, 16:38 von Der_Misanthrop
    • 0

      und dannoch zur fußpflege!

      12.12.2011, 16:39 von lavish
    • 0

      oder tanztee

      12.12.2011, 16:43 von 0dB
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      wir nennen es arbeit

      12.12.2011, 16:45 von Der_Misanthrop
    • 0

      mir ist tanztee lieber


      12.12.2011, 16:48 von 0dB
    • 0

      oder bier

      12.12.2011, 22:06 von 0dB
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  • 1

    Eines ist mal völlig klar. Ich bin in jedem Fall der Beste und Unanzweifelbare unter den besten und unanzweifelbaren Mitarbeitern. Über jeden Zweifel erhaben, ein strahlendes Beispiel für den niederen Pöbel der mich umgibt. Ich bin der Uberkollege der über Jedem den Stab brechen kann.

    Und tatsächlich habe ich eigentlich nie Probleme mit Kollegen, weil es mir um Längen mehr auf den Sack die Splitter in den Augen der Kollegen zu suchen, als schlicht mit denen und ihren und meinen Eigenheiten zu arbeiten.

    Insofern ist mein bester Trick für Abwimmler & Co : Ich bin dann mal nett und gehe davon aus, dass mir der Kollege mich wohl nicht vorsätzlich stressen will. Entspannt alles und ist hintenraus meist effektiv.

    12.12.2011, 12:15 von derHerrMitDemPixel
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